Am 02. Juni 2014 habe ich eine Anti-Angst-Challenge für mich selbst aufgesetzt.
Dieser Post auf Facebook hier war der Startpunkt – weiteres wird folgen! 🙂
>> ***Achtung, was jetzt kommt ist echt persönlich und ich habe ehrlich Schiss, es zu posten – so öffentlich!? Also seid bitte nett zu mir mit Euren Reaktionen – danke! ***
Hallo liebe Life-Preneurin, lieber Life-Preneur,
nach einer weiteren schlaflosen Nacht voll von diffusen Ängsten und Hirngespinsten (meine Güte, was kann sich die Welt nachts um drei gruslig anfühlen, oder?) habe ich beschlossen:
Und: Schließlich gibt es diesen tollen Life-Preneur-Club hier – da kann man doch sowas wagen, dafür ist er ja da, oder?
Ich möchte mich also hiermit öffentlich outen, dass ich im Moment Sch…., Angst, die Hosen voll, fettes Magenziehen habe.
Warum?
Unsicherheit! Veränderung. Neue Ziele. Keine Garantie aufs Gelingen.
obwohl ich auch davor Schiss habe:
1. ANGST ist einer DER Hauptgründe (neben fehlender Methodik) ist, warum viele ihr Leben nicht verändern, obwohl sie genau wissen, was sie für ihr Glück bräuchten.
Manche haben sogar so viel Angst, dass sie ihre Wünsche noch nicht mal vor sich selbst zugeben können (ging mir auch schon so!).
2. Weil ich hoffe, dass, wenn ich meinen Prozess, wie ich DIESEN MONAT damit umgehe, hier teile, dass das Dir, Euch, Euren Freunden helfen kann, endlich an der Angst VORBEI auf ihr Glück zugehen zu können.
3. Weil es eine gute Gelegenheit ist, um zu zeigen, dass sein-Leben-gestalten nicht mit ein paar aufbauenden Sprüchen getan ist, sondern echtes Anpacken braucht.
4. Weil es mir helfen wird, meinen Hintern hoch zu kriegen! :))
Im Folgenden noch, a) warum ich Angst habe, b) warum ich mich nicht davon abhalten lassen werde und c) was ich im ersten Schritt, vorhabe zu tun:
Im Kern finanzielle Unsicherheit. Parallel zu dieser kostenlosen Initiative, die noch ein klares Modell braucht, wie sie sich finanziert und dem Aufbau der Tools auf Coach:Myself, will ich mit Pimp my Company eine Kreuzung aus Web-Agentur/Beratung/Toolbox für Unternehmer aufbauen, die richtig gut werden kann – aber was, wenn es nicht gelingt?
1. Angst ist ein wirklich schlechter Ratgeber.
2. Nichts führt mehr in die Irre und führt zu grottenschlechten Entscheidungen.
Vielleicht ist es zu riskant, jetzt ein weiteres Projekt aufzubauen, kann sein.
Aber im Moment würde mir meine Angst auch die Sicht auf die Chancen verbauen.
Ich WEISS, dass ich das gleiche grauslige Gefühl hatte, als ich
3. Ein Teil von mir erinnert sich sogar, dass die richtig guten Sachen immer mit ordentlich Schiss in der Hose zu tun haben.
1. Mit Dir hier im Juni die Entwicklung täglich teilen (allein das dürfte meiner Angst wieder Respekt vor mit einflößen! ;)). Mich mit Dir/Euch dazu austauschen.
2. Den massiven To Dos in Kopf und Seele kräftige körperliche Aktivitäten gegenüberstellen (wer platt ist vom Schwimmen, schläft besser…)
3. Die Angst vertrösten – sie darf wieder mit mit verhandeln – ABER erst am 01. Juli (s. Bild). Bis dahin habe ich keine Zeit für sie.
4. Meditationen, die dazu passen (mehr dazu folgt)
5. Ein weiteres Experiment ist, Glaubenssätze gezielt zu ‚löschen‘ – dazu bin ich nicht ganz sicher, aber egal.
Wenn Du Dich für das Thema interessierst, gib hier ein LIKE, dann siehst Du Updates dazu automatisch.
Oder sag mir doch in Deinen Kommentare, ob Du das auch schon erlebt hast, wie Du damit umgegangen bist, welche Tipps Du hast – oder an welcher Angst vorbei Du zu welchem Herzenswunsch oder Lebenstraum endlich hin willst.
Ich freue mich, wenn wir den Club mal wieder aktiver nutzen können, um uns gegenseitig zu unterstützen – wunderbaren Tag Dir!“ <<
Bist Du dabei?
Dann ‚like‘ die Facebook-Page (geht auch hier oben im Post direkt) oder folge uns auf Twitter – und ich werde Dich auf dem Laufenden halten! 🙂
Hier unten ist Platz für Deine Gedanken, Ideen, Erfahrungen bzgl. ‚Angst überwinden‘:
Maya Angelou ist vor allem in den USA als große Inspiration bekannt – mit einem Lebenslauf, der von Oben bis Unten und von Links bis Rechts alles zu enthalten scheint, wahrlich kein Wunder!
Was ich an der Poetin, Professorin & Nichtsdestotrotz-Idealistin so mag: Im Gegensatz zu den üblichen ‚Motivationstrainern‘ & Co. ging es ihr nie um die Idee, dass das Leben eine einzige rosa Seifenblase sein müsste, während der man durchgängig breit lächelnd in den Sonnenuntergang reitet. 😉
Deswegen war es spätestens anlässlich ihres Todestags letztes Jahr an der Zeit, hier eine Auswahl richtig guter Zitate von ihr zu posten. Alle Zitate habe ich übrigens für Dich direkt ‚frisch‘ aus dem Englischen übersetzt und zumindest versucht, die Kraft ihrer Worte zu erhalten.
Ich hoffe, Du hast Spaß dran – wie wir beide ja an ihrem Beispiel sehen, bedeutet, ein inspirierendes Leben zu leben, andere auch über den eigenen Tod hinaus inspirieren zu können – schön, oder?
Ok, legen wir los – mit dem Thema ‚Erfolg‘:
„Erfolgreich zu sein bedeutet, Dich zu mögen, zu mögen, was Du tust und zu mögen, wie Du es tust.“
Das ist so ein Zitat, das man so schnell abnickt (logisch! ;)) – und es lebt sich doch so schwer danach.
Aus eigener Erfahrung weiss ich das, denn schon mehrfach habe ich Dinge getan, die vielleicht nicht mörder-großartig waren, aber direkt zu finanziellen und/oder sichtbarem beruflichen Erfolg geführt haben. Dafür kriegst Du schnell viel Anerkennung und die meisten von uns – und ich bekenne offen, ich gehöre dazu – sind so gut ‚abgerichtet‘, dass wir dann selbst denken: „Oh, ich kriege so viel Anerkennung, also muss das, was ich hier tue wohl offensichtlich toll sein.“
Bis man dann merkt – wie auch ich –
dass das nicht notwendigerweise das ist, was ICH wirklich tun will.
Ich werde besser, aber ich bin weiter dran! Falls Du auch am Überlegen bist, dieses Zitat wirklich als Inspiration in Dein Leben zu holen, beglückwünsche ich Dich und möchte Dich ermutigen, Dir selbst dafür Zeit und Geduld mit Dir selbst zuzugestehen.
„Ich habe gelernt, dass man sehr viel über einen anderen Menschen erfährt, wenn man sieht, wie er mit diesen drei Punkten umgeht: Ein verregneter Tag, verlorenes Gepäck, verhedderte Lichterketten für den Weihnachtsbaum.“

Der Umgang damit sagt sehr viel darüber, wie sehr wir an unserer Kleidung/äußeren Erscheinung hängen, wie leicht oder schwer uns loslassen fällt, wie gut wir mit einer unerwarteteten Situation umgehen können.
Freust Du Dich leise, weil es endlich mal wieder einen gemütlichen Sonntag mit Deinem dicken Buch im Bett bedeutet, weil Du Deine Ruhe haben wirst, weil Du es gemütlich findest…?
'Du selbst bist genug. Du musst niemandem etwas beweisen.' - Maya Angelou Klick um zu Tweeten
Nochmal für ganz Eilige:
Mehr als genug, um geschätzt, geliebt, respektiert zu werden.
Auch ohne die erste oder fünfte Million, die sieben wohlerzogenen Kinder, die Spitzen-Figur.
Du bist es wert, geliebt zu werden, ohne dafür etwas zu leisten.
Das ist eine machtvolle Aussage in einer Zeit, in der nach wie vor viele Männer den beruflichen Leistungserbringer darstellen müssen – und sonst geschieden werden.
Das ist eine machtvolle Aussage in einer Zeit, in der wir Frauen uns nach wie vor schwer tun, unsere individuelle Wahl aus Beruf und/oder Familie ohne Selbstzweifel zu leben.
Dieser Spruch ist also eine besonders gute Wahl für den Spruch im Geldbeutel oder am Schreibtisch für alle, die ahnen, dass sie sich selbst zu viel Leistungsdruck machen – oder sich gegen Leistungsdruck von außen abgrenzen wollen.
„Ich habe damals getan was ich konnte. Jetzt kann ich mehr und mache es eben besser.“
Ärgerst Du Dich auch manchmal darüber, dass Du heute findest, in der Vergangenheit eine schlechte Entscheidung getroffen zu haben, zu anderen Menschen nicht nett genug – oder vielleicht zu großzügig – gewesen zu sein?
Dieses Zitat von Maya Angelou erinnert uns in aller Bodenständigkeit daran, dass wir alle nur tun, was wir können. Es heißt:
Ein sehr befreiendes Zitat, oder? Denn Schuldgefühle bringen keinen weiter, hindern uns schlechtestensfalls daran, es wirklich morgen besser zu machen. Sich einfach wenigstens bemühen, Tag für Tag ein bisschen mehr zu können und etwas besser zu machen. Und sich selbst in Frieden zu lassen mit dem, was gestern war.
„Das Leben ist ein einziges Abenteuer – und je schneller wir das merken, umso schneller können wir Leben als eine Kunst begreifen.“
Heute und hier in Deutschland sind wir SO auf Sicherheit bedacht, dass wir uns am liebsten noch die Wettervorhersage für das nächste Wochenende versichern lassen würden.
Das Leben hat glatt und geregelt und organisiert zu verlaufen. Alles andere stört nur dabei.
Maya Angelou erinnert uns mit diesem Zitat daran, dass das keine geeignete Erwartungshaltung ist, um ein erfülltes Leben zu leben.
Und sie hat so recht!
Mein Leben ist, seitdem ich angefangen hatte, es aktiver zu gestalten, es mutiger zu leben, wirklich deutlich anstrengender: Was habe ich schon geflucht und mir die Haare gerauft! Doch dann gibt es die Momente, wie den, wo ich atemlos und quicklebendig hinter dem verschneiten Bergbach stand, in den ich mit meinen Ski hineingeraten war.
JA – EIN ABENTEUER!
DAS IST LEBEN!
„Deine Kreativität kannst Du nie aufbrauchen. Je mehr Du sie benutzt, desto kreativer bist Du.“
Entgegen allgemeiner Meinung bin ich außerdem fest überzeugt, dass wir Menschen alle kreativ sind – nur auf viel mehr und viel unterschiedlichere Arten als wir meistens zulassen.
Wenn Du Dich noch nicht so recht an kreative Tätigkeiten rantraust, dann gib‘ Dir wenigstens die Freiheit, Dich neu auszuprobieren. Das kann Kochen, Schreiben, Schreinern, alles Mögliche sein – Du wirst es merken, wenn sich etwas IM TUN gut anfühlt. Sobald Du öfter kreativ BIST, wette ich, wirst Du den zweiten Satz auch erleben. 🙂
„Nichts ist bemitleidenswerter als ein junger Mensch, der zynisch ist, denn er hat sich vom Nichts-Wisser zum An-Nichts-Glauber entwickelt.“
Der gilt bestimmt auch noch über 30, 40, 50, 70, 90 – oder?
Tatsächlich ist es mit dem Älterwerden wahrscheinlich deswegen schwieriger, an gute Dinge im Leben zu glauben, weil wir mehr erlebt haben – und auch mehr Negatives erlebt haben. Der Gag im Leben besteht ja darin, DENNOCH nicht vom Glauben abzufallen.
Immer vom Schlechten auszugehen, das wäre ja SO einfach und bequem, oder?
Dann hat ja die eigene Anstrengung zum Guten hin ja eh keinen Wert, nicht wahr? 😉
Ohne Frage: Ich war da auch schon ganz nah an dunkelgrauem, sich selbst super-findenden Zynismus dran.
Z.B. in Arbeitsumfeldern, in denen sich Menschen einen Sport daraus gemacht haben, andere klein zu machen. Damals habe ich mir überlegt: „Naja, jetzt kann ich mich zurücklehnen und nichts tun, ‚weil es ja eh keinen Wert hat‘ oder wenigstens versuchen, dafür zu sorgen, dass der ein oder andere wieder mehr Selbstewußtsein hat.“
Ich muss bei diesem Zitat auch an Viktor Frankl denken, den österreichisch-jüdischen Professor und Quasi-Erfinder der positiven Psychologie, der als KZ-Überlebender wahrlich viel Schlimmes gesehen und erlebt hat und ERST RECHT der Meinung war, wir könnten uns nicht darauf ausruhen, deswegen die Welt und das Leben schlecht zu finden. Er hat mit seinem Wissen, seinem Glauben an einen Lebenssinn wahrscheinlich Tausende von Menschen weltweit vor dem Zynismus bewahrt.
DAVOR habe ich größten Respekt.
Mehr wissen, mehr erleben und erst recht glauben, dass wir selbst etwas beitragen, verändern können, das ist ein gutes Ziel in sich, oder?
Hier zum Einstieg für Dich die Links a) zur deutschen Wikipedia-Seite zu Maya Angelou und b) zur englischsprachigen Version.
[Bildquelle: War nicht zuverlässig zu klären – vermutlich www.mayaangelou.com/ – gerne werden Korrekturen übernommen!]Manchmal, wenn ich den Eindruck habe, alle finden mich für das, was ich tun will, wahnsinnig und sie meinen es zwar nicht böse, aber ich spüre doch den Druck ihres Zweifels, dann stelle ich mir folgendes vor:
Das Leben meint es gut mit mir – und es hat auf meinem Schreibtisch eine ermutigende kleine Nachricht für mich hinterlassen.
Natürlich schreibt das Leben mir etwas, das mich wieder aufbaut und mir Mut macht!
Wie heute eben diese Nachricht hier:
Komm, zeig‘ ihnen, dass es doch geht. Du vermagst mehr als Du weißt.
Tatsächlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Vermutungen über das, was ich kann oder was möglich ist, meistens zu kurz greifen, zu fantasielos sind. Das hier erinnert mich daran, dass ich mich über meine faktischen Beschränkungen irren könnte. Ehrlich gesagt muss ich nicht mal so sehr an mich glauben, es bewegt schon viel, wenn ich endlich aufhöre, zu zweifeln! 🙂 Und schon kann ich mit neuer Energie & neu motiviert wieder loslegen, meine Träume zur Realität zu machen.
Was ich kann, das kannst Du auch – probier‘ es aus:
[tweetthis]Zeig‘ ihnen, dass es DOCH geht. Du vermagst mehr als Du weißt. ;)[/tweetthis]Am Anfang jedes Erfolgs steht… das Loslegen. Dieser Satz hier inspiriert mich immer wieder, denn er erinnert mich mit aller Klarheit, dass
Dann tun wir uns schwer damit, mit etwas, das wir wirklich tun wollen, loszulegen.
In Wahrheit brauchen wir diese Erlaubnis von außen in den allerallermeisten Fällen nicht und wir sind viel freier in unserem Leben, wenn wir uns selbst diese Erlaubnis erteilen.
Eine der wirksamsten Veränderungen in meinem Leben, die ich in den letzten Jahren eingeführt habe, ist genau das:
Ich warte nicht länger darauf, dass jemand findet, ich sollte ein Buch schreiben – nein, ich tu es eben. Und zwar…weil ich das will.
Ich warte nicht länger darauf, dass mir jemand Erlaubnis gibt, für ihn oder seinen Verlag zu schreiben, nein, ich gründe den Verlag und lade andere ein, dafür zu schreiben.
Kannst Du Dir auch nur ansatzweise vorstellen, wie viel das im Hinblick auf Deine Träume im Leben verändern kann, wenn Du nicht mehr länger auf eine ominöse Erlaubnis, Zusage, Kopfnicken wartest, sondern selbst loslegst!?
Und zwar warum?….
Natürlich bin auch ich nicht jeden Tag super-mutig oder lässig unterwegs – und dann erledigt dieses Zitat für mich den Job eines guten Coaches – mich an diese so wichtige Veränderung zu erinnern.
Warte nicht länger darauf, bis jemand sagt, dass Du gut bist oder talentiert in dem, was Du tun willst. Tu es einfach. Leg‘ los.
Glaub‘ Deinen Zweifeln nicht länger, sondern glaub‘ der kleinen Stimme in Dir, die sagt:
„Das könnte was für mich sein. Ich glaube, das hat etwas mit mir zu tun. Ich spüre, dass könnte ich werden. So könnte ich mal sein.“
Gib‘ Dir heute und hier selbst Erlaubnis.
Wenn Du es schriftlich und offiziell brauchst, dann mach es so:
Schriftlich.
Offiziell.
Hol‘ Dir Papier, Füller und meinetwegen einen offiziell aussehenden Stempel und stell‘ sie Dir aus:
Stell‘ Dir Deine höchstpersönliche Erlaubnis auf den Schreibtisch und
Ich hoffe sehr, diese Anregung kann auch Dir helfen, die selbstzerfleischende Frage „Warum mache ich es nicht einfach? ? ? ?“ endlich mit einem
„He, hallo!? Wieso…. bin doch schon längst dabei!“
zu beantworten! 🙂
Leserin Danny hatte in einem Kommentar eine Frage hinterlassen – und dieser Artikel ist die Antwort darauf. Danny schrieb:
„Ich leide an Verlustängsten ( z.b. in Beziehungen klammer ich und erreiche genau das Gegenteil von dem was ich möchte), hab kein Selbstbewußtsein. Auf gut Deutsch, ich kann mich selber nicht leiden. So, das war es erst mal von mir, ich hoffe, ihr könnt mir helfen.“
So oder ähnlich geht es punktuell sicher jedem von uns mal – sei es wegen eines negativen Umfelds zuhause, in der Schule, bei der Arbeit…. Dass ein geringes Selbstwertgefühl weder fürs Glücklichsein gut ist noch fürs Erfolg-Haben, das leuchtet auch so schon ein. Inzwischen ist auch erwiesen: Menschen mit gutem Selbstwertgefühl verdienen ein höheres Gehalt, sie erhalten mehr Anerkennung – sie haben es einfach rundum leichter im Leben.
Gehen wir mal davon aus, Du hast heute oder seit einer Weile oder schon lange kein oder wenig oder einfach zu wenig Selbstwertgefühl:
Was kannst Du tun?
Gehen wir die verschiedenen Alternativen mal eine nach der anderen durch.
Ich will’s kurz machen: Das ist eine echt schlechte Option. Denn die Welt ist ein Dschungel und ‚da draußen‘ riechen die anderen ‚Tiere‘ Deine Unsicherheit – und ein paar unfeine Menschen sind nachher wieder mal bös zu Dir.
Ungünstig.
Lass uns sagen:
„Diese Alternative ist raus.“ – ok?
Zu verstehen, wie etwas zustande kommt, das macht es viel leichter, dem negativen Effekt die Wirksamkeit zu nehmen. Ein bisschen wie wenn wir dem Monster unterm Bett mit der Taschenlampe ins Gesicht leuchten… plötzlich ist es nicht mehr da und kann uns nichts mehr anhaben! 🙂
Allermeistens geht es überhaupt nicht um Dich. Es geht darum, dass der andere sich besser fühlen kann und er oder sie versucht das dadurch zu erreichen, indem er oder sie dich niedermacht. Simple Rechnung, nicht wahr? Du kleiner, sie größer. Damit fühlt man sich gleich toller. Dass dass erbärmlich ist…tja, was soll ich sagen? Lass sowas nicht weiter zu. Und erinnere Dich an das Zitat dazu:
„Wie Menschen andere Menschen behandeln, ist ein unmittelbarer Spiegel dessen, wie sie selbst von sich denken.“
Paul Coelho
Eltern sind da der Klassiker, auch Klassenkameraden, Kommilitonen, Kollegen. Der gemeinsame Nenner ist, dass wir ihnen in einer bestimmten Situation einfach nicht entkommen können.
Das stimmt nur nicht:
Wechsle das Umfeld und eine ganz neue Wahrheit kommt zum Zuge.
Jede Wette: Das ist ein Irrtum.
Jeder, der halbwegs reflektiert ist, hat manchmal Zweifel. Das ist ok. Das ist gesund.
Viele haben nur gelernt, dass es nicht ständig so ist und sie lassen sich durch die Zweifel nicht so sehr irritieren. Das gibt tatsächlich mehr Stabilität. Du kannst und brauchst nicht zu erwarten, dass Du ständig die selbstbewusste Ruhe selbst sein wirst.
Wenn Du Dich von den Momenten des Zweifels, des Unten-Seins nicht so kriegen lässt, sie nicht so ernst nimmst – das reicht schon völlig aus.
Ich weiß nicht genau warum und woher, aber es scheint schon so zu sein, dass es selbstbewusstere Babies gibt und solche, die schon bei der Geburt am Leben zweifeln. Warum? Ich weiß es nicht. Ich kann nur feststellen: Es ist so.
Wer selbstbewußter, selbst-verständlicher ist, der wird natürlich von außen auch leichter anerkannt, das bestätigt wiederum sein Selbstvertrauen, etc. Wenn Du meinst, ‚von Natur aus‘ mit schlechterem Selbstwertgefühl zur Welt gekommen zu sein, nimm‘ es erst recht als Ansporn, es Dir anzueignen.
Eine wunderbare Positiv-Schleife von Selbstwert und Reaktion von außen!
Da wollen wir hin, oder?
Allerdings: Früher oder später nutzt das auch den Glücklichen, die mit besserem Selbstwertgefühl an den Start gegangen sind, auch nix.
Irgendwann erwischt es alle mal.
Ein von Natur aus gutes Selbstwertgefühl erleichtert den Start, aber letztlich wird das Leben immer irgendwann die Vertrauensfrage stellen, die da heißt:
Wer bist Du DANN? Bist dann jemand? Und magst Du diesen Menschen?
Wer dieses Thema gut löst, wer das hier hin bekommt, der macht sich selbst das größte Geschenk des Lebens.
Echtes Scheitern, das hat meistens damit zu tun, zu abhängig von der Anerkennung anderer zu sein.
Das Brüder Grimm-Märchen vom hässlichen kleinen Entlein – kennst Du die noch?
Die ging darum, dass ein kleiner Schwan unter Enten aufwächst. Er ist immer anders, größer, seine Farbe so komisch, sein Hals so lang. Er wird verspottet, er fühlt sich schlecht.
Naja, jedenfalls – irgendwann trifft er andere Schwäne – und es stellt sich raus: Er ist ein schöner Schwan. Die anderen Schwäne erkennen ihn und freuen sich und alles wird gut. Was meinst Du:
Du bist hier auf dieser Welt, Du lebst, damit hast Du bereits die Erlaubnis zu leben. Und das Leben will, dass Du es lebst.
Dafür brauchst Du keine Erlaubnis.
Du brauchst nicht die Erlaubnis, zu atmen.
Nicht die Erlaubnis, zu essen.
Nicht die Erlaubnis, zu lieben.
Aber fürs DU sein?
Nein. Auch dafür nicht.
Warte nicht länger drauf.
Nein, ich untertreibe: Ich meine, wir haben mit unserer Geburt die Pflicht, den Auftrag mitbekommen, zu leben und wir selbst zu werden.
Das ist unser Beitrag zum Ganzen.
So wird die Welt schöner, weil mehr und mehr Menschen erfüllt und glücklich leben.
Das wird oft geraten. Mein Ratschlag dazu ist: Ja, versuch‘ das ruhig. Aber mach es mit DEINEN Affirmationen. Teste gründlich, welche Formulierung sich für Dich WAHR anfühlt.
Eine Affirmation, die zu weit weg ist von Deiner momentanen Wahrnehmung „Ich bin tooootal glücklich.“ wird meistens nicht nur nicht funktionieren, sondern es nur noch schlimmer machen. Dein Hirn ist schließlich nicht auf den Kopf gefallen und wird stattdessen womöglich noch trotzig.
Daran denken viele NICHT, diese Methode halte ich jedoch für SEHR wirksam.
Meditation ist so ungeheuer wirksam, weil Du so endlich merkst,
Viele unserer Stimmen im Kopf sind nämlich die anderer Menschen und – wenn Du sie nicht aktiv daran hinderst – können sie ungestraft und vor allem ungehindert ihr Unwesen in Deinem Hirn & Herz treiben. Die ‚Stimmen‘ anderer verschwinden davon zwar nicht gleich oder vielleicht nie, aber aus meiner eigenen Erfahrungen kannst Du sie wenigsten in ihre Schranken weisen.
Es heißt nicht umsonst: Selbst-Bewusstsein. Um zu wissen, wie Du was verbessern kannst, musst Du erstmal wissen, wie es Dir eigentlich geht und warum. In Deinem Tagebuch kannst Du Dir ungestört Deine ganz eigene Meinung zu Dir selbst und Deinem Leben bilden.
Nimm ein Notizbuch, starte mit 10 Minuten täglich und schreib.
Das ist schon alles.
Was ähnliches wie beim Tagebuch-Schreiben passiert, wenn man in mini-kleinen Schritten Stück für Stück die eigene Perspektive verändert.
Auch das geht am besten schriftlich: Du könntest z.B. täglich 5 Dinge aufschreiben, für die Du dankbar bist und außerdem 5 Dinge, die Du an Dir magst.
Ja, das ist nix Großes, oder?
Aber probier es mal täglich.
Oder mach es als Übung im Kopf immer wenn Du nix Besseres zu tun hast.
Wenn Du allein bist, rede laut vor Dich hin.
Du könntest Dir auf einer Bahnfahrt auch in Deinem Handy eine Notiz machen.
Es ist nicht gesagt, dass wir da aufwachsen und leben, wo es uns gut tut.
Tatsächlich ist das sogar ziemlich unwahrscheinlich, wenn man mal überlegt.
Die Geschichte vom hässlichen kleinen Entlein, dass viel zu gross und weiss ist und einen viel zu langen Hals hat – die geht genau darum. Dieses Märchen will sagen: Du, es ist durchaus möglich, dass Du derzeit so wie Du bist nicht an der richtigen Stelle bist.
da bräuchte es schon sehr viel innere Stärke und wahre Yogi-Gelassenheit, damit die ständig fehlende Wertschätzung von außen nicht früher oder später ihre Spuren bei Dir hinterlässt. Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Jahrelang habe ich als selbständige, viel arbeitende Frau in einem Umfeld gelebt, in dem Erfolgswille, viel Arbeiten und das auch noch als Frau eben sehr seltsam waren. Mir ist es nicht so gut bekommen. Ich habe das Umfeld verändert – und lebe jetzt sehr viel besser in einem Umfeld, in dem beruflicher Ehrgeiz, selbständig und kreativ zu sein einfach viel normaler ist.
Viele Menschen sind leider unnötig unglücklich – weil sie weiter in einer Situation bleiben, von der sie bereits wissen, dass sie ihnen nicht liegt. Neulich habe ich z.B. Oscar Wildes Lebensgeschichte genauer nachgelesen. Er war SEHR schwul und SEHR ehrlich und das in einer Zeit und Gesellschaft, die sowohl mit dem Schwulsein als auch der Ehrlichkeit ein echtes Problem hatte. Sein Leben hat wegen dieser schlechten Kombination aus Persönlichkeit und Umfeld leider ein trauriges Ende im Exil in Paris genommen.
Ein schlauer Mensch, der wirklich neutral ist, hätte ihm wohl geraten, sein Umfeld früher und von sich aus zu verlassen.
Andererseits hat ein guter Schulfreund von mir das heutige London als sein persönliches Mekka als homosexueller und kreativer Mann entdeckt – und ist direkt nach dem Abitur dort hingezogen, hat Mode-Design studiert und wurde dort glücklich. Umfelder und Menschen ändern sich – und sie können sich positiv unterstützen oder auch platt machen.
Manchmal müssen wir das eben erst selbst suchen und finden gehen. Geschichten von Menschen, die auszogen, um ‚ihr Glück zu machen‘ und dann später zurückkehren, reich und erfolgreich, die gibt es natürlich auch. Und vielleicht ist ja Deine Geschichte so eine Geschichte – wer weiß? 😉
Trau‘ Dich also bitte, zu hinterfragen, ob evtl. Deine aktuelle Lebenssituation, Dein Umfeld Deinem Selbstwertgefühl nicht gut tut und nicht gut tun kann.
Aufpassen – das hier ist lebenslange Aufgabe! 😉
Wenn Dein Selbstwertgefühl sehr angeschlagen ist, funktioniert das am besten, wenn Du die aktuelle Situation verläßt. Der Grund: Ohne bisherige als negativ wahrgenommene Einflüsse von außen, fällt es leichter, sich selbst neu zu sehen.
Wahrscheinlich findest Du heraus, dass Du Dich sehr gut auf Dich selbst verlassen kannst – eine ungeheuer stärkende Erfahrung für Dein Selbstwertgefühl.
Das hier wissen die wenigsten:
Unterforderung ist die absolute Pest fürs Selbstbewusstsein.
Woher sollst Du wissen was Du kannst, wie stark, wie gut Du bist, wenn Du nichts tust?
Wenn Du es wagst, etwas Anstrengendes, Großes, Abgefahrenes zu tun, kann es sehr gut sein, dass Du von Dir selbst positiv überrascht bist. Klassiker dafür: Eine Kampfsportart lernen, eine Ausbildung zum Yoga Teacher….
Hast Du mal eine dieser Casting-Shows angeschaut? Dann wird Dir bestimmt aufgefallen sein, wie unterschiedlich die Meinungen der ‚allwissenden‘ Jury sind.
Lass‘ nicht die falschen Leute in Deine persönliche Jury.
Der falsche, negative, eifersüchtige (! gerade bei kreativen Berufen oft der Fall!) ‚Lehrer‘, Professor mit einer falschen Haltung kann alles ruinieren – wenn Du ihn oder sie läßt.
Ein schönes Beispiel dafür habe ich neulich in einer Dokumentation über Künstler gesehen: Die junge Künstlerin – und als Gegenpart ihr ‚Mentor‘ – ein richtiger Macho. Ihre Kunst: Ja, weiblich geprägt, fragil, kleinteilig. Er: Baut große Satuen, ihr gegenüber negativ, nicht wertschätzend. Sie: Zum Glück unbeeindruckt.
Doch was wäre, wenn sie sich hätte kriegen lassen und große schwere Skulpturen statt ihren eigenen kleinen fragilen zu machen? Es wäre nicht mehr IHRE KUNST.
Das ist meiner Ansicht nach auch der wahre Grund,warum so viele Menschen, die viel erreicht haben, aus der Schule, der Uni, wo auch immer raus geflogen sind – oder selbst die Flucht ergriffen haben.
Sie wussten, sie haben gespürt, sie müssen sich einer anderen Jury stellen, ihrer eigenen im Zweifel – und konnten so faktisch mehr leisten als innerhalb eines vorhandenen Bewertungssystems, das gar nicht kapiert, was sie da tun wollen.
Wenn Du an ihn glaubst und er ein netter Gott ist…nimm‘ vielleicht den lieben Gott als oberstes Jury-Mitglied.
Wenn Deine Jury nicht in echt existiert, bau Dir eine im Kopf als Ausgleich.
Mir sind z.B. Karl Lagerfeld und David Bowie und Coco Chanel eine Inspiration. Sie dürfen in meine Jury. Sie helfen mir, mutiger und unkonventioneller zu sein, sie dürfen bei mir etwas zu sagen haben.
Humor ist sooo unterschätzt, bringt aber so viel.
Wie oft hat mich Humor – und sei es nur Galgenhumor! 😉 – gerettet. So rumzumaunzen bis ich mich selbst wieder lächerlich, lustig finden kann – wie eine Comicfigur in einem Disney-Cartoon – das ist lebensrettend.
Denn Humor sorgt für:
Distanz.
Innere Distanz zu dem, was gerade passiert, hilft uns wortwörtlich, die Kirche im Dorf zu lassen.
Ganz von oben aus dem Himmel runter zu schauen auf die Szene, die da grade um Dich rum passiert… ja, das rückt die Relationen zurecht.
Wenn Du in 10 Jahren eine berühmte Sängerin bist – wen juckt es da noch, ob Dich heute eine Kurs-Kollegin dumm angemacht hat!?
Die 5 Menschen, mit denen Du am meisten zu tun hast, deren Meinung Dir am meisten bedeutet, die werden wohl oder übel deutlichen Einfluss darauf haben, wie Du Dich fühlst.Natürlich ist Deine persönliche Haltung entscheidend – ein negatives Umfeld sorgt allerdings für unnötige Anstrengung, Dir und Deiner positiven Einstellung treu zu bleiben.
Denk dran:
Oft sind das die Eltern – das sind schon 2 von 5.
Oder der Ehepartner und das Kind – auch schon 2 von 5.
Oder der Partner, der Chef, der missgelaunte Kollege, der direkt gegenüber sitzt.
Als Kind waren wir da instinktiv clever – wir haben uns in der Schule meistens sehr genau ausgesucht, neben wem wir sitzen wollen.
Manchmal geht’s nicht anders: Bevor die Leute um Dich rum Dich runterziehen, verbring lieber gute Zeit mit Dir allein. Geh in die Natur, lies, probier neue Aktivitäten aus.
Tu Dir die Negativität anderer einfach nicht weiter an.
und dann tu es und lern dazu und werde super darin.
Auch das ist gar nicht so einfach. Menschen, die genau wissen, was sie wollen und das dann auch tun, die gibt es. David Bowie wußte schon mit 9, dass er mal ein Rockstar werden will. Deswegen hat er trotzdem nix geschenkt bekommen und hat hart dafür arbeiten müssen. Aber er wußte wenigstens, was er will.
So häufig gibt es das gar nicht.
Da hilft nur eins:
Probieren. Probieren. Probieren.
In ganz vielen Fällen reicht es auch, einfach ETWAS zu tun, das Du kannst, um Dich besser zu fühlen.
Leg‘ heute los:
=> welchen dieser Tipps wirst Du wohl ausprobieren?
=> was würdest Du jemandem raten, der ein schlechtes Selbstwertgefühl hat?
Gestern habe ich wieder eine Mail bekommen von jemandem, der sich von mir eine Lösung erhofft, um sein Leben zu verändern. Ich fürchte – und habe etwas Horror davor – er erhofft sich von mir nicht weniger als:
Die Lösung. Die Antwort. Wie verändere ich mein Leben?
Was will ich dazu sagen, frage ich mich?
Was antworte ich diesem Mensch, vor dem ich ehrlichen Respekt habe, ohne ihn zu kennen?
Er will ja immerhin seinen Hintern hochkriegen!
Und dann diese Verantwortung – was sage ich ihm bloß?
Hier mein demütiger Versuch einer Antwort:
DIE Lösung. DIE Antwort im Leben. DEN Weg zu kennen – oder wenigstens zu wissen, wie er ausgeschildert ist.
Manchmal habe ich so eine überhitzte Vorstellung bis Hoffnung davon,
‚Liebe Kristin,
jetzt mal im Ernst, wie oft soll ich Dir noch Hinweise bis hin zu A…tritten verabreichen, damit Du endlich Deinen Hintern hochkriegst und daran glaubst, dass Du X kannst und es auch guten Gewissens tun sollst.
Bitte – !!! – tu mir einen Gefallen und leg‘ endlich los.
Viel Spaß und Glück dabei –
das Leben
P.S.: Ich habe meinen alten Freund Richard Branson angerufen und ihm Bescheid gesagt, dass Du Dich meldest. Er hat noch ein-zwei Million für Dein Projekt übrig, sagt er. Bitte versau‘ das nicht, ok?‘
Da wüsste man Bescheid, alle Verwirrung würde sich in Luft auflösen, man könnte volle Fahrt voraus sein Ziel in die Hand nehmen, selbst wenn Hindernisse aufkämen, hätte man das sichere Gefühl:
Um dieses Gefühl geht es doch, oder?
Und im richtigen Leben?
Pustekuchen!
Manchen Menschen scheint das zumindest im übertragenen Sinne so zu passieren:
David Bowie hat für sich mit 9 Jahren geklärt, dass er auf der Bühne stehen will.
Über seine Zweifel auf dem langen Weg wissen wir nicht so viel – aber das könnte eine Art Fax vom Leben an David gewesen sein – wer weiß.
Schon wenn ich dran denke, werde ich neidisch.
Diese Klarheit!
Dieses Gewissheit, wo man hin will!
Dieses klare Ziel vor Augen!
Der Grund dafür ist:
Kein Mensch außer Dir kennt DEINE Antwort,
DEINE Lösung, DEIN Leben, DICH, so wie Du werden kannst.
Sie kann einfach oder kompliziert sein, sie kann einfach aussehen und kompliziert in der Umsetzung sein (frag‘ mal David Bowie, wie viel er ausprobiert hat, bis er SEINE Mischung, SEINEN Weg gefunden hatte). Sie kann kompliziert aussehen und relativ einfach zu leben sein, wenn man es mal verstanden hat.
Die gute Nachricht daran:
Vielleicht wartet sie auch außen – und ist so auffällig, dass Du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst.
Das Dumme daran (so nehme ich das zumindest wahr): Sie tendiert dazu leise zu sprechen, sie ist vielleicht ein wenig wortkarg und meist nur zu hören, wenn in Dir Ruhe herrscht.
Die schlechte Nachricht ist:
Auch nicht, wenn er oder sie sich total zum Guru aufschwingt.
Auch nicht, wenn er oder sie es wirklich gut meint.
Erst recht nicht, wenn er oder sie Deine, meine, unsere Begierde nach einer klaren Antwort auszunutzen weiß – denn diese Klarheit, sie fühlt sich so gut an, dass wir sie mehr wollen als eine leckerst angerichtete Schokoladentorte.
~ „Wir alle wollen frei sein, obwohl viele von uns eigentlich abhängig sind – von Therapeuten, Gurus, Trainern, Drogen oder was auch immer es ist. Natürlich sind Hinweise und Unterstützung hilfreich – aber letztendlich können wir selbst unsere Handlungen am besten beurteilen. Niemand hat schließlich mehr Interesse an mir als ich selbst.“ ~ T.K.V. Desikachar – in „The Heart of Yoga
„
Und das alles heißt natürlich:
Logischerweise kann auch ich Dir Deine Antwort nicht geben.
Ich kann Dir Anregungen geben – hier im Blog, über Bücher, oder Arbeitsblätter.
– die ist ja schon so schlau und macht diesen coolen Club hier und hat immerhin schon mal was geschrieben und nicht nur drüber geredet – da kann ich Dir sagen: Ja, das stimmt und da bin ich stolz drauf.
Denn ich habe dafür wagen müssen hinzuhören – auch wenn die Antworten nicht die waren, die ich hören wollte.
Auch wenn das Danach-Handeln massive finanzielle Risiken bedeutet hat.
Gerade in diesen Wochen will eine neue Antwort in mir Gehör finden und ich muss wieder den Mut erst finden, danach zu handeln.
Ich ahne schon, es wird wieder unbequem! Diese kleine Stimme mit den Antworten – sie mag leise sein, kann aber ganz schön penetrant werden! 😉
MEIN ULTIMATIVER TIPP:
– das spart Geld, ist sicherer & erfolgreicher!
Erst allmählich verstehe ich auch selbst, dass es das bedeutet, wirklich er-wachsen zu sein (und das tritt bei weitem nicht einfach mit 18, manchmal nie, ein! ;)):
Wenn wir beide, wenn mehr Menschen das schaffen, dann haben wir schon Einiges geschafft. Das braucht Mut – und den wünsch‘ ich Dir dafür, Dein Leben zu verändern.
Viel Mut und Glück dafür – Dich und alle anderen Lebens-GestalterInnen! 🙂
Ein unnötiger Schulteranbruch, schwierige Projekte, schwierige Menschen (inklusive mir selbst vermutlich ;)), nee, also da mochte ich grade nix und niemanden.
Manchmal ist das eben so: Da kann man an den Fakten nicht so viel tun, außer erst mal zu sich zu kommen und sich wieder zu sammeln.
Meiner Erfahrung nach ist das Neue-Kraft-Schöpfen auch wichtig, weil wir eine bessere innere Einstellung brauchen, damit etwas besser werden kann. Natürlich sollst Du über Frust, Trauer oder ähnliches nicht einfach hinweggehen – aber: Bleiben wir zu lange in meiner inneren Depression, Nörgelei, Frust stecken, tragen wir das nach außen, und das macht alles nur noch schlimmer.
Falls es Dir also mal ähnlich gehen sollte und Du Dein Leben gerade besch… findest & damit es Dir schneller wieder besser geht (wer bitte fühlt sich gern besch….en? ;)), kannst Du es ja mal mit einem Morgen-Mantra wie dem folgenden versuchen. Egal, ob Du religiös bist oder nicht, um etwas Beistand zu bitten, wenn wir es schwer haben, ist keine Schande und tut wirklich gut.
Oder wie die Apothekerin lebensweise zu meinem Schulteranbruch sagte:
„Man muss immer das Beste draus machen.“
Recht hat sie.
In der Hoffnung, dass dieses Morgen-Mantra Dich unterstützen kann, in einer schweren Zeit rasch wieder aufzustehen, Kraft zu schöpfen, das Leben bei den Hörnern zu packen, hier ist es also:
Naja, eins noch … wie gesagt – dieses Morgen-Mantra habe ich geschrieben an einem dieser Tage, an dem man morgens denkt:
„Nee, das brauch‘ ich wirklich gar nicht.“
Es ist daher recht persönlich und hoffentlich doch universell. Hab also keine Scheu, das hier als erste Grundlage oder Anregung für Deine ganz eigene Version zu sehen.
Liebe Welt,
hilf mir, die Chance in dieser Phase zu entdecken, auch wenn ich sie jetzt noch nicht sehe.
Hilf mir, meine Stärke wiederzufinden, auch wenn ich mich jetzt noch schwach fühle.
Hilf mir, sowohl mir als auch anderen für unsere Nicht-Perfektion zu vergeben, auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, wo ich die Großzügigkeit dafür hernehmen soll.
Hilf mir, meine alte Haut hinter mir zu lassen, auch wenn das Abstreifen mich erstmal nackt macht.
Hilf mir, darauf zu vertrauen, dass das neue Ich, frisch und glänzend und wunderbar sein wird.
Liebe Welt,
bitte hilf mir, Dir und dem Leben wieder aufs Neue zu vertrauen, auch wenn es sich grade so anfühlt, als bekäme ich ständig eins auf die Fresse.
Ich ahne, Du meinst es gut mit mir und Du willst, dass ich daran wachse und weiterkomme und mehr beitragen kann als vorher.
Vergib mir, dass ich mich am liebsten wegducken würde.
Ich weiß – oder erinnere mich wenigstens – dass Du normalerweise weißt, was Du mir zumuten kannst, dass ich es schaffen kann und werde – auch wenn ich das hier & heute noch nicht spüre.
Ich danke Dir – auch wenn es absurd klingt – für die Gelegenheit, den Schmerz des Loslassens, die Lebendigkeit der Nacktheit spüren zu können.
Denn sie zeigt mir, dass ich lebe und Leben ist in sich schon großartig und ich werde die Freude, die Geborgenheit, die Zuversicht – sobald sie wieder da sind – noch mehr zu schätzen wissen.
Danke Dir jetzt schon.
Ein paar Tipps dazu:
Hinterlass‘ doch Deinen Tipp gleich hier als Kommentar, damit andere ihn auch nutzen können.
Jahrelang dachte ich, Heulen ist uncool.
Meine abwertenden Gedanken dazu sahen in etwa so aus:
„Heulen geht gar nicht, ist unprofessionell, nur für Weicheier, etwas für die Schwachen, nichts für die Starken.“
Ich fand mich selbst super bis großartig, wenn ich cool blieb, ja nicht heulen musste, damit bewies ich mir (vermeintlich auch der Welt ;)), dass ich stark war.
Dann habe ich gleich einen echten Geheimtipp für Dich – wahrscheinlich ein anderen als Du ihn sonst hörst.
Ich habe plötzlich mehr geheult:
Früher hätte ich gedacht, ich sterbe dran, ich falle daran tot um. Es würde meine Schwäche, meine Unfähigkeit zementieren – aber siehe da: Nichts dergleichen.
Ich habe die Unternehmensplanung doch gemacht.
Ich habe das Buch dennoch geschrieben.
Ich habe den Mut zusammen genommen, mehr über die Menschen zu lernen und neue Kunden zu finden.
Heulen macht mich nämlich stark.
Heulen lässt emotionalen Druck, vielleicht auch Angst los.
Hinter dem Heulen, da ist neuer Raum:
Danach kann ich – vom inneren Druck befreit – wieder weitermachen.
Deswegen kann ich heute mehr tun und wagen als früher.
Ich höre nicht dann auf, wenn ich mal heulen müsste.
Heulen ist für mich eher ein Zeichen geworden, dass ich jetzt wirklich etwas wage, dass ich meine Komfortzone verlassen habe, dass ich mich weiterbewege,
Mit dem Heulen bin ich tatsächlich stärker geworden.
Weil ich weiß, dass mir das keinen Zacken aus der Krone bricht und mich nicht mehr daran hindern wird zu tun, was mir wichtig ist.
Heulen ist einfach nur ein Zeichen von Emotion.
Wie beim Meditieren geht es darum, sich nicht gleich von jeder kleinen Gefühlsregung von Deinem Ziel ablenken zu lassen – sondern wahrzunehmen und danach einfach in Ruhe weiter zu machen.
Heulen ist ein Zeichen, dass Dir was weh tut, was zu viel ist, dass Du erschöpft bist, alles gegeben hast, nicht mehr weiter weißt – WEIL Du eben an eine Grenze gegangen und Dir an dieser Grenze gerade den Zeh angestoßen hast.
Mit anderen Worten:
Sei froh drum, denn es ist ein Ventil, hinter dem es wieder und immer wieder weiter geht.
Du willst noch viel hinkriegen im Leben?
Das hier ist also mein Geheimtipp:
Wie war das bei Dir bisher?
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