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Den Startpunkt zum Glück finden [5]: So kommst Du aus dem Startblock

28. August 2013 Kreativ sein, Leben verändern, Loslegen, Reflexion, Wichtige Entscheidungen
glück finden, starten, loskommen, widerstand überwinden, The Lifepreneurs' Club, Kristin Reinbach, E-Book

5. Erste Hinweise auf den neuen Weg

Die 101-Wünsche-Liste ist aus Teil 3 ist nun Dein erster Ausgangspunkt. Falls Du später dazu gekommen bist, schau‘ doch nachher dort rein. Teil 4 ging dazu ergänzend um Methoden, die Dir Stabilität geben – was immer Du tust. Sie helfen Dir immer ein besseres Leben zu leben – und sie sind besonders hilfreich, wenn Du Neues wagst.

Viele, denen ich diese Liste schon empfohlen habe, kommen wieder und sagen:

„Aber ich war nach 20/30/40 Wünschen schon fertig.“

Tja, ganz schön blöd, wenn man plötzlich so viel wünschen darf, gell?

Glaub mir, es ist wichtig, dass Du nach mehr Wünschen in Dir und der Welt forschst. Warum? Weil Du nur dann an die Wünsche kommst, die unter unserem üblichen Haus/Geld/was andere von mir erwarten-Kram drunter liegen. Und das sind….

die wirklich eigenen Wünsche!

Was kannst Du tun, um die Wunschliste weiter aufzufüllen – und ganz nebenbei wie ein Detektiv etwas mehr über Dich zu erfahren?

Z.B. kannst Du alte Tagebücher durchsehen oder Du stürzt Dich in die Sammlung alter Fotos.

Schau sie mit etwas innerem Abstand auf Hinweise hin durch:

  • Was ist das da für ein Mensch, den man da auf den Fotos erlebt?
  • Warum fand ich bestimmte andere Personen damals toll?
  • Gibt es Eigenschaften, Fähigkeiten, die ich auch gerne hätte?
  • Oder eben nicht?
  • War ich da glücklich oder unglücklich? Warum?
  • Nach welchen Werten handle ich in kritischen Situationen?
  • Was hat meine Entscheidungen früher geprägt – und inwieweit soll das jetzt anders werden?

Beginne Ideen und Eindrücke fest zu halten

Schreib Ideen auf, mach Fotos, mach Audio- oder Videonotizen, Skizzen – was auch immer für Dich funktioniert, um Ideen und Eindrücke („da ging es mir richtig gut!“) festzuhalten.

Du bist auf der Suche nach Hinweisen wie:

  • Was ist an mir anders als an anderen Leuten – auch ohne, dass ich mich dafür bemühe?
  • Was fanden selbst meine ‚Feinde‘, Leute, die mich nicht mochten, an mir toll – oder wofür fürchten sie mich?
  • Was fällt mir von Natur aus total leicht? (Das könnten Stärken sein, die Du noch nicht genug schätzt.)
  • Welche Promis finde ich toll – und warum? => Hinweise auf Deine Werte, das Leben, das Du gern führen willst.

Allmählich ins Tun kommen – kleine Dinge ausprobieren

Dann geht es darum, etwas zu TUN.

1. Fang mit überschaubaren Sachen an, die keine komplexe Planung brauchen.

Ich habe z.B. bei einem Gedichtwettbewerb mitgemacht – ich habe mir eine bestimmte Zeit gegeben, das Gedicht geschrieben, eingereicht. Heute ist das Meisterwerk 😉 in einer Anthologie, die keiner liest – aber immerhin – es war ein erster Schritt.

2. Eine Handvoll größerer Ideen näher prüfen

Dazu ein wichtiger Hinweis:

Jede Art Leben hat in sich einen Deal.

Man kann ihn manchmal individuell anpassen – aber meistens gibt es eine Vorder- und eine Rückseite der Medaille.

Hier geht es um eine bewusste, informierte Entscheidung,

ob Du mit beiden Seiten der Medaille leben kannst und willst.

Du kannst Dich dafür entscheiden, ein Opern-Star zu werden oder Fußballprofi – aber da kommt immer auch ein Preis mit – z.B. hier weniger Privatleben, eine hohe Anforderung an innere Stabilität. Der Engländer sagt dazu

„It comes with a price tag“ / „da hängt ein Preisschild dran“.

Bevor Du mehr Zeit, mehr Geld investierst, versuche über den jeweiligen Deal mehr herauszufinden.

Wenn ich z.B. selbständig sein will,

habe ich dadurch mehr Freiheit, aber auch mehr Unsicherheit. Die Unsicherheit ist der Preis für die Freiheit. Das eine ohne das andere geht nicht. Ich kann weniger Unsicherheit wollen und suche mir z.B. einen Finanzier dafür – dafür gebe ich aber Freiheit auf.

Die Frage ist hier also:

Ist das DEIN Deal?

Passt er zu Deine Präferenzen im Leben?

Portfolio-Check

Damit meine ich, mehrere Ideen, die in der engeren Wahl sind, näher zu prüfen. Nimm‘ einfach die, bei denen nach Deinen ‚Ermittlungen‘ der ‚Verdacht‘ , dass sie Dir helfen, Dein Glück zu finden, am stärksten ist.

Ich habe z.B. in dieser Phase parallel Fachjournalismus studiert, eine Yoga-Lehrer-Ausbildung gemacht, einen anderen Business Plan geprüft, und habe mich dann guten Gewissens entschieden, damit anzufangen, krysalis consult zu gründen.

Die weiteren Elemente kamen später im Prozess übrigens wieder ‚zurück‘ – immerhin schreibe ich hier und für weitere Online-Magazie, die Yoga-Philosophie hilft mir schlichtweg den Alltag besser zu leben, aus dem Journalismus ist mein Verlag geworden.

„Du siehst nur im Nachhinein, wie sich die Punkte verbinden.“ Steve Jobs:

Reibung aushalten lernen – auf sofortige Anerkennung verzichten

Das hier ist nicht so schön, aber ich sag’s Dir lieber gleich, weil Du Dich dann weniger lange wunderst:

Nicht alle, die Dich mögen oder lieben, werden es super finden, wenn Du Dir ein neues Leben strickst.

Der Grund kann Angst sein, weil sie befürchten, dass sie dann nicht mehr in Deinem neuen Leben vorkommen – oder in einer anderen Rolle. Es kann auch Neid, Eifersucht und alles Mögliche andere sein (jetzt schafft sie / er etwas, das ich mich nie getraut habe) – oft handelt es sich um negative Motive, die niemand gern zugibt. Nicht selten wird gezielt Anerkennung oder Unterstützung entzogen, weil das natürlich Kraft kostet – und damit Druck ausübt auf Dich.

Besonders Eltern tendieren dazu, ihre (erwachsenen) Kinder zu entmutigen, weil sie ehrlich überzeugt sind, sie damit vor einer Gefahr zu schützen. Sie meinen es zwar nicht eigentlich böse, aber es kann Deinem Glück dennoch schaden.

Da hilft leider oft nur Distanz – zumindest in der Phase, bis bewiesen ist, dass es klappt und Dir gut tut.

Mein Tipp:

Versuch die Menschen, die Dir wirklich wichtig sind, möglichst gut auf dem Laufenden zu halten, was sich in Deinem Kopf und Herzen so tut. Wer gut mit Deinem eigentlichen Ich leben kann, will oder sich sogar richtig drauf freut, das wird sich auf dem Weg und wahrscheinlich nicht von heute auf morgen zeigen.

„Du weißt nie, welche Rolle Du in den Filmen anderer Menschen spielen sollst.“ Life-Coach Barbara Sher

Lernen, gute Entscheidungen zu treffen – eine wichtige Fähigkeit um sein Glück zu finden

Erstmal gilt (wie bei Unternehmenstrategien): Eine mittelmäßige, rasche Entscheidung, die dann durchgezogen wird, ist besser als gar keine.

Gut entscheiden will gelernt sein.

Und letztlich hilft nur üben, üben, üben.

Sei geduldig mit Dir selbst, das Sprichwort vom „Lehrgeld zahlen“ gibt es mit gutem Grund (und ich habe meinen Teil bezahlt! 🙂 ).

Eine weitere unbequeme Information:

Wenn Du Dich FÜR etwas entscheidest, entscheidest Du Dich auch GEGEN etwas.

Das ist der wahre Grund, warum sich viele so schwer tun, sich zu entscheiden – ich erlebe das auch in der Unternehmensberatung bis in die höchsten Entscheider-Ebenen.

Dazu gehört,

LOSLASSEN zu können.

Wenn Du auf etwas Neues zugehst, gehst Du von etwas anderem weiter weg.

Damit habe ich mich besonders schwer getan – ich dachte allen Ernstes, ich könnte das Neue leben, mich weiterentwickeln – und das schon vorhandene Leben würde dazu keine Distanz entwickeln.

Natürlich funktioniert das so nicht – das weiß ich jetzt. Und Du weißt Bescheid, dass so etwas passieren kann und dass es nicht daran liegt, dass Du plötzlich kein netter Mensch mehr bist, ok?

Soooo, welche Hinweise auf Deine Glück hast Du in Deinen Tagebüchern, Wunschlisten, etc. gefunden?

  • Hat Dich etwas verblüfft?
  • Welchen Hinweisen willst Du zuerst nachgehen?
  • Hast Du schon mal versucht, mehr DEIN Leben zu leben und dafür Gegenwind gespürt? Wie bist Du damit umgegangen, welche Tipps hast Du für andere? Oder welche Fragen hast Du dazu?

Den Startpunkt zum Glück finden [4]: Stabil durch unsichere Phasen

25. August 2013 Kreativ sein, Leben verändern, Loslegen, Reflexion
glück finden, mit angst umgehen, stabil durch unsichere Zeiten, tipps, The Lifepreneurs' Club, Kristin Reinbach, lifepreneure

Wenn Du losgehst, Dein Glück zu finden, dann heißt das meistens, dass Du irgendetwas anders und/oder neu tun wirst in Deinem Leben. Oft müssen wir auch Altes loslassen – und uns auf Neues zu bewegen – ohne wissen zu können, ob das alles so funktionieren wird. Sein Leben zu verändern, bedeutet erstmal Unsicherheit, bevor sich später das Leben wieder neu sortiert. Für diese Phasen brauchst Du

Trittsteine für mehr Halt in schwammigen Zeiten

Hier ist die gute Nachricht:

Schon bevor Du weißt, was so richtig wichtig für Dein Glück ist, kannst Du mit ETWAS auf jeden Fall loslegen – nämlich

mit den Gewohnheiten für ein gutes Leben hier und heute, für das Glück im Alltag.

Die folgenden Gewohnheiten scheinen für alle, die ihren eigenen Weg im Leben suchen und gehen wollen, besonders geeignet zu sein (schau mal genau hin – die meisten richtig erfolgreichen KünsterInnen, UnternehmerInnen setzen manche oder sogar alle davon ein, um in ihren unsicheren Umfeldern ‚bei Verstand‘ 😉 zu bleiben):

  • Meditation und/oder Atemtechniken – kostet nix, geht fast überall, und hat endlos positive Effekte. [Quellen dazu]
  • Yoga-Asanas und -Philosophie. Viele denken hier nur an die Körperübungen – aber Yoga kann auch anders in den Alltag integriert werden.
  • Bewegung – das hat natürlich eine Schnittmenge zum Yoga, wenn es um Asanas geht. Du merkst einfach deutlicher, wie Du Dich fühlst, wie es Dir geht. Ein wichtiger Schritt, um zu lernen, was Du wirklich willst oder nicht willst.
  • Natur – oder beides in Kombination – Surfen, Golfen, Trailrunning etc. gehören hier dazu.
  • Sich gut ernähren: Was wir essen, ist eben nicht egal. Ich will Sachen, die lecker, lebendig, bunt, voller Aroma und Geschmack sind – und mir ganz nebenher gut tun. Damit ist nicht eine spaßfreie „Nie wieder X essen“ oder „ungewürzte, welke Möhren an…unter geschmackloser Zucchini“ gemeint.
  • Kreativ sein mit etwas Konkretem, Überschaubarem – wie Malen, Stricken, Kochen, Gärtnern, Fotografieren – was immer Du magst. Es ist nicht so wichtig, was es ist, es geht darum, dass Du Dich dabei gut und zuversichtlich in Deinen Fähigkeiten fühlen kannst. Hier kannst Du Dir unabhängig von anderer Anerkennung direkt aus der Sache ein Ergebnis ziehen.
  • Schreiben – zur Reflexion (s. auch unten) – oder als kreatives Schreiben
  • Aufmerksam sein – was passiert hier gerade um mich? Was weiß ich besonders zu schätzen? Wie fühle ich mich besonders lebendig?

Apropos: Ist Yoga = Hinduismus?

Ich habe selbst lange dazu recherchiert, weil mich das anfänglich verunsichert hatte – und keine klaren Antworten bekam:

Yoga ist NICHT gleichzusetzen mit Hinduismus, auch wenn sich viele Yoga-Schulen der entsprechenden Symbole oder Statuetten bedienen. Das Ganze schadet nix und wenn Du es magst, ist das ohnehin gut, aber wenn nicht:

Im Basiswerk des Yoga, den sog. Sutren von Patanjali, wird klar gesagt, dass der Glaube an etwas größeres als man selbst hilfreich, aber nicht per se notwendig ist, um den Weg zu beschreiten. Was das „größere“ ist, ist aber völlig offen.

Das macht das System ‚Yoga‘ ja so zeitlos.

Bitte lasse etwas Vorsicht walten mit Dir und Deiner Seele

In solch unsicheren Phasen suchen viele nach Halt – und finden ihn dann an dubioser oder schädlicher Stelle.

Sei Dir bewusst, dass man in einer unsicheren Phase anfälliger für Heilsversprechen aller Art ist (die Varianz ist groß und geht vom Yoga-Guru rüber bis zum „Zum Millionen-Unternehmer in 10 Tagen“).

Sorge stattdessen auf gute Weise für Stabilität in Deinem Leben.

Selbst Verantwortung übernehmen beim Glück finden

Die eigene Perspektive, wie wir selbst denken, uns verhalten, welche Vermutungen wir über die Welt haben, spielt eine wesentliche Rolle, wie sich auch unsere Umwelt zu uns verhält. Natürlich kannst Du nicht alles beeinflussen damit (das wäre seltsam bis gruselig) – doch Du kannst Einfluss nehmen, entscheiden, welche Türen Du öffnest oder schließt.

  • Sich selbst gut zu kennen,
  • etwas darüber zu lernen, wie Kommunikation funktioniert, wie Konflikte leichter gut enden

– das sind Fähigkeiten, die automatisch zu mehr Glück führen.

Auch damit kannst Du jetzt anfangen.

Damit tust Du Dir, Deinem Leben und Deinem Umfeld auf jeden Fall etwas Gutes.

Welche Gewohnheiten, Techniken, Methoden sind Deiner Erfahrung nach hilfreich für Dein Glück?

  • Welche weiteren Tipps hast Du?
  • Wenn sich viel verändert in Deinem Leben: Was gibt Dir innere Stabilität?
[Bildquelle: Helena auf Pixabay – danke!]

Den Startpunkt zum Glück finden [3]: Wünsche wagen, auch ohne Ziel losgehen

24. August 2013 Leben verändern, Loslegen
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Viele denken, sie müssten, um ihr Glück zu finden, möglichst schnell für eine neue Situation, einen neuen Lebensplan und damit ein neues Ziel sorgen. 

Das ist verständlich,

denn das fühlt sich zackig und konkret an.

Damit hast Du die Zielsetzung geändert und bist bereits sichtbar ‚abenteuerlich‘ unterwegs. Wenn schon sonst nix, dann hast Du hast wenigstens ein Ziel. Das wiederum ist für die Menschen um uns herum leichter verständlich.

Doch ist dieses ‚Ziele vortäuschen‘ in Wahrheit oft nur operative Hektik, um sich sicherer zu fühlen.

Eine wichtige Info für Dich:

Ohne Ziel loszugehen ist absolut okay

– solange Du diese Phase ohne Ziel zum Lernen und Testen nutzt. Es wäre gelogen, wenn ich Dir sagen würde, es wäre angenehm, in dieser Phase des Wegs zum eigenen Glück zu sein. Diese erste Phase ist schwammig – und die wenigsten von uns Menschen mögen dieses Gefühl.

Das alte Lebensmodell: Das ist es nicht mehr – doch was ist es stattdessen?

Du kannst – und ich habe das auch versucht – ohja! – zunächst vortäuschen, Du hättest ein tolles neues Ziel (

„ich habe immer einen Plan“

klingt kompetenter ;).

Eine attraktive Option, doch wenn das angebliche Ziel nicht echt ist, wird es Dich nicht weit tragen. Da kommst Du ohne ‚offizielles‘ Ziel wahrscheinlich besser vorwärts Richtung Glück. Das sage ich Dir deswegen, weil ich Dir den Mut und die Zuversicht zusprechen möchte, eine Phase der Schwammigkeit, der Ahnungslosigkeit, aber auch der komplett offenen Möglichkeiten mit offenen Augen zu ‚ertragen‘ und Dich nicht davor wegzuducken.

Dein „Was will ich wirklich“ ist da – es ist nur zugeschüttet

was ich will, ohne ziel, kristin reinbach, e-book, glück finden, glücklicher lebenDein wahres Ich, das ganz spezielle Fähigkeiten und Wünsche hat, dieses ICH wartet geduldig unter einem Haufen von Gerüchten darüber, was Du angeblich wollen solltest.

Du kannst beruhigt sein:

Früher oder später wirst Du Dein echtes Ich, Deine wahre Motivation (wieder-) finden.

Keiner weiß genau wo, wie, wie lange es dauert, bis Du rankommst – trotzdem: Geh davon aus, dass Du es finden wirst.

Ein grobes erstes Bild – 101 Wünsche

Also, wo waren wir stehen geblieben?

Ach ja, Du weißt inzwischen zumindest, DASS sich was ändern soll.

Du weißt allerdings noch nicht so richtig WAS – und dafür brauchen wir erste Hinweise.

Dafür bietet sich eine schlichte und gute Methode an, die ich schon vielen (erfolgreich) weiterempfohlen habe:

Die 101-Wünsche-Liste.

Eine Freundin hatte mir mit dem Buch „Chicken Soup for the Soul“ aus Versehen ein ganz wertvolles Geschenk gemacht, denn in diesem Buch mit sonst eher schlichten, aber netten Geschichten war auch diese Methode.

Damit Du jetzt gleich loslegen kannst, haben wir für Dich eine Arbeitsvorlage dazu:

 

Wenn Du die Liste ausgefüllt hast (nicht grübeln, einfach machen!), kannst Du sie mit etwas Abstand durchsehen.

Achte vor allem auf die Wünsche, die weiter hinten in der Liste kommen (sie sind meistens die individuelleren, die DU und NUR DU hast) sowie auf Punkte, die sich wiederholen (welche Muster werden da erkennbar?) und auf ‚allegorische‘ Wünsche. Wenn Du z.B. David Bowie gern treffen würdest – warum? Wofür steht er für Dich?

Tipp: Heb‘ die Liste gut auf. Schreib sie ruhig auch mehrfach neu. Meine ursprüngliche Version ist schon ganz zerflettert – und hat schon ziemlich viele Haken dran! 🙂

 

Jetzt beginnt die wahre Mutprobe: Suchen, Ausprobieren, Ideen und Informationen sammeln

In dieser ersten Zeit ist es wichtig, Dir zu erlauben, zu spielen, verrückt zu sein, über den bisherigen Tellerrand hinaus zu schauen.

Innerhalb dieses Tellers liegt Dein Glück ja offensichtlich nicht, das hast Du ja ausprobiert.

Dafür wirst Du typischerweise Dein gewohntes Gebiet verlassen müssen – wenn auch nur zeitweise oder nur virtuell (z.B. über eine Internet-Recherche). Das braucht Mut (viel davon!) und zwar genau deswegen, weil Du Dich raus traust, OHNE bereits ein klares Ziel vor Augen zu haben.

Ich würde nicht sagen, dass Du Dich direkt in die Leere stürzen musst, hilfreicher ist der Gedanke, sich in vorsichtigen kleinen Schritten auf das ungewohnte Gebiet vorzutasten, um neue Hinweise zu erhalten, wie und wo Dein Glück zu finden ist.

Das große Glück im Leben scheint viel damit zu tun zu haben, authentisch Du selbst zu sein, mit den eigenen Fähigkeiten etwas beitragen zu können, und das nicht nur als Ausnahmezustand.

Wenn Du Dich grade fragen solltest, ob Du eigentlich wahnsinnig bist, so viel Trara um Deine Person und ihr Glück zu machen… hier noch eine Ermutigung: Mir scheint inzwischen, es sind oft die besonders starken, lebendigen, kreativen Menschen, die es sich so unbequem machen, wirklich ihren eigenen Weg zu gehen, weil sie spüren, dass das Leben und sie selbst mehr, lebendiger, glücklicher sein können.

Wenn Du es auch wagst, dann befindest Du Dich also in allerbester Gesellschaft. 🙂

„Die interessantesten Menschen, die ich kenne, wussten mit 22 noch nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen wollten. Einige der interessantesten Vierzigjährigen, die ich kenne, wissen es immer noch nicht.“ – Baz Luhrmann („Everybody’s free to wear sunscreen“)

Wenn das, was Du willst, klar ist und damit ein häufig beschrittener Weg verbunden ist, wie z.B. Arzt werden zu wollen, dann ist das grundlegend etwas anderes, als wenn Du Deine ganz eigene Kombination finden oder erschaffen willst. Meistens ist es allerdings nicht so ’simpel‘ – weil es eben um individuellere Lebens-Lösungen geht.

Hast Du das Gefühl, Deine wahren Wünsche, Deine Bestimmung schon gefunden zu haben?

  • Wie war das? Wann und wo konkret hat es ‚geschnackelt‘? Woran hast Du es gemerkt? Was genau hat für Dich funktioniert? Hast Du Tipps für andere?

Hast Du es schon mal gewagt, ohne konkretes Ziel loszugehen – auf einer Reise z.B.?

  • Wie war Deine Erfahrung damit? Hat es Spaß gemacht? Warst Du lebendig? Oder hat es Dir Angst gemacht?
  • Würdest Du es wieder tun?
  • Hast Du Dir schon mal ein sehr konkretes Ziel gesetzt? Welches? War es gut oder schwierig zu erreichen? Was war dafür wichtig? Welche Tipps hast Du für andere LifepreneurInnen?
[Bildquelle: Unsplash auf Pixabay – danke!]

Den Startpunkt zum Glück finden [2]: ‚Was macht mich glücklich?‘

22. August 2013 Leben verändern, Loslegen, Selbstliebe
glück finden, was macht mich glücklich, kristin reinbach, glücklicher leben, sein leben leben

In der ersten Folge dieser Serie Deinen Weg zum Glück finden TEIL 1 ging es darum, erstmal zu klären, ob man glücklich sein will und/oder darf.

Nachdem dieser wichtige Schritt erledigt ist, geht es heute weiter mit der Frage

Schritt 2. zum Glück finden:

Was will ich – wirklich? und: Was mache ich, wenn ich nicht weiß, was ich will?

Zum Glücklich-Sein muss man wissen, was einen glücklich oder unglücklich macht, was man will oder nicht will. Klingt logisch, oder? Wie schon Schritt 1 „willst Du wirklich glücklich sein?“ klingt das einfach, ist es oft aber AUCH nicht.

Was kann man also machen, wenn man noch nicht weiß, wo die Reise zum Glück genau hingehen soll?

Tipp: Zu wissen, was Du NICHT willst, kann ein super Startpunkt sein. Noch besser: Es reicht völlig, um loszulegen!

Wenn jemand zu mir kommt und sagt:

„Ich bin so unglücklich, ich will auf keinen Fall wieder als Anästhesist in der Nachtschicht arbeiten, ich hasse es.“

– dann sage ich meist etwas wie:

„Herzlichen Glückwunsch – Du hast es immerhin gemerkt.“

Unglücklich sein fühlt sich schrecklich an, hat jedoch was sehr Gesundes:

Deine innere Ampel hat auf ROT geschaltet und meldet Dir, dass hier etwas geändert werden muss.

Was für ein Glück!

Du bist ein lebendiges Wesen und dieses lebendige Wesen will von Natur aus glücklich sein – und wenn Du es nicht (mehr) bist, gibt Dein inneres System Dir Signale.

Die rote Ampel, die uns vor uns selbst schützt

Für diese rote Ampel kannst Du dankbar sein, denn viele haben so erfolgreich verdrängt, wie es ihnen geht, dass sie das gar nicht mehr mitbekommen.

Allerdings übernimmt dann oft der Körper diese Rote-Ampel-Funktion – das war bei mir selbst z.B. so, als ich mit Anfang 30 plötzlich Asthma hatte.

Mein Körper gab mir Rückmeldung über etwas, das mein Kopf stur ignoriert hatte:

Dass ich mich in meinem Leben eingesperrt, eingeengt, von der Luft zum Leben abgeschnitten fühlte.

Wissen, was man nicht mehr will

Ein guter Startpunkt ist es also, wenn Du Dir erst mal einen Überblick verschaffst, was Du NICHT mehr willst.

Dann kannst Du dafür sorgen, das was Du NICHT willst, entweder zu entfernen oder zu verringern.

Oder, wenn das nicht geht, kannst Du Dich auf die Suche nach Alternativen machen.

Diese Alternativen handeln dann davon, was Du wirklich willst.

Warum wissen so viele Menschen nicht, was sie wirklich wollen im Leben?

Als Kind wissen wir meist recht genau und instinktiv, was wir wollen oder nicht, wen wir mögen oder nicht.

Dann werden wir ’sozialisiert‘ – d.h. wir lernen die Regeln, nach denen unser Land, unsere Gesellschaft, unser Umfeld lebt. Unser Leben wird zu einer Schnittmenge aus uns selbst und dem, was ‚die Gesellschaft‘ von uns will.

Viele verlernen im Zuge dieser Entwicklung, auf ihren gesunden Instinkt zu hören – v.a. wenn sie sehr disziplinierte oder anpassungswillige Menschen sind.

Die Chancen stehen gut, dafür zunächst und zwar sofort (!) Anerkennung zu bekommen – leider bleibt dabei die eigene Person oft auf der Strecke.

Wenn das der Fall ist, wird es Zeit, sich von dem, was andere von uns wollen, zu lösen, und die eigene Stimme im Kopf wieder von den Stimmen der anderen (Eltern, Vorgesetzte, Freunde, Kollegen) zu trennen. Nochmal alles hinterfragen, sich neu orientieren ist also wahrscheinlich von Zeit zu Zeit ein ganz normaler und produktiver Prozess.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Veränderung im Leben gekommen?

Spätestens wenn der Gedanke da ist:

Das hier ist nicht das Leben, das ich wollte.

Dieses Leben passt gar nicht zu mir – wie bin ich da rein geraten?

Oder einfach nur:

Ich bin irgendwie nicht glücklich, obwohl es mir ‚eigentlich gut‘ geht.

Ideal wäre es, mein Lebensglück schon früher im Blick zu behalten – aber was ist schon ideal? Außerdem: Ohne einen gewissen Schmerzpunkt bewegen wir Menschen uns eben oft nicht.

Zeit, etwas zu tun

Wenn sonst noch alles sehr unklar und schwammig scheint, empfehle ich Dir, es erst mal mit folgenden Zielsetzungen loszulegen:

Ich will glücklich sein und glücklich leben.

UND ich werde die Mittel und Wege finden, wie das möglich ist

Wie gehst Du Veränderungen im Leben an?

  • Wann ist für Dich bisher der beste Zeitpunkt (gewesen)?
  • Was sind bei Dir die ‚roten Ampeln‘?
  • Weißt Du meistens, was Du willst – und woran merkst Du, daß es DEIN Wollen ist?
  • Welche Tipps hast Du für andere, die unentschlossen sind, ihr Leben zu verändern, obwohl sie offensichtlich unglücklich sind?
[tweetthis]Top-Start beim #glückfinden: Weiß immerhin schon, was ich NICHT mehr will.[/tweetthis] [Bildquelle: Kaboompics auf Pixabay.com – danke!]

Den Startpunkt zum Glück finden [1]: Willst Du glücklich sein?

20. August 2013 Leben verändern, Loslegen, Selbstliebe

Vor 10 Jahren, da gab es irgendwann einen lichten und erstmal traurigen Erkenntnis-Moment bei einem Glas Wein:

  • Ähm, Moment mal, dieses Leben, das ich hier führe – ist das eigentlich das was ich von meinem Leben wollte?
  • Paßt dieses Leben das überhaupt zu mir?
  • Sieht das nach mir aus? Fühlt es sich nach mir an? Macht mich das stolz?
  • Ist DAS HIER wirklich MEIN Leben?

Da ich heute hier diesen Artikel schreibe, kannst Dir die Antwort schon denken: Ich fand, mein Leben fühlte sich nicht mehr nach MEINEM Leben an.

Ich wusste zwar nicht, was ich wollte, aber eins wusste ich genau: So jedenfalls nicht.

Vielleicht geht es Dir ja ähnlich – dann bist Du hier richtig! 🙂 Damals habe ich angefangen mein damals optisch erfolgreiches, aber auch ziemlich braves Unternehmensberater-Leben umzustricken.

Ich wollte, dass es sich wieder nach MEINEM Leben anfühlt.

Ziemlich plan- und ahnungslos darüber, was ich da anzettle, zog ich also aus….

um mein Glück zu finden.

Spulen wir ein paar Jahre vor…

„Wie hat das bei Dir angefangen, dass Du einen neuen Weg gegangen bist?“
„Woher wusstest Du, wo es lang gehen wird?“
Das werde ich inzwischen oft gefragt, von Menschen wie Dir, die sehen, dass und wie ich mein Leben in den letzten fast schon 10 Jahren verändert habe.

Genau diese Fragen hatte ich übrigens vor inzwischen fast 10 Jahren auch:

„Wie haben es diese Menschen geschafft, nicht nur beim Rotwein drüber zu faseln, sondern wirklich was anders zu machen?“

Inzwischen habe ich mich also über 10 Jahre damit beschäftigt, wie man das schafft, den Weg zum eigenen Glück zu finden – und ihn auch zu gehen!

Klar, da habe ich viel Zeit, Nerven und auch Geld investiert.

Damit Du leichter aus dem Startblock kommst und Dir viel Zeit und Nerven sparst

teile ich in dieser Serie und dem dazugehörigen E-Book meine Erfahrungen und Tipps mit Dir. Denn Loslegen ist ja oft fast das Schwierigste.

Ok, gehen wir’s an, ja?

Erstmal wichtig zu wissen:

Beim Projekt „mein Glück finden“ den Einstieg zu finden: Das fällt vielen schwer, nicht nur Dir & mir.

Zunächst mal brauchst Du zum glücklicheren Leben eins:

1. Den Willen, glücklich zu sein

Willst Du glücklich sein? Wirklich?
Ziemlich viel an der ganzen Suche nach dem Glück ist sehr individuell – aber das hier gilt meiner Erfahrung nach für jeden:

Du musst das Glücklich-Sein wollen.

Das ist nicht so selbstverständlich, wie es klingt.
Manche sind unglücklich, aber nicht SO unglücklich, dass sie etwas ändern wollen. Ihnen ist es im Moment also noch lieber, so weiter zu machen.

Wer oder was könnte Dich daran hindern, glücklich sein zu wollen?

Es gibt Familien oder Umfelder, da ist Glücklich-Sein gefühlt nicht ‚erlaubt‘. Glücklich-Sein gilt dann als leichtfertig, als oberflächlich oder ähnliches. Dabei muss sich Glück und Ernsthaftigkeit nicht widersprechen.

Schau Dir den Dalai Lama an:

Trotz seiner großen Verantwortung als spiritueller Führer einer großen Weltreligion und trotz des Umstands, nicht in seinem Heimatland leben zu können, lebt er ein Leben, das er mit Humor und Freude angeht.

Ich persönlich empfehle Dir also:

Erlaube Dir das Glücklich-Sein, denn das hier ist DEIN Leben.

Keiner, der heute unglücklich ist, wird glücklicher, weil Du beim Unglücklich-Sein mitmachst.

Vielleicht kannst Du mit dem Glücklich-Sein zu einer Veränderung beitragen.

Ich selbst nutze gern

sogenannte „Leitsätze“ (oder Slogans / Mantras),

um für mich solche Einsichten vor Augen zu haben.

Die schreibe ich auf Kärtchen, oder hänge mir ein Mini-Poster auf, oder lege sie mir als Wallpaper in mein Handy.

Hier ein paar Beispiele für passende Leitsätze:

„Ich erlaube mir, glücklich zu sein.“

„Ich habe ein Recht darauf, glücklich zu sein – so wie jeder andere auch.“

„Ich will ab jetzt mein Leben glücklich leben.“

Wie ist das bei Dir bzgl. Glücklichsein-dürfen/wollen?

  • Hattest Du schon eher immer das Gefühl, dass Du glücklich sein darfst – oder, dass es eher was Verbotenes ist?
  • Kennst Du jemanden, bei dem Du das Gefühl hast, er oder sie erlaubt sich das Glücklichsein gar nicht?
  • Welchen Tipp würdest Du diesem Menschen geben?

Der Kaffeeverkäufer, das Leben & ich: Unperfekt aber glücklich

29. Juli 2013 Reflexion, Zu viel Perfektionismus
glücklich im alltag, die kleinen dinge schätzen, das kleine Glück, nicht perfekt, Lori Deschene, the club of happy lifepreneurs

„Glücklich sein bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. Glücklich sein bedeutet, dass Du beschlossen hast, hinter die Unvollkommenheiten zu sehen.“ – Unbekannt

Auch wenn mir Öl-Regenmäntel nicht egaler sein könnten, hörte ich ihm an einem verregneten Morgen letzte Woche eine Viertelstunde lang zu. Der kleine Typ mit seinem zugeknöpften bunten Hemd und lustigen Hut macht mir jeden Morgen gute Laune. Er arbeitet in dem 7-Eleven, in dem ich mir meinen Kaffee hole – und er wirkt immer glücklich.

Anfangs dachte ich, dass er gute Miene zum bösen Spiel und das Beste aus einer schwierigen Situation macht. Er kann doch nicht wirklich Spaß an der Arbeit in einem Lebensmittelladen haben, oder?!

Dann wurde mir klar, dass ich den wichtigsten Teil seiner Ausstrahlung übersehen hatte:

Sein Job macht ihm Spaß und deswegen wirkt er immer so glücklich – weil er glücklich ist.

Mensch, das ist super. Ich möchte so sein wie er.
Mein Leben ist nicht gerade immer so, wie ich es gern hätte.
An vielen Tagen sitze ich alleine in meinem Zimmer und schreibe, während ich doch viel lieber in einem Büro am Strand sitzen würde, das ich mir mit Freunden teile.

Ich fahre einen alten kaputten Toyota, während ich doch viel lieber ein Auto ohne manuelle Fensterheber und Kassettenplayer hätte.

Die Welt würde sich aber gar nicht großartig verändern, wenn ich

  • mehr Geld,
  • ein anderes Büro,
  • einen besseren Job
  • oder ein schöneres Auto hätte.

Die Verpackung ist anders, aber das Geschenk darin bleibt doch dasselbe.

  • Ob ich mich selbst mag,
  • wie offen ich anderen Menschen und Erfahrungen gegenüber bin,
  • wie oft ich lache, einfach weil es sich gut anfühlt:

Keins dieser Dinge hängt von meiner Lebenssituation ab.

Der Typ im bunten Hemd weiß das.

Und ich vermute mal, dass er die folgenden Dinge auch schon weiß:

Den Moment genießen: Eine Gewohnheit, die trainiert werden will.

Wenn Du Dich immer nur auf Dein Glück „morgen“ konzentrierst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du dasselbe immer noch tust, wenn Du Deine Träume erreicht hast. So seltsam das klingen mag: Die Fähigkeit, das wertzuschätzen, was Du hast, hat nichts damit zu tun, was Du wirklich hast. Es geht mehr darum, wie Du die guten Dinge in Deinem Leben zu jedem möglichen Zeitpunkt beurteilst.

Trainiere mal, das zu wollen, was Du schon hast – dann wird es sich viel schöner anfühlen, wenn Du irgendwann das hast, was Du willst. Schau Dich um: Was ist schon da, das Du genießen, wertschätzen kannst?

Jetzt Gründe finden, warum Du glücklich sein solltest: Ein Pluspunkt für Deine Zukunft.

Dr. Dacher Keltner der Universität Kalifornien sagt, dass sie die Zukunft eines Menschen erahnen kann, wenn sie sich die Stärke seines Lächelns ansieht. Forscher haben Fotos von Studenten aus Jahrbüchern zwischen 1958 und 1960 untersucht und anschließend mit den Menschen heute verglichen. Die Tests zeigten, dass die Frauen, die in den Fotos im Jahrbuch mehr positive Emotion ausgestrahlt hatten, im Leben fokussierter waren, erfolgreichere Ehen führten und es ihnen grundsätzlich besser ging.

Im Artikel heißt es:

„Während positive Emotionen den Horizont erweitern, schränken negative Emotionen ihn ein und erschweren eine Entwicklung. (…) Die Erkenntnisse von Dr. Keltner und ihren Kollegen, die im Journal of Personality and Social Psychology veröffentlicht wurden, sind mit die ersten, die belegen, dass sich Unterschiede in der Art und Weise, Emotionen zu zeigen, im weiteren Leben halten und persönlichen und sozialen Erfolg beeinflussen können.“

Glück und Gesundheit: Dich auf Freude einstellen kann Deine Gesundheit verbessern.

Das eröffnet Dir natürlich viele Möglichkeiten im Leben. Viele Menschen nehmen Gesundheit als gegeben hin – bis sie irgendwann nicht mehr da ist.

Christopher Peterson, Ph.D. an der Uni in Michigan, untersucht seit über 20 Jahren die Verbindung zwischen Optimismus und Gesundheit. Er hat herausgefunden, dass optimistische Menschen ein stärkeres Immunsystem haben als ihre pessimistischen Mitmenschen. Das mag damit zusammenhängen, dass sie sich meist besser um sich selbst kümmern.

Entscheide Dich jetzt, glücklich zu sein und Du wirst mehr Tage haben, an denen Du Deine Gesundheit genießen kannst.

Dankbar sein für das kleine Glück:

Lange anhaltendes Glück hängt von Deiner Fähigkeit ab, Details wahrzunehmen und wert zu schätzen.

Die Fähigkeit kannst Du sofort verbessern und verfeinern. Wenn Du erst einmal alles hast, was Du Dir wünscht, bist Du immer noch den Höhen und Tiefen des Lebens ausgesetzt. Wenn Du nicht gelernt hast, die kleinen Dinge, das kleine Glück zu genießen, ist Dein Wohlergehen abhängig von Deinen Lebensumständen. Jedes Mal, wenn etwas schief geht, wirst Du todunglücklich sein – während Du auch enttäuscht und dennoch überzeugt sein könntest, dass Du aus der Situation das Beste machst.

Denk an die Dinge, die Dich mit der größten Freude erfüllen:

  • Zeit mit Deinen Haustieren verbringen?
  • Dem Regen zuhören?
  • Am Strand herumrennen?

Konzentrier Dich auf diese Dinge und lass sie Deinen Tag schöner machen.

So hast Du immer eine Anzahl an kleinem Glück, das Dir durch schwierige Situationen helfen kann – egal, ob sich etwas anderes ändert.

Jeder Tag kann besser werden als der gestrige: Dieses Wissen kann Dein Selbstbewusstsein und Dein Glück steigern.

Ich war mal besessen davon, perfekt sein zu müssen. Wenn ich in etwas nicht die Beste war, konnte ich nachts nicht schlafen. Toll zu sein fühlte sich aber nie so gut an, wie ich es erwartet hatte, weil es immer etwas gab, das ich hätte besser machen können. Ich war also permanent unzufrieden mit mir und von mir enttäuscht.

Nun betrachte ich alles, was ich mache, als eine Chance, vom einen Tag zum nächsten besser zu werden. Es stellt zufrieden, sich ein Ziel zu setzen und es auch zu erreichen – mich besser konzentrieren oder morgen einen zusätzlichen Artikel schreiben zum Beispiel -, als sich Sorgen über Perfektion zu machen – zum Beispiel mich zu stressen, weil ich keine weltbekannte Autorin bin.

Wenn Du Dich auf kleine Fortschritte und Ziele konzentrierst, gehst Du automatisch weiter auf Deine großen Ziele zu.

Und Du wirst Dich für die Art und Weise, wie Du es machst, respektieren.

Wer will ich sein? Du kannst sein, wer Du willst – egal in welchen Umständen.

Vielleicht glaubst Du, dass Dein Leben sich dramatisch ändern muss, damit Du sein kannst, wer Du sein willst. Dass Du nichts abgeben kannst, bis Du mehr Geld verdienst. Dass Du keine Abenteuer erleben kannst, bis Du Dein Haus verkauft hast.

Die Wahrheit ist: Das alles kannst Du jederzeit tun.

Du hast also kein Geld, das Du teilen könntest? Sei verschwenderisch mit Mitgefühl und höre Deinen Freunden zu, wenn sie Probleme haben.

Dein Haus verkauft sich einfach nicht und hält Dich an einem Ort gefangen? Mach Dir Deine eigenen täglichen Abenteuer, indem Du neue Dinge ausprobierst und neue Menschen kennen lernst.

Du weißt nie, wann Du kein „Jetzt“ mehr übrig hast – frag Dich also: „Wie kann ich jetzt, in diesem Moment, die Person sein, die ich sein will?“

Freude im Moment genießen – egal, wie unpassend das scheinen mag: So machst Du andere Menschen glücklich.

Obwohl wir alle unterschiedliche Vorstellungen von unseren Träumen und Zielen haben, steht für die meisten von uns an vorderster Stelle, ein Leben zu leben, das anderen Menschen das Leben schöner macht.

Für Glück entscheidet man sich in jeder Situation aufs Neue, und viele können sich nur schwer entscheiden. Andere Menschen nehmen wahr, wenn Du Dich fürs Glück entscheidest – so motivierst Du sie, das Gleiche zu tun. Wie die Forschungen, die ich oben erwähnt habe, zeigen, kann diese Motivation einen großen Einfluss auf ihre Gesundheit und ihr Glück in der Zukunft haben.

Ich weiß, dass das hier nicht einer meiner üblichen „Gründe zum Glücklichsein“-Artikel ist.

Er hat nicht angefangen mit „Sei dankbar für was Du hast“ und er hört auch nicht so auf, und er vertieft sich nicht in Beziehungen oder Zufällen. Dafür habe ich einen sehr guten Grund:

Ich glaube nicht, dass es beim Glück so sehr um das geht, was Du hast.

Was Du hast verändert sich oft, es entwickelt sich.

Beim Glück geht es vielmehr darum,

wie Du wahrnimmst, was Du schon vor Deiner Nase hast.

Wie stolz Du darauf bist, wie Du Dein Leben lebst.

Wie gut Du es schaffst, das kleine Glück zu genießen, auch wenn nicht alles perfekt ist.

Auch wenn mir das bisher nicht immer gelungen ist, entscheide ich mich, mich heute auf das Gute zu konzentrieren – sowohl in der Welt als auch in mir selbst – und ab sofort glücklich zu sein.

Wie stellst Du Dich heute auf Dein Glück ein?

Der Originalartikel „7 reasons to be happy even if things aren’t perfect now“ ist auf ihrem Blog TinyBuddha erschienen.

„Nicht in diesem Leben“: Warum ein wenig Schicksals-Ergebenheit fürs Glück gut tut

23. Juli 2013 Krisenmanagement, Loslassen, Reflexion, Sinn, Wichtige Entscheidungen
träume aufgeben, hat nicht sollen sein, schicksal, in einem anderen leben, kristin reinbach, the club of happy lifepreneurs

„In diesem Leben nicht“ – ist das wirklich so schlimm?

Als ich ein Teenie war fand ich tolle Stoffe, Schnitte, alles rund um Mode sensationell. Ich brachte mir Schnittkunst bei, ich nähte abgefahrene Kleider und trug sie mit Stolz. Etwas in mir wollte Modedesignerin werden. Und doch fand ich den Weg in diese Richtung nicht und er mich nicht.

Oft schon habe ich damit gehadert, versucht, diese Richtung doch noch zu verfolgen – und doch blieb da dieses Gefühl von:

„In diesem Leben soll es eben nicht sein“.

Das war sogar beruhigend – denn anscheinend habe ich in diesem Leben etwas anderes als Aufgabe. Völlig wurscht ist dabei, ob die Idee, mehrere Leben zu haben stimmt oder nicht:

Hat der Gedanke, dass es mehrere Leben gibt, nicht bereits als reine Annahme etwas wahnsinnig Beruhigendes?

Vielleicht geht es Dir manchmal wie mir, die ich am liebsten ein ganzes Leben in einen Tag, eine Woche, wenn’s gut läuft in ein Jahr stopfen will – und dann ist der Gedanke mehrerer Leben schon sehr beruhigend.

Mit dieser Annahme im Kopf habe ich viel leichter meinen Seelenfrieden wieder:

„Kann ja sein, dass in mir eine alte Schneiderin aus einem früheren Leben noch ihre Reste spürbar macht oder in drei Jahrhunderten eine Out-of-Space-Designerin aus mir werden will, um die Welt mit menschenwürdiger Kleidung zu retten 😉 oder es vielleicht doch noch passiert, wenn ich 60 bin….“

Selbst beim Thema Liebe habe ich mich bei diesem beruhigenden Gedanken schon erwischt:

„In diesem Leben soll es eben nicht sein, dieses Mal passt es nicht. In diesem Leben wartet ein anderer Mensch auf mich.“

Finde mich dafür merkwürdig, aber für mich war und ist die Annahme mehrerer Leben beruhigend.

Sie ermöglicht mir,

kein Drama aus der aktuell eingeschränkten Möglichkeit zu machen,

sondern die von außen erzwungene Entwicklung eher als eine Agenda zu sehen, die eben jetzt zuerst ansteht. Meine gefühlte Machtlosigkeit nimmt ab und stattdessen eröffnet sich diese Tür, um aus dieser aktuellen Möglichkeit etwas zu machen. Damit bekomme ich neue Zuversicht – und auch eine Neugier, was sich wohl stattdessen ergeben wird.

Der hilfreiche Leitsatz du jour für Deinen eigenen Weg zum Glücklichsein könnte also sein:

Im Moment soll es nicht sein, es gibt anderes zu tun und das ist gut so.

Ich wünsche Dir also auch heute Gelassenheit und Akzeptanz auf Deinem eigenen Weg

– und bin gespannt:

  • Was vermutest Du, ist für Dich in diesem Leben wichtig?
  • Was ist Dir in DIESEM Leben wirklich wichtig?
  • Welche Wünsche oder Träume könnten auch noch in einem anderen Leben Platz finden?
  • Kannst Du so etwas wie einen roten Faden in Deinem bisherigen Leben sehen?
  • Wenn Du mal davon ausgehst, dass wir in jedem Leben etwas dazulernen, uns weiterentwickeln sollen – was vermutest Du, ist das? Und wie macht Dich das Leben darauf aufmerksam?
  • Welche Talente kannst Du evtl. auch anders in Deine Haupt-Lebensaufgaben integrieren? (z.B. Steve Jobs Sinn für Design – in der IT-Welt war ja auch was Neues)

Veränderungen durchziehen – trotz Chaos & Hindernissen

2. Juli 2013 Hindernisse überwinden, Leben verändern, Tutto la Famiglia

„Wenn Du durch die Hölle gehst, geh einfach weiter.“ – Winston Churchill

Wir stellen uns Veränderungen zum Positiven in unserem Leben immer so vor, als seien sie eine gerade Linie vom Start bis zu unserem Ziel.

Die Erfahrung zeigt allerdings etwas anderes.

Sie zeigt uns, dass Du Dir eine neue Gewohnheit – sagen wir, Sport machen – vornehmen kannst und alles eine Weile super läuft –

und dann kommt das Leben dazwischen.

Es wird chaotisch.

Alles bricht zusammen.

Wir haben ein paar schlechte Tage, oder ein riesiges Projekt auf der Arbeit, oder Probleme in der Beziehung, oder Probleme in der Familie, oder wir werden krank.

Was tun wir, wenn das Leben chaotisch wird und für unsere Gewohnheiten kein Platz bleibt? Na, wir geben natürlich auf.

Obwohl, warte – das nehme ich zurück. Wir tendieren dazu, aufzugeben, weil es uns entmutigt, sogar deprimiert, dass diese Dinge uns und unseren Gewohnheiten in die Quere kommen.

Das muss aber nicht so sein. Es gibt ein paar Dinge, die Du stattdessen tun kannst:

Atmen.

Halte einen Moment lang inne, atme durch, konzentriere Dich auf Deinen Atem. Sei Dir gewiss, dass es Dir in diesem Moment gut geht. Gib Dir selbst einen Moment Zeit, darüber nachzudenken, was in Deinem Leben los ist und wer Du bist.

Eine Pause machen.

Wenn uns etwas wie Probleme in der Beziehung an unseren neuen Gewohnheiten hindert, erlaube Dir, sie erst einmal sein zu lassen, bis Du Dein Leben wieder im Griff hast, und gib Deinem Geist eine Pause. Pausen sind wichtig. Schlafe viel – das ist wichtig, denn wenn stressige Dinge im Leben passieren, brauchen unser Körper und unser Geist viele Pausen, um heilen zu können.

Alle Gewohnheiten haben ihre Auf und Abs.

Es gibt keinen einfachen Weg ohne Hindernisse. Ernsthaft, keine neue Gewohnheit folgt einer super geraden Linie – zumindest keine der Gewohnheiten, die ich oder irgendjemand, den ich kenne, bisher kennengelernt hat. Erwarte Hindernisse und lass Dich von ihnen nicht aufhalten.

Das Chaos erleben.

Irgendwas wird immer dazwischen kommen, das Leben wird chaotisch, schmerzhafte Dinge passieren. Das ist ok. Lass Dir selbst den Raum, um den Schmerz mit der Freude zu erleben, das Chaos mit der Schönheit.

Unterstützung für Veränderungen finden.

Es ist super, wenn Du Gewohnheiten alleine angehst, aber es ist noch besser, wenn Du einen Freund findest, der mitmacht oder Dich zumindest ‚kontrolliert‘. Er wird Dir helfen, wieder loszulegen, wenn Du wieder etwas klarer siehst.

Keep smiling!

Das ist das Wichtigste: Solange Du lachst, machst Du alles richtig.

Der Originalartikel „How to stick to a habit when life falls apart“ ist auf seinem Blog Zen Habits erschienen.

[Bildquelle: WikiImages auf Pixabay – danke!]
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