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Thomas Crown: Alles erreicht…? Erfolg & Glück neu definiert

19. Juli 2012 Berühmte Vorbilder, Das liebe Geld, Innere Unabhängigkeit, Reflexion
thomas crown, erfolgreich aber nicht glücklich, reich aber nicht glücklich, goldener käfig

Jung, attraktiv, hat Stil, keinerlei Geldsorgen und sogar Erfolg in seinem Gebiet – das ist Thomas Crown. Er lebt ein Traumleben, auf das viele neidisch wären – und doch ist er schlau und weise:

Er hat begriffen, dass sein Leben so eher einem goldenem Käfig gleicht.

In einer Situation, die andere zufrieden in die Kissen der britischen Ledercouch sinken lassen würde, riskiert er alles. Und gleichzeitig ist er so schwer zu kriegen, WEIL er anders tickt als sein Umfeld.

Thomas Crown und sein ganz eigenes Glück.

Dass ‚Thomas Crown‘ ein ästhetisch ein fabelhafter Film ist, kann leicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter der glatten ästhetischen Fassade (ähnlich wie bei seiner Hauptperson) eine viel unbequemere, dafür zuversichtlichere Botschaft liegt.

Denn Thomas Crown zeigt uns, dass er ein paar wesentliche Dinge über das Glücklichsein im Leben begriffen hat – und er lebt sie uns vor:

1. Geld haben ist nicht gleichzusetzen damit, sich erfolgreich zu fühlen:

Thomas Crown hat finanziell alles. Doch hat er (rechtzeitig!) gemerkt, dass „reich, aber gelangweilt“ keine Lösung ist.

2. Die richtigen Prioritäten im Leben setzen:

Thomas Crown trennt genau zwischen dem, was er in Zukunft in seinem Leben haben will (Vicky, Lebendigkeit, Leben) und dem, was er nicht mehr will (Langweile, nichtssagende Flirts, Jobs, die ihn nicht anmachen). Er zieht die Konsequenzen – auch auf das Risiko hin, auf die Nase zu fallen.

3. Glück hat seinen Ursprung in Aktivität:

Thomas Crown hat verstanden, dass „glücklich sein“ vom Selbstmachen, Selbsterleben kommt.

Deswegen geht er mit Vicky nicht ins x-te Nobelrestaurant (das gehört seinem alten Leben an), sondern er spielt Schach mit ihr oder macht Feuer am Strand und grillt Lobster von Hand nach alter Väter Sitte. ;).

Das ist wahrer Luxus.

4. Den anderen so akzeptieren wie er ist:

Thomas Crown ist realistisch + tolerant genug, um zu wissen, dass Vicky nach ihrem Wertesystem handeln muss und wird (ihn und seinen neuen Deal also auffliegen lassenn wird). Obwohl das gegen ihn und seine Pläne läuft, liebt er sie dafür und öffnet ihr erst recht die Tür.

5. Das Unbequeme schätzen:

Er schätzt und wagt die Augenhöhe – deswegen verliebt er sich in Vicky. Nur sie kann und wird ihm gefährlich werden, mit ihr lebt er ein lebendiges Leben. Seine Flirts wären viel bequemer, aber das ist Liebe eben nicht. Thomas Crown wählt die Liebe.

6. Innere Unabhängigkeit – sich selbst kennen:

Er lässt sich nicht reinreden von seinem Umfeld, was ihn angeblich glücklich machen MÜSSTE. Vordergründig ist er der Mann, der alles hat. Nur er selbst weiß, dass ihn sein niedriges Golf-Handikap, sein Geld, seine Position nicht ausfüllen. Weil es nicht SEIN Leben ist. Er lässt sich davon nicht bestechen und bewegt sich gezielt aus diesem Leben raus in seine ganz eigene lebendige Zukunft.

Was ist Deine ganz eigene Definition von Geld, Erfolg und Glück?

Als Control-Freak alles im Griff haben – oder auch mal Nichts tun?

29. Juni 2012 Leben verändern, Loslassen
control freak, loslassen, dinge geschehen lassen, autorin, kristin reinbach, The Club of Happy Lifepreneurs

Liebe Control-Freaks,

ich habe eine schockierende Botschaft für Euch (und mich – denn ich bin auch oft ein Control-Freak):

Es gibt sie: Die Zeiten, in denen es

das Beste für Dein Glück ist, wenn Du die Füße still hältst.

Wenn Du Folgendes für Deinen Wunsch tust:

NICHTS.

Wenn Du schlichtweg darauf vertraust, dass sich das Leben darum kümmern wird, dass sich alles fügt.

Glück ist meistens eine Aktiv-Sportart.

Glück scheint diejenigen zu begünstigen, die etwas tun, die losgehen statt zu grübeln.

Sein Glück selbst in die Hand zu nehmen

– in jedem Life-Coaching-Blog, in einer Vielzahl der Artikel über Glück im Leben, ist die Rede davon.

Warum gibt es dann phasenweise für Dich NICHTS zu tun?

Ich erkläre mir das so:

Das Glück möchte sehen, dass Du bereit bist, etwas zu riskieren,
es will Beweise, dass es Dir ernst ist.

Das Leben erwartet von Dir, dass Du nicht nur grübelst, nur redest, sondern etwas tust.

Wenn Du anfängst, etwas zu tun, wenn Du dem Leben Beweise in die Hand gibst, dass es Dir Ernst ist, dann denkt sich das Leben:

„Ok, verstanden, es ist nicht nur eine Laune. Er oder sie will es wirklich. Alle mal herhören: Wir schmeißen die Maschinen an!“

Wenn das passiert, ist der Moment gekommen, dem Meister Leben aus dem Weg zu gehen

– wir würden ihm und Doktor Glück nur im Weg rumstehen, während diese mit einer kleinen Horde Assistenten alles Notwendige in die Wege leiten.

Was wäre, wenn Du trotzdem Hektik verbreitest?

Aus eigener Erfahrung würde ich sagen:

Du tust Dir und der Situation nichts Gutes.

In manchen Phasen können wir unsere Leidenschaft, unser Commitment für unseren Wunsch zeigen, indem wir konkret etwas tun.

In anderen Phasen wie eben diesen zeigen wir unser Commitment, indem wir unser Vertrauen zeigen, dass es sich letztlich fügen wird.

Wir gehen nicht vom Platz – wir gehen bloß etwas zur Seite und halten uns bereit dafür, wenn die nächste Spielphase anfängt, in der unsere Aktivität wieder gefragt ist.

„Loslassen“ statt Geduld haben

Manche sagen:

„Du musst eben Geduld haben.“

Mit der Geduld habe ich es persönlich nicht so – ich sehe es lieber als eine Erinnerung:

„Jetzt muss ich das Große Ganze im Blick behalten –
dabei kommt es nicht auf einen Tag/Woche/Monat mehr oder weniger an.“

Für mich ist der Gedanke des ‚Loslassens‘ hilfreicher. Ich kenne das Prinzip aus dem Yoga, vielleicht ist es Dir im Buddhismus o.ä. begegnet. Für den Moment lasse ich die Details los – und sehe eher das Training darin,

den Control-Freak in mir auf Pausentaste zu setzen. 😉

Akzeptanz für Wachstum im Hintergrund

Eine andere Inspiration zu solchen Phasen kommt aus dem Tarot.

Das Tarot stellt auf seinen Karten grundlegende Situationen im Leben dar. Karten wie die Königin der Münzen oder die „7 der Münzen“ appellieren an unsere Akzeptanz, dass manche Dinge ihre Zeit zum Reifen brauchen, damit sie zur Blüte kommen.

Stell Dir vor, Du hast eine Pflanze gesät, sie gedeiht jetzt gut, sie hat eine gewisse Größe erreicht.

Sie braucht Ruhe und Zeit zum Wachsen – Du kannst derzeit nichts für sie tun.

Würdest Du in diesem Moment

  • operative Hektik verbreiten,
  • an der zarten Pflanze ständig herumzupfen,
  • ständig Wasser nachgießen

– dann würde diese Pflanze, die wunderbar am Gedeihen ist, wieder kaputtgehen. Deine Pflanze wächst – wenn Du darauf vertraust. Übrigens braucht es dafür kein esoterisches Gemurmel über das ‚Universum‘, einen speziellen Glauben an ein „Gesetz der Anziehung“ oder so. Das Ganze ist völlig natürlich: Wachstum ist im Leben eingebaut und das ist wunderbar.

NICHTS TUN

ist also manchmal das Beste.

Richtig reinhauen, zeigen, was Du kannst, wie viel Willen, Leidenschaft, Disziplin Du hast – das kannst Du wann anders wieder.

TU NICHTS UND LASS DAS LEBEN FÜR DICH ARBEITEN!

Jung, frisch, erfolgsorientiert und dynamisch wie wir sind, ist das gar nicht einfach, oder?

So richtig passiv sein – richtig verboten fühlt sich das an.

Ok, ich sehe schon – ganz zur Passivität bekomme ich Dich nicht verführt, …also:

Was kannst Du in der Zwischenzeit tun?

  • Du kannst Dir vergegenwärtigen, was Du Dir wünschst – und WARUM Du das tust.
  • Du kannst Dir ausmalen, wie es sein wird, wenn Du ein Stück weiter bist – oder eben am Ziel angelangt.
  • Du kannst Dir überlegen, wie viel Wegstrecke Du gegangen bist – und Dich darüber freuen.
  • Du kannst dafür sorgen, dass Du und Dein ‚Material‘ fit sind, wenn die nächste Aktivitätsphase kommt (wie ein Fischer, der seine Netze pflegt).
  • Du kannst offen dafür sein, wenn es passiert – und wie es passiert. Überleg mal, auf wieviele unterschiedliche Arten und Weisen Dein Wunsch in Erfüllung gehen könnte….

Mach die Tür auf

Aber das Wichtigste ist:

Mach schon mal die Tür weit auf, stell‘ ein Glas Wein für das Glück bereit, um es willkommen zu heißen

– und überleg Dir, was Du anziehen willst, wenn Du feiern gehst. 😉

Und sonst nichts?

Nein, sonst nichts.


Selbst-Coaching-Prompts für Dich zum Thema Control Freak vs. Nichts-Tun:

  • Wie ist Deine Erfahrung mit Phasen, in denen es für Dich für Dein Lebens-Glück nix zu tun gab?
  • Woran hast Du gemerkt, dass es besser ist, grade mal passiver zu sein?
  • Wie ist das Ganze ausgegangen?
  • Welche Tipps hast Du für andere Life-Preneure?

Nix mit Warten bis zum neuen Jahr: Erfinde Dich neu. Heute.

20. Juni 2012 Innere Unabhängigkeit, Krisenmanagement, Pläne schmieden, Wichtige Entscheidungen, Ziele erreichen
sich neu erfinden, erfinde dich neu, tipps, selbst-coaching, kristin reinbach, altes hinter Dir lassen, neu anfangen, leben verändern, ohne neujahrsvorsätze, the club of happy lifepreneurs

„Erfinde Dich neu“

stand ganz unten auf der Postkarte, die mir eine Freundin geschickt hatte. Es stand unter allerlei klugen Lebens-Weisheiten als Schluss-Satz ganz unten – als würde er alles darüber stehende zusammenfassen. Und das stimmt ja auch:

Wenn wir uns immer wieder neu erfinden dürfen, bleiben wir lebendig, aktiv, unbelastet von Altlasten, unbeschwert und letztlich glücklich.

„Erfinde Dich neu“ gibt uns Erlaubnis,

ab heute hier und jetzt eine neue Version von uns, ein neues Ich zu sein.

Mag ja sein, dass ich bis gestern unglücklich und pessimistisch war –
kein Grund nicht ab heute vielleicht zuversichtlich und glücklich zu sein.

Mag ja sein, dass ich bis gestern unzufrieden mit mir war wegen etwas, das andere doof an mir finden –
egal, ab heute kann ich meinen Frieden mit mir machen.

Mag ja sein, dass ich bis gestern noch einen fetten Müllsack emotionaler Altlast mit mir rum geschleift habe – deswegen kann ich ihn erst recht stehen lassen und ohne ihn weitergehen.

Ab heute.
Ab jetzt.

Stell Dir vor, Du erfindest Dich ab heute neu und lebst Dein neues Ich:

  • Sieh Dich endlich das tun, was Dir wichtig ist.
  • Stell Dir vor, was Du hinter Dir lässt – ist Dein Schritt ab heute leichter?
  • Wer sagt denn, dass Du nicht noch zu ganz anderem fähig bist?
  • Stell Dir vor, in einem Monat schaust Du Dir im Spiegel in die Augen und siehst ein kleines stolzes Leuchten, weil Du Dich nach vorn zu Deinem neuen Ich bewegt hast.

Sich neu erfinden: Was brauchst Du, um Dein neues Ich zu leben?

Du brauchst keine Reichtümer, keine einflussreichen Freunde, keinen Zauberstab.

Was Du brauchst, ist:

  • eine Vorstellung von Deinem neuen Ich,
  • eine Vorstellung von dem Leben, das Dein neues Ich führt,
  • einen Überblick, was Du dafür hinter Dir lässt (!),
  • die Bereitschaft, das alte Ich hinter Dir zu lassen und
  • das neue Ich herzlich willkommen zu heißen,
  • eine realistische Erwartungshaltung (vor allem was die erforderliche Zeit angeht – s. unten).

Die Vorstellung von Deinem neuen Ich und seinem Leben?

Schreib‘ in einer ruhigen Minute runter, wie exakt Du Dir dieses Leben vorstellst. Wenn Du kein „Schreibmensch“ bist, kannst Du Dir Deine Gedanken auf dem Handy o.ä. aufnehmen und nachher nochmal anhören.

Wichtig ist nur, dass Du es festhältst – und Dir Zeit für die Details nimmst –

  • Mit wem hat Dein neues Ich wie zu tun?
  • Womit verbringst Du Deinen Tag?
  • Was tust Du mehr?
  • Was gar nicht mehr?
  • Was ist Vergangenheit für Dich?

Wahrscheinlich funktioniert das am besten, wenn Du alleine bist – Du kannst es gut mit einem Tag in der Sauna verbinden.

Deine Vorstellung vom neuen ICH ist noch schwammig – „aber auf jeden Fall anders als jetzt“?

Such Dir Vorbilder. Hierfür empfehle ich Dir, eine Zeit lang nach Büchern und Zeitschriften und Filmen und allem Möglichen Ausschau zu halten und darin Hinweise auf das zu entdecken, das Dir ins Auge springt.

Mach‘ Fotos mit Deinem Smartphone, mach‘ Dir Notizen in einem Notizbuch:

  • Was „springt“ Dich an?
  • Gibt es wiederkehrende Motive?
  • Menschen, die einen bestimmten Beruf haben?
  • Oder bestimmte Eigenschaften?
  • Worum geht es Dir wirklich?

Lass Dir Zeit dafür – wenn es wirklich eine größere Veränderung sein sollte, brauchst Du das Baby wirklich nicht mit dem Bad auskippen.

Mit diesen Hinweisen ausgerüstet kannst Du den im Abschnitt oben beschriebenen Schritt machen.

3 Geheimnisse muss ich Euch noch verraten:

Geheimnis 1: Meistens braucht es gar nicht so viel NEUES

Ich kann mich irren, bisher ist meine Beobachtung allerdings, dass bei ganz vielen Menschen die Veränderungen gar nicht so gigantisch sind, damit sie ihr neues Ich (oder eher: ihr eigentliches Ich) leben können.

Tatsächlich tut es das oft schon,

  • den Kleiderschrank von vor 2 Jahrzehnten auszumisten,
  • die Frisur mal auf einen aktuellen Stand zu bringen,
  • das geliebte Hobby wieder auszuüben –
  • oder ein neues anzufangen.

Tatsächlich entwickeln wir uns ohnehin stetig weiter – und unsere äußere Hülle und der alte Müll bleibt leicht kleben, wenn wir uns dessen nicht gezielt und regelmäßig entledigen. In diesen Fällen reicht gründliches Entmisten von Wohnung, Kleiderschrank, Frisur, Hobbys etc. völlig aus, um sich komplett neu zu fühlen.

Deine Aufgabe ist dann, für das – schon vorhandene – neue Ich Platz zu machen. Et voilà – alles neu!

Geheimnis 2: Dieses Ich ist gar nicht so NEU

Außerdem glaube ich, dass diese neuen ICHs gar nicht wirklich neu sind, sondern eine Dimension unserer Persönlichkeit sichtbar werden lassen, sie betont und/oder mehr zum Einsatz bringt. Ich selbst war sicher schon immer kreativ. Zwischendurch hatte ich das jedoch so wenig gelebt, dass ich meine Kreativität selbst schon fast vergessen hatte (!).

Mein Umfeld wusste das übrigens schon – meine gefühlt große Veränderung hin zu mehr Kreativität war für Menschen, die mich gut kannten, gar nicht verblüffend, sondern eher unter „na endlich!“ zu sehen.

Also: Mach‘ Dir diese Veränderung vor Deinen eigenen Augen nicht zu groß – sonst wirst Du zu ehrfürchtig.

Mach‘ es Dir angenehmer, indem Du Dir vorstellst, dass Du die wahren Juwelen Deiner Person endlich aus dem Verschlag im Keller ans Licht holst.

Geheimnis 3: Große Veränderungen brauchen eh‘ Zeit

Die beiden anderen Geheimnisse haben Dir verraten, dass das To Do Paket gar nicht so groß ist. Ein weiteres Geheimnis ist, dass die großen Veränderungen trotzdem Schritt für Schritt passieren.

Selbst wenn Dein Leben also von außen z.B. durch Trennung, Auswanderung, plötzlicher Ruhm über Nacht (ich wünsche Dir nur Letzeres! :)) o.Ä. sich optisch sehr massiv innerhalb eines Tages oder einer Minute verändert, dann brauchst Du innen natürlich dennoch Zeit, um Schritt für Schritt in Dein neues Leben und Dein neues Ich hineinzuwachsen.

Sei fair und geduldig mit Dir.

Solltest Du selbst eine große Veränderung entschieden haben, z.B. Unternehmer zu werden, oder den Beruf zu wechseln, geh‘ davon aus, dass es ein paar Jahre, manchmal Jahrzehnte brauchen wird.

Besonders bis Du Erfolge siehst – oder vorzeigen kannst.

Lass‘ Dich nicht davon beeindrucken, was in Wirtschafts- oder Frauenmagazinen zu lesen steht:

Die großen Dinge brauchen einfach Zeit.

Wann können wir uns besonders gut neu erfinden?

Allgemeiner Meinung nach: Wenn ohnehin eine gut sichtbare Zäsur passiert – besonders beliebt sind die sogenannten „Neujahrsvorsätze“.

Ich gebe offen zu: Ich habe es mit denen nie richtig probiert, es schien mir wenig einleuchtend, wie ab einem sehr verkaterten Morgen eine entscheidende Veränderung zum Guten passieren soll… 😉

Bei anderen konnte ich beobachten, dass es meistens um das Austreiben ‚böser‘ Gewohnheiten ging – das Rauchen ist ein Klassiker, das Abnehmen fast schon Standard. Ihr kennt das wahrscheinlich selbst oder von Freunden. Die Chancen für eine faktische Umsetzung stehen meistens nicht gut.

Lieber: Jahresbilanz und -ausblick wann immer Du willst

Ich fahre besser damit, mir an Silvester oder einem anderen beliebigen Tag im Jahr Zeit zu nehmen, um zurückzuschauen, wie das letzte Jahr war, was ich erlebt habe, woran ich gewachsen bin, was mich frustriert hat, was mich glücklich macht.

Das mache ich mit einer Skizze – so eine Art Mischung aus Mindmap, Collage und Kritzelei – weil ich so gut nachdenken kann. Ich nehme meinen Kalender dazu, mein Tagebuch und alles sonst – und lasse mich dann verblüffen über das Vorher-Nachher-Bild, das sich ergibt.

Damit kann ich das letzte Jahr für mich innerlich gut abschließen – und schauen, welche Teile von mir ich gern hinter mir lassen will.

Statt „Vorsätzen“ bilde ich eine Art Zielbild

– grobe Ansätze, wo ich mich gern hin entwickeln möchte. Und zwar denke ich dabei nicht in der Weglassung („ich will nicht mehr rauchen“) sondern in dem guten, neuen Zustand („ich bin fit und gelassen“). Ich nehme mir vor, Lösungen zu finden, wie das geht. Und das war’s auch schon. Mein Hirn macht sich dann von alleine auf den Weg, Lösungen zu finden.

Ein Beispiel:
Vor zwei Jahren ging mir meine eigene Orientierungslosigkeit und dadurch verursachte Nöligkeit richtig auf den Zeiger. Ich wollte stattdessen wieder mit Klarheit und Begeisterung Dinge angehen. Meine Lösung war, dass ich mir ab Februar eine gute Coach „gegönnt“ habe. Mein Hirn kam ein paar Wochen nach meinem Entschluss mit diesem Vorschlag – und der war gut.

Warum auf den nächsten Jahreswechsel warten?

So, und nachdem das gesagt ist, möchte ich Euch anfeuern, nicht bis Jahresende auf DEIN NEUES ICH zu warten und deswegen bequem nix zu tun.

Gib‘ Dich damit nicht zufrieden.

Drücke selbst öfter auf den Neustart-Knopf:

z.B. Montagmorgens

müssen wir doch unser Büro- oder Geschäfts-Ich ohnehin wieder zusammensuchen,

weil wir es am Wochenende schon fast vergessen hatten. Montagmorgen ist also eine gute Gelegenheit.

In welcher Kleinigkeit bist Du ab heute für diese Woche anders als vorher? Womit kannst Du das zeigen?

z.B. jeden Morgen schon im Bett:

Geh‘ den Tag mit einem Gedanken an wie:

„Mein cooles neues Ich –
was würde das heute tun?
Wie würde sie/er es tun?
Hindert mich irgendwer daran?
Na, dann…mal los!“

z.B. jeden Tag nach einem Aufsetzer oder Frusterlebnis:

Wenn während des Tages etwas passiert, das Dich böse aus dem neuen in eine unerfreuliche Version des alten Ichs zurückwirft, dann drück‘ die Pausentaste.

Geh‘ um den Block, trink einen Kaffee, geh‘ aufs Klo und wasch‘ Dir gründlich die Hände.

Mach‘ Dir klar, dass die Tatsache, dass Du das überhaupt bemerkt hast, schon ein Fortschritt auf dem Weg zu Deinem Leben mit Deinem neuen Ich ist.

Atme tief durch (die berühmten „auf 27 runterzählen“) und lege wieder los.

Du mit Deinem neuen Ich.

Das reicht.

„Nicht schon wieder, oder!?“ Raus aus der Wiederholungsschleife

17. Juni 2012 Krisenmanagement, Leben verändern, Reflexion
immer wieder die gleichen a***löcher, beziehungen, wiederholungssschleife, kristin reinbach

Ätzend ist das, wenn man eines Tages im Kaffee sitzt und mit einer Freundin über die aktuellen Herausforderungen des Lebens quatscht – und plötzlich fällt einem auf:

„Hab ich das nicht neulich schon gesagt? Und erlebt?“

Ist das ein Déjà Vue oder eher ein Fall von „Täglich grüßt das Murmeltier“?

Erinnerst Du Dich? In dem Film „Täglich grüßt das Murmeltier“ erlebt die Hauptperson immer wieder den gleichen Tag, die gleichen Menschen, die gleichen Reaktionen. Im echten Leben passiert das zum Glück nicht exakt wie im Film, aber doch gibt es Phasen, da scheint man

in einer ewigen Wiederholungsschleife gefangen:

Der x-te doofe Chef, die nächste unglückliche Liebe, ….. „Warum immer ich?“ fragt man sich dann.

Typische Wiederholungsschleifen sind:

  • der ewig gleiche Zoff mit Eltern oder Kindern oder Frau / Mann,
  • der x-te ‚falsche‘ Mensch als Verliebtheits-Objekt,
  • der Wahnsinn einer bestimmten Arbeits-Situation,
  • ….Dir fallen bestimmt noch mehr ein…

Das wäre an sich noch egal, wenn es nicht so nervig wäre.

Nervig und schmerzlich.

Wiederholungsschleifen lassen uns an der Gerechtigkeit des Lebens, unseren eigenen Fähigkeiten, schlimmstenfalls an allem zweifeln. Wie im Kino heulen wir absehbar an der ewig gleichen Stelle, halten uns die Augen im ewig gleichen Moment zu.

Wiederholungsschleifen können von allem möglichen handeln, und doch haben sie einen gemeinsamen Nenner:

Wir selbst sind eine der Hauptpersonen.

Wie kriegst Du eine Wiederholungsschleife endlich aufgelöst?

Schritt 1: Erkennen, welcher Film gespielt wird

Deine Wiederholungschleife ist wie ein Film, der regelmäßig wieder im gleichen Kino läuft – nämlich in Deinem Leben.

Deine erste Aufgabe ist es also, herauszufinden, welcher Film eigentlich gespielt wird.

Manchmal kann Dir Dein Umfeld dazu Aufschluss geben – besonders bei Partnerwahl-Fragen sehen andere von außen oft klarer, was das wiederholende Element ist.

Das Beispiel vom gut verdienenden Partner

Es könnte zum Beispiel sein, dass Du ein paar gute Freunde fragst, was sie – in aller Offenheit – darüber denken, warum es mit dem anderen Geschlecht in der Beziehung nie klappt. Und die Antwort könnte sein:

„Jedes Mal ist es Dir wichtig, dass jemand gutes Geld verdient
und einen gewissen Status hat.

Und wenn Ihr dann zusammen seid, bist Du todunglücklich, weil derjenige so viel Energie in seinen Job steckt.

Du musst Dich entscheiden was Du willst: Einen Mann mit Geld oder einen mit Zeit. Oder Du musst halt einen finden, der das Geld schon hat ohne Zeit investieren zu müssen.“

Wie ist DEIN Glücks-Deal?

In diesem Fall ist die Wiederholungsschleife in der Sache eingebaut.

Solange wir uns nicht klar über unsere Prioritäten entscheiden, werden wir immer unglücklich bleiben.

Der Weg aus der Wiederholungsschleife liegt hier eineindeutig bei uns selbst – in einer schonungslos ehrlichen Antwort auf die Fragen:

  • Was macht mich wirklich glücklich?
  • Was ist MEIN Film?

Eine Lösung: Wissen, was man wirklich will.

Einer Bekannten von mir ist beispielsweise Status und das Gehalt ihres Mannes wichtig – dafür hat sie sich aber auch noch keine Sekunde darüber beschwert, dass er eben viel arbeitet. Für sie passt das so. Das ist ihr Glücks-Film.
Punkt.

Wenn Du also rausfinden willst, welcher Film in Deinem Leben ständige Wiederholungsschleifen dreht, dann ist es wichtig, dass Du von außen auf das Geschehen schaust.

Wenn Dein Umfeld Teil der Wiederholungsschleife, Teil des Films ist, dann werden Dir Gespräche mit anderen, die ja auch Teil des Films sind, nicht weiterhelfen. Letztlich musst Du Dich auf Dich selbst und Deine Wahrnehmung verlassen.

Vielleicht schreibst Du ja Tagebuch?

In diesem Fall lohnt es sich, die Tagebücher der letzten Jahre an einem grauen Sonntag auszupacken und wie ein Detektiv auf zweckdienliche Hinweise durchzugehen.

Ich habe das auch schon gemacht – ich kann Euch sagen, da gibt’s wunderbare „Mann, hatte ich Tomaten-auf-den-Augen“-Momente.

Wenn Du kein Tagebuch schreibst, bietet sich ein Aufschreiben Deiner Gedanken und Assoziationen an.

Was, wenn Du nicht gern schreibst?

Dann führe ein Selbstgespräch, das Du für Dich selbst aufnimmst (z.B. auf dem Handy). Ich weiß, damit kann man sich wirklich doof vorkommen, dennoch:

Beim Laut reden spürt man meistens besser was sich echt und was sich unecht anfühlt.

2. Schau Dir Deinen ‚Film‘ genau an – ob es unangenehm ist oder nicht:

Jetzt wo Du erste Hinweise hast, was los ist, schau genau hin:

  • WAS wiederholt sich da eigentlich immer wieder?
  • Was sind gemeinsame Elemente dieser Geschichten?
  • Gibt es ein Muster?
  • In dem, wie ich mich selbst verhalte, oder denke?
  • In dem, was die anderen Beteiligten tun?

Wiederholungsschleife erkannt – und schon gebannt?

Leider ist es nicht ganz so einfach. Aber es geht DOCH!

Schritt 3: Übernimm wieder selbst die Regie!

Es ist Dein Leben und damit Dein Film, den Du drehst.

Nimm die Regie wieder selbst in die Hand!

Die Regie in Deinem Lebens-Film übernimmst Du wieder, indem Du Folgendes machst:

1. Ein Skript für den neuen Film entwickeln:

Wenn diese Wiederholungsschleife nicht mehr in Deinem Lebens-Kino gespielt wird –

  • welcher Film soll stattdessen laufen?
  • Wie bist Du in diesem Film?
  • Wer sind die anderen?
  • Wohin entwickelt sich die Handlung?

Damit entwickelst Du eine möglichst klare Vorstellung davon, wie es anders laufen soll.

2. Drehplan vordenken:

Mach‘ Dir einen möglichst detaillierten Plan, was Du beim nächsten Mal anders machst, wenn die entscheidende Szene wieder passiert.

3. Neuen Film drehen:

Fang einfach an – übe, übe, übe.

Sobald Du merkst, dass Dein Film wieder in die Schleife geht, bist Du entschieden und standhaft, dieses Mal die andere Abzweigung zu nehmen.

Immer eine gute Wahl: Die Pausentaste.

Ich habe bisher die besten Erfahrungen damit gemacht, die „Pausentaste“ zu drücken.

Vor einigen Jahren war ich selbst in einer Wiederholungsschleife

Ich wusste natürlich nicht genau, was los war, aber Folgendes konnte ich überblicken:

Es gab immer mich im Spiel, dann gewisse Herrschaften (männlichen Geschlechts, versteht sich) und einen irgendwie unguten Verlauf. Ich gebe zu, das ist keine sehr detaillierte Information – aber so war es.

Über die Folgen dieser Situationen hatte ich mehr Informationen:

Mir war jeglicher Sinn für Romantik abhanden gekommen und ich konnte mir so Konzepte wie „wahre Liebe“ nur noch mit höflichem Zynismus anschauen. Egal was weiterhin passieren würde: Diese zynische Haltung zum Leben und zur Liebe das konnte unmöglich mein Stil werden… 😉

Was habe ich also gemacht?

Ich habe die Pausentaste gedrückt und mir selbst ein Jahr Zölibat verschrieben. Oder in anderen Worten:

Ich habe beschlossen, ein Jahr lang keine „Frau-trifft-Mann“-Filme zu drehen.

Diese „Pause“ war so effektiv, weil sie mir erlaubt hat, das Negative, die Ursache für die Schleife direkt los zu werden, meinen Blick auf die Dinge zu neutralisieren – und als letzten Schritt wieder etwas Romantik in mein Hirn und Herz zu bekommen.

Stand danach sofort der Märchenprinz klingelnd mit Blumen vor der Haustür?

Nein. Also…. nicht sofort! 🙂

Aber ich hatte jetzt einen anderen Angang und konnte mit neuer Perspektive Frisches ausprobieren und letztlich etwas richtig Gutes in meinem Leben passieren lassen.

Ein letzter Tipp: Das Leben lässt uns nicht so leicht aus

Gemeinerweise lässt einen das Leben aus diesen Wiederholungsschleifen nicht raus, bevor wir sie nicht sauber abarbeiten. Vielleicht ist das Leben einfach so fürsorglich mit uns, dass es meint, wir müssten das jetzt einfach hinter uns bringen – damit wir danach einen echten Schritt weiter sind. Vielleicht bin ich besonders begriffsstutzig – ich habe jedenfalls schon mehr als einmal erlebt, dass mich das Leben immer wieder „ran nimmt“, bis ich endlich was begreife.

In den letzten Monaten musste ich eine solche Phase beruflich wieder hinter mich bringen – und es ist nie angenehm, wenn es so ist. Doch DAHINTER wartet neue Klarheit und ein neuer, besserer Weg. Das vergisst sich nur so leicht, wenn man noch Angst davor hat! 😉 Sieh es also besser schnell ein 🙂

Inzwischen stelle ich mir das als eine Art Computerspiel vor,

bei dem wir immer wieder dasselbe Level spielen müssen und erst ein Level weiterkommen, wenn wir etwas gelernt haben. Beim Computerspiel ist das deutlich offensichtlich – und fällt daher leichter.

Wann und wie hast Du Wiederholungsschleifen erlebt?

Wie bist Du damit umgegangen?

Welche Tipps hast Du für die anderen Leserinnen und Leser?

Die Kunst, sich das Leben schwer (oder wieder leichter) zu machen: 8 Tipps

14. Juni 2012 Mind-Set, Zu viel Perfektionismus
es sich schwer machen, sich leicht machen, leichtigkeit, perfektionismus, kristin reinbach, The Club of Happy Lifepreneurs, tipps, gutes leben

Ist heute einer dieser Tage, die sich nach Montag anfühlen?

Vor Dir nur große Berge an To Dos?

Um Dich rum nur Chaos?

Dann will ich Dich anstiften,

es Dir heute ERST RECHT leicht und angenehm zu machen.

Das klingt für Dich vielleicht etwas absurd, das ändert sich aber gleich wieder, wenn ich Dir etwas mehr dazu erzähle. 🙂

In den letzten Jahren habe ich genau beobachtet, wie ich und andere in schwierigen Situationen denken und sich verhalten.
Dabei habe ich Folgendes gelernt:

  • 1. Ja, es gibt Tage, an denen alles zu viel oder zu schwierig ist oder so scheint.
  • 2. Richtig schlimm wird die Situation, wenn wir uns selbst das Leben noch schwer machen.

Und häufig tun wir das besonders an den schwierigen Tagen.

Mitten im Chaos stellen wir uns selbst Beine.

Wenn ich einen rekordverdächtigen Ich-mach-es-mir-schwer-Tag hingelegt hatte, dann hatte ich dafür folgendes Geheimrezept (und ich vermute, Du und die meisten anderen kennen das Geheimrezept auch):

Wie kann ich es mir besonders schwer machen im Leben?

  • Wenn ich alles auf einmal hinbekommen will,
  • am besten auch noch alleine – weil ja nur ich wirklich schlau bin auf der Welt 😉 ,
  • ich addiere noch den Anspruch dazu, dass alles absolut perfekt sein muss – die ultimative Lösung für die nächsten 20 Jahre muss her,
  • ich verbiete mir alles Angenehme, weil ich ja so wichtig und ernsthaft meine heutigen Ziele verfolge,
  • am besten mache ich noch fünf Sachen auf einmal und unterbreche mich selbst immer wieder in einem Arbeitsprozess,
  • ich könnte noch drei hektische Meetings organisieren, in denen ich allen erzähle wie dringend und wichtig und aussichtslos alles ist,
  • ich fange innerlich an mit mir selbst rum zu schimpfen „Du hättest aber auch mal…., warum hast Du nicht früher schon….“,
  • weil mir das nicht reicht, mache ich ein miesepetriges Gesicht und fange an, an anderen rum zu nörgeln – seltsamerweise haben die dann gar keine Lust, mir aus meiner Misere zu helfen????,

und und und.

Der Kreativität beim Sich-das-Leben-Schwer-Machen sind fast keine Grenzen gesetzt.

Im Schwermachen sind wir alle mal König oder Königin.

Stopp mal – hier wollten wir nicht hin.

Schauen wir lieber rüber auf die andere Seite.

Und wie machst Du es Dir wieder leichter?

Sei wachsam und schau genau hin. Frag Dich:

„Mache ich es mir gerade schwer – oder leicht?“
„Wie kann ich es mir heute leichter machen?“

1. Setz Dich in Ruhe mit einem Kaffee hin

und überlege, was wirklich heute sein muss – und welche Punkte auch nicht SO sterbensdringend sein müssen.

2. Schreib für jedes To Do ein Post-It.

Schieb die Post-Its hin und her und teste, was zuerst gemacht werden muss, was auch noch warten kann.

3. Mach Dir klar, dass Rom nicht an einem Tag erbaut wurde

und Du heute nicht die Welt retten musst.

4. Wenn Dir partout keine Erleichterungs-Ansätze einfallen wollen,

nimm Dir vor, zwei oder drei andere Leute zu fragen, was denen dazu einfällt.

VORHER schreib Dir auf, wofür genau Du eine Lösung brauchst. Überleg Dir, was eine Lösung sein könnte. Vielleicht bist Du dann schon schlauer.

5. Zerleg Deinen Tag in kleine Stücke

und gehe immer nur einen Schritt nach dem anderen. Konzentriere Dich nur auf diesen einen Schritt.

Nach jedem Schritt überlege Dir, welcher der nächsten Schritte JETZT als nächster Schritt gut machbar ist.

6. Versprich Dir eine Belohnung,

die Dich wirklich anmacht – und auf die Du Dich freuen kannst (bei mir war es mal ein neues Paar Ski als Ausblick hinter einem langen und aufwändigen Homepage-Relaunch).

7. Mach ERST RECHT Pausen.

Keine Pausen zu machen hilft bei hohen Leistungs-Ansprüchen keinen Meter weiter. Ein plattes Hirn nach dem Genuss von Pasta Panna & Doppelkäse-Pizza killt Deinen letzten Elan.

Sorg dafür, dass Du etwas Gutes zu essen und zu trinken bekommst (das ist übrigend ein guter Punkt, bei dem Dir Kollegen, Freunde oder andere liebe Menschen gut behilflich sein können).

8. Schau bei jedem Schritt vorher hin und frag Dich:

  • Mach‘ ich es mir schwer?
  • Mach ich es mir leicht genug?
  • Wie kann ich mir dieses To Do leichter machen?
  • Wie würde es sich machbarer anfühlen?

9. Und – wie hat es geklappt?

Wenn Du das hier ausprobiert hast, lass mich wissen, was und wie es funktioniert hat.

[Bildquelle: Mal wieder von Unsplash auf Pixabay – herzlichen Dank!]
  • Wann machst Du Dir das Leben besonders schwer – und wie machst Du es Dir dann wieder leichter?
  • Wie kannst Du Kristin Reinbachs Tipps nutzen, um Dir das Leben leichter zu machen?
  • Hast Du weitere Tipps und Tricks für andere Life-Preneure, die sich selbst manchmal im Weg stehen?

Kopfmenschen und das Glück: Vom Denken & zu viel Denken

7. Juni 2012 Das Leben geniessen, Innere Blockaden, Mind-Set, Reflexion, Zu viel Perfektionismus
denken, zu viel denken, macht unglücklich, weniger oder gezielte denken, kristin reinbach, besser leben, zu viel perfektionismus, the club of happy lifepreneurs

„Ich denke zu viel!“: Denkst Du noch – oder lebst Du schon?

In diesem Artikel geht es darum, wie ich herausfand, dass VIEL Denken schädlich sein kann und wie ich mein Lebens-Glück deutlich erhöhen konnte, indem ich von VIEL denken zu GEZIELTER denken gewechselt habe.

Wenn Du Dir auch manchmal denkst:

„Warum mache ich mir wieder so viel unnütze Gedanken?“

oder

„Naja, vielleicht denke ich wirklich zu viel“,

dann dürfte dieser Artikel interessant für Dich sein oder vielleicht zu einem A-ha-Erlebnis führen. 🙂

1. Warum Denken können supercool und sexy ist

Im Studium lernt man denken: Wissen und Fakten werden in großer Menge in den Kopf gesteckt, verarbeitet, hin und her gewälzt, verfeinert, hinterfragt, im letzten Detail diskutiert. Wenn es gut läuft, wird man dabei schlauer und in der Disziplin ‚Denken‘ mit der Zeit geübter. Eine sehr nützliche Sache – das mit dem Denken. Bis zu einem gewissen Punkt.

Das Wunderbare am Denken: Sobald ich meinen Kopf dabei habe, brauche ich zum Spaß haben nichts mehr:

Ich kann wunderbare Diskussionen führen, mich an der Analyse von Situationen erfreuen, theoretische Problemlösungen durchprobieren bis der Arzt kommt – alles für 0 Cent und ohne iPad, Handy, Laptop, einfach so. Unabhängig von Raum und Zeit, völlig mobil, alleine, notfalls in einem dunklen Raum.

2. Die Gefahren des Denkens

Gefahr 1: Ich bin schlau, also bin ich (toll).

Schlau denken zu können wird als ‚Studierter‘ zum Teil der Identität: Ich kann denken, also bin ich. Ich bin schlauer als Person X, also bin ich MEHR Mensch….?

Leider führt das Denken-Können leicht zu Überschwang – man denkt, weil man so toll analysieren kann, weil man so toll konzipieren kann, weil man alles so tierisch toll durchblickt, wäre man ein Superhecht.

Risiko im Extremfall: Intellektuelle Spiegelwichserei.

(sorry fürs harte Wort – aber das trifft es am besten!) => Keine gute Lösung!

Gefahr 2: Masse statt Klasse

oder: Denken hilft zwar, nützt aber nichts 😉
Tatsächlich trainieren wir während des Studiums das Hirn ‚hoch‘. Meine Erfahrungen mit dem Hochgeschwindigkeits-Wegfräsen von 3 Meter hohen Buchstapeln zu merkwürdigen Spezialgebieten zeigen, dass das Hirn sich erstaunlich anpassen kann, wenn Höchstleistungen gefragt sind.

Der Denk-Muskel wird also trainiert – aber wird er eventuell über-trainiert?

Wie viele Gedanken denkst Du am Tag – und wieviel davon sind wirklich nützlich, problemorientiert und nicht einfach nur kleinkrämerisches Gegrübel?

Risiko im Extremfall: Denken ohne Ergebnis, stattdessen Grübelei, Depression.

Problem 3: Denken mit Taten verwechseln

Wer immer nur denkt und schreibt, vergisst leicht, dass damit in der realen Welt noch nichts passiert ist.

Es ist ein deutlicher Vorteil, in der Lage zu sein, VOR einer Handlung zu denken.

Aber passieren tut etwas dann, wenn ich entsprechend HANDLE. An der Schwelle von Denken, Diskutieren, Vorbereiten hinüber zum Tun scheitern wir Akademiker regelmäßig. Hauptsache, wir haben eine gute Analyse, ein schlüssiges Konzept – der Rest klärt sich dann schon.

Die traurige Wahrheit ist: Der Rest klärt sich NICHT von selbst – außer Du hast eine treue Armada von Erfüllungsgehilfen, die Dir zur Hand gehen, Deine tollen Pläne umzusetzen, irgendwas mit Deinen Analysen anzufangen und letztlich wirklich was hinzubekommen.

Risiko im Extremfall: 10 Jahre Labern beim Rotwein am Küchentisch – nix getan, nix geändert

Zusammengefasst: Die massiven Risiken ungesteuerten Denkens

Nochmal im Überblick – die Hauptrisiken ungesteuerten Denkens können diese Folgen haben:

1. Intellektuelle Spiegelwichserei
2. Denken ohne Ergebnis, Grübelei, Depression
3. 10 Jahre Labern beim Rotwein am Küchentisch – nix getan, nix geändert

=> insgesamt eindeutig eine Gefahr für Dein und mein Glück.

Ich kann Dir sagen: Ich war in HÖCHSTER Gefahr! 🙂

Zum Glück geht es auch anders:

3. Dem Problem auf die Schliche kommen

Von zu viel denken hin zu weniger denken
Ein paar Jahre nach meinem Berufseinstieg fiel mir auf, dass ich ein Problem mit meinem Hirn hatte:

  • Mein Hirn dachte wann immer es wollte, was immer es wollte.
  • Mein Hirn machte sich um großen Blödsinn Gedanken.
  • Mein Hirn drehte sich zu nervenden Punkten wie einem nervigen Chef ständig im Kreis.

Mein Hirn führte eine Existenz unabhängig von mir! 😉

„Etwas weniger Hirn wäre schön!“

Ja, diesen Gedanken hatte ich zu der Zeit ein paar Mal. Ich habe es mit Freunden offen diskutiert.

„Die dümmsten Bauern haben ja nunmal die dicksten Kartoffeln“

war der Kommentar – und bestimmt nicht weil sie sich so einen riesigen Kopf drum machen. War da was dran?

Gedanken, die nur so vor sich hinwuchern, sind nichts anderes als eine Art Geschwür.

Sie sind ein Zuviel an unkoordiniertem Muskel.

Das Hirn denkt in einem solchen Fall in Masse, nicht unbedingt in Qualität.

4. Mach Dein Hirn wieder zum Verbündeten Deines Glücks

Schritt 1: „Ich bin nicht meine Gedanken!“ – Mit Yoga und Meditation Abstand zum eigenen Denken gewinnen

Als ich mit Yoga anfing, merkte ich: Das tut mir gut. Nicht nur wegen der Übungen – auch, weil im Vinyasa und Ashtanga-Yoga (meinen bevorzugten Yoga-Arten) eine Bewegung auch einen gedanklichen Konzentrationspunkt beinhaltet.

Als ich dann mit Meditation begonnen habe, stellte sich nicht von heute auf morgen, sondern schleichend die Erkenntnis ein:

Auch wenn ich nicht denke, BIN ich.

Ich bin mit oder ohne meine Gedanken DA.

Ich bin gar nicht meine Gedanken.

Und DER Gedanke war vielleicht ungewohnt!

Schritt 2: Theorie und Praxis nicht mehr verwechseln

Da wir heute so viel mit Gedanken, Wörtern, Konzepten arbeiten, können wir uns ziemlich lange vor einem faktischen Tun drücken. Je nach Umfeld (ich schiele hier Richtung Konzern ;)) gewöhnen wir uns den Drang nach dem Tun vielleicht sogar ab: Immerhin gibt es schon ein gutes Konzept! 😉

Ich habe also gelernt:

Im Yoga – und im Leben – zählt nur die Praxis.

Das TUN.

Die Theorie, das Drüber-Nachgrübeln – das verändert nichts, das bringt keine Ergebnisse, keine Veränderung.

Gedanken sind als Vorbereitung gut – und dann haben Handlungen zu folgen, so ist das.

Schritt 3: TUN und DENKEN bewusster trennen

Habe ich das Denken nach diesen Erkenntnissen abgeschafft?

Nein!

Ich versuche, bewusster zu entscheiden, wann ich DENKE und wann ich TUE.

Nach wie vor ist das nicht immer einfach – aber ich erkenne es inzwischen überhaupt, wenn mein Hirn sich gerade unproduktiv oder unkooperativ verhält. Allein der Wechsel zwischen Denken und Tun und das bewusste Eingreifen macht viel mehr Handlung möglich.

Schritt 4: In kleinen Schritten ins Tun kommen

Mit dieser Grundlage konnte ich mein Leben anders gestalten.

Ich fing an Gedanken, Ideen in einem kleinen, rasch zerfledderten Notizbuch aufzuschreiben – und möglichst rasch kleine Dinge daraus umzusetzen. Zum Beispiel habe ich an einem Gedicht-Wettbewerb teilgenommen und mir genau 15 Minuten gegeben etwas zu schreiben und einzureichen.

Oder ich habe ich mit anderen Menschen über meinen Geschäftsideen gesprochen und letztlich mein Unternehmen gegründet.
Zur Korrektur:

Nur TUN ist auch keine Lösung

Just to make sure: Ungefiltert ALLE Ideen umzusetzen und unüberlegt direkt los zu rennen ist auch nicht bewährt! 🙂

Denken ist das exzellente Mittel der Wahl, um Ideen in ihrer Umsetzung weiterzuspinnen – und das ohne Geld dafür auszugeben und in Zeitraffer. Nachdem verschiedene Ideen so geprüft wurden, kannst Du entscheiden, für welche davon Du Zeit, Geld, Handlungen investieren willst.

Zeit für Reflexion zwischen Phasen des Handelns sind ebenfalls extrem wichtig, um zu entscheiden, WELCHE Handlung als nächstes Sinn macht.

Wenn Du Dich eine Weile dabei beobachtet hast, wirst Du merken, dass Dir zunehmend klarer wird, wann eine Phase des Handelns oder Denkens vorüber ist.

Schritt 5: Dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben

Inzwischen sind meine Macher-Qualitäten besser, mein Leben wird gelebt, nicht nur ergrübelt. Wenn Du jetzt denken solltest:

„Super, die hats jetzt geschafft – und wenn man mal ‚drin‘ ist, dann ist es ja eh einfach.“,

muss ich Deinen eventuellen Neid und Ehrfurcht dämpfen. Immer wieder neu (und damit meine ich: Jeden Monat, jede Woche, jeden Tag) muss ich mich erinnern, dass ich das schon begriffen habe.

Immer wieder neu fordert mir das Leben eine nächste Stufe wie eine Art Test ab.

Ich gehe davon aus, dass man da immer dran bleiben muss. Aber sonst würde das Leben ja langweilig – und das ist es zum Glück nicht! 🙂


  • Was ist Deine Erfahrung mit dem Denken – denkst Du zu viel? Kannst Du weniger oder besser denken?
  • Was hat sich für Dich bewährt?
  • Welche Tipps hast Du für Life-Preneure, die lernen wollen, weniger oder hilfreicher zu denken?

„Was will ich?“ – Eine Entscheidungshilfe in 45 Minuten

1. Juni 2012 Mind-Set, Reflexion, Wichtige Entscheidungen
gut entscheiden, entscheidung treffen, job wechseln oder nicht, trennen oder nicht, umziehen oder nicht, kristin reinbach, the club of happy lifepreneurs, entscheidungshilfe, methode, selbst-coaching

Ein gut gelebtes Leben ist im Rückblick die Folge einer Kette von zu Dir passenden Entscheidungen.

Im Nachhinein sieht das leicht aus.

Bevor man sich entscheidet, ist man meistens verwirrt, in alle Richtungen zum Zerreißen gespannt.
Meistens geht es um zwei Alternativen, zwischen denen wir uns entscheiden wollen:

  • Will ich in meinem Job bleiben – soll ich besser wechseln?
  • Will ich weiter um meine Beziehung kämpfen oder ist es besser, einen Schlussstrich zu ziehen?
  • Ist es für mich gut und wichtig, nochmal zu studieren? Oder doch noch fertig zu studieren? Oder ist es besser, wenn ich mein Studium abbreche und was anderes mache?
  • In eine andere Stadt umziehen – oder nicht?

Ich will Dir heute eine einfache und schnelle Methode verraten, wie Du in nur 45 Minuten klarer wirst, welche Entscheidungsalternative von zwei Alternativen zu Dir besser passt.

Ich nenne sie die „Entscheidungs-Helfer“-Methode.

Sie ist nur eine von mehreren, mit denen Du rasch mehr Klarheit bekommen kannst.

Wann kannst Du die Entscheidungs-Helfer-Methode einsetzen?

Ich empfehle Dir, sie auszuprobieren, wenn Du Dich mit zwei Alternativen zu einem Thema beschäftigt hast und das Gefühl hast, noch mehr Grübeln und Recherchieren bringt Dich nicht weiter.

Was bringt diese Methode?

Sie bringt Dir mehr Klarheit darüber, wie Du Dich bei beiden Alternativen fühlst – und welche Dir wirklich besser tut, sich lebendiger anfühlt, besser zu Dir passt.

Das kann sie nicht:

Mit dieser Methode bekommst Du keinen Umsetzungsplan für Deine liebste Alternative.

Du bekommst keine neuen Informationen, keine neue Unterstützung. Dafür gibt es andere gute Möglichkeiten.

Solltest Du nach der Anwendung dieser Methode kein klareres Gefühl haben, dann denk‘ dran:

Manchmal ist eine Entscheidung noch nicht reif oder Du hast wirklich noch nicht genug Informationen – das ist ok.

Lass Dir dann noch etwas Zeit, Entscheidungen zu treffen.

Das brauchst Du:

  • Einen neutralen, Dir wohlgesonnenen Gesprächspartner, Deinen „Entscheidungs-Helfer“.
  • Etwas zum Schreiben – für Dich und den oder die andere.
  • Einen Ausdruck dieser Anleitung.
  • 45 Minuten.
  • eine Stoppuhr oder Handy-Wecker.
  • Ruhe.

Jetzt geht’s los:

Die Grundidee ist, dass Du über beide Alternativen je 10-15 Minuten sprichst – so, als hättest Du Dich für diese Version entschieden.

Sag‘ Deinem Entscheidungs-Helfer zum Start, wie die beiden Alternativen heißen – keine Details – das kommt währenddessen.

Kurze Stichworte wie „alter Job / neuer Job Entwicklungshilfe“ o.ä. tun es.

Erst ist Alternative A dran.

Stell Deinen Handy-Wecker auf 10 Minuten und legt los.

Dein Gegenüber stellt Dir Fragen und Du antwortest.

Bitte Deinen Gegenüber, freundliche Nachfragen zu stellen – und vor allem auf Deine Mimik, Deinen Körper zu achten (und sich dazu Notizen zu machen!)

Die Fragen Deines Entwicklungshelfer sehen in etwa so aus:

  • Ok, wenn Du Alternative A machst, Dich dafür entscheidest – was passiert dann?
  • Wie sieht in dem Fall Dein nächstes Jahr aus?
  • Was machst Du, was für Situationen siehst Du vor Deinem inneren Auge?
  • Denk mal weiter – in drei Jahren, in 5 Jahren – wie sieht Dein Leben dann aus mit dieser Entscheidung im Hintergrund?
  • Und schlussletztlich: Stell Dir vor, Du sitzt im Lehnstuhl, bist 99 Jahre alt und erinnerst Dich, dass Du Dich für diese Alternative entschieden hast – was fällt Dir dazu ein?

Je nachdem wie sehr Du schon von selbst sprudelst, kann es hilfreich sein, wenn Dein Entscheidungs-Helfer weitere Fragen stellt – die allerdings nur anreichernden Charakter haben sollten. Das kann sein:

  • „Wie sieht dann Dein normaler Tag aus?“
  • „Mit was für Menschen hast Du jetzt zu tun?“
  • „Was tust Du nicht mehr?“

Wenn die Zeit abgelaufen ist, nehmt Euch je 2-3 Minuten, um still jeder für sich seine Eindrücke zu notieren.

Achte dabei vor allem auf Deine Körperwahrnehmung und Deine Stimmung:

  • „Als ich über das Studium gesprochen habe, wurde mir plötzlich aufgeregt zumute“ oder
  • „Als ich an X gedacht habe, war ich plötzlich ganz verkrampft.“

Tauscht Euch jetzt noch nicht über diese Wahrnehmungen aus.

Jetzt ist die Alternative B dran.

Geht dazu wieder 10 Minuten den Prozess von oben durch.

Nach Ablauf der Zeit macht Ihr Euch wieder Notizen.

Nachdem Du über beide Alternativen gesprochen hast,

als hättest Du Dich für sie entschieden, ist ein guter Moment, ordentlich zu lüften, eine rauchen zu gehen – eine kurze Pause zu machen.

Setzt Euch für die letzten 15 Minuten zusammen und erzählt Euch gegenseitig Eure Wahrnehmung.

Bestimmt wird das ein Augenöffner!

Warum funktioniert das so gut?

Wenn Du laut über eine mögliche Realität sprichst, gibt Dir Dein Körper unmittelbare Rückmeldung, wie Du Dich mit einer bestimmten Situation fühlst. Das kann ein Gefühl von Aufregung, von Angst, aber auch eben ein Lächeln sein.

Wer ist geeignet als Gesprächspartner?

Die Person muss Dich nicht besonders gut kennen, aber eine klare Wahrnehmung haben.
Sie sollte Dir gegenüber und den unterschiedlichen Plänen gegenüber wirklich neutral sein – und Dir gegenüber höchstens positiv.
Wenn Du niemanden kennen solltest, der dafür in Frage kommst, mach es mit einem Coach (trotzdem: meistens kennst Du bei genauerem Nachdenken jemanden – und die meisten Menschen werden sich geehrt fühlen, dass Du ihnen vertraust und sie schätzt).

Alternativ kannst Du die Übung alleine machen – sprich trotzdem laut, damit Du spürst, was sich verändert.

Einen Abschluss finden

Vielleicht hast Du erwartet, dass ich Dir jetzt sage, dass Du Dich direkt danach entscheiden wirst oder kannst.

Das tue ich nicht. Im Gegenteil.

Mein Tipp wäre, dass Du Dir direkt danach aufschreibst, wie Du jetzt handeln würdest, wenn Du Dich in dieser Minute entscheiden müsstest.

Beschließe dann, wann Du Dich entscheiden wirst – z.B. am nächsten Samstag um 12.00 Uhr. Sorge dafür, dass ein bis zwei Nächte dazwischen liegen (mindestens eine auf jeden Fall!).

Vertraue darauf, dass Dein Hirn und Körper die neuen Informationen gut auswerten werden.

Viel Spaß und Erfolg dabei!


  • Welche Methoden verwendest Du bisher, um zu guten Entscheidungen zu kommen?
  • Hast Du die „Entscheidungs-Helfer-Methode“ ausprobiert, wirst Du sie ausprobieren? Welche Fragen hast Du dazu?
  • Welche anderen Entscheidungshilfen nutzt Du? Welche Tipps hast Du für andere Life-Preneure?

Echte Likes für echte Menschen: Ehrlichkeit deluxe

31. Mai 2012 (Zurück-)Geben, Das Leben geniessen, Freunde & Co., Tutto la Famiglia
einfach freundlicher sein, mehr lächeln, komplimente machen, ein like geben, kristin reinbach, the club of happy lifepreneurs

„Ehrlichkeit“ ist eine der besten Ausreden, wenn sich jemand pissig benehmen will:

Jemand sagt Dir – in aller Ehrlichkeit! – ins Gesicht, dass Du scheiße aussiehst heute, nix kannst, oder ohnehin doof bist.

Vielleicht netter formuliert, aber letztlich genau das.

Wenn Du darauf irritiert guckst, kommt ein

„Wieso – ich bin nur ehrlich!“ – „Ich weiß nicht, was Du hast, ich gebe Dir nur Feedback“

Eindeutig Ehrlichkeit von der falschen Sorte.

Die negative Richtung scheint leicht zu fallen – unsere Mäkelei können wir prima unter dem Schutzmantel „kritisches Denken“ verstecken. Das ist doch klasse: Wir dürfen rum nölen – und kommen uns dabei noch völlig korrekt vor.

Wir meinen es ja nur gut.

Wehr Dich und sei ab heute gnadenlos ehrlich:

Und zwar im Bezug auf alles, das Dir an anderen gefällt.

Gib allem, das Dir positiv auffällt, ein großes, ausgesprochenes LIKE!!!!!

Wenn Dir das Kleid der Kollegin gut gefällt, behältst Du es für Dich?
Ab heute nicht mehr.

Du sagst Ihr eiskalt mitten ins Gesicht, dass es richtig klasse an ihr aussieht. 🙂

Bist Du neidisch auf den Erfolg von jemand anderem?

Friss ihn in Dich hinein und er macht Dich schwach.

Doch ab heute gibst Du Deinen Neid offen zu.

So gibst Du jemandem eine der ehrlichsten Formen von Anerkennung UND stärkst Dich selbst.

Fandest Du den Gedanken oder die Idee Deines Kollegen spitze? Denk nicht darüber nach, ob und warum er wieder besser dastehen könnte. Sage im Brustton der Überzeugung:

„Wow, das war richtig klasse!“

Verrate all Deine Geheimnisse,

wen und was Du gut findest, plaudere sie freimütig aus.

Ohne einen Pfennig Geld auszugeben, sogar ohne großen Zeiteinsatz (wie lange dauert dieser ehrliche nette Satz?) gibst Du anderen etwas ganz Kostbares:

Anerkennung.

Denk an Dich selbst:

  • Hat die Ermutigung eines Menschen Dir nicht schon mal den Mut gegeben, etwas endlich zu tun, nachdem Du lange gezögert hast?
  • Hat Dir nicht auch schon mal jemand den Tag gerettet, einfach weil er oder sie einen netten Satz gesagt hat, als Du es echt brauchen konntest?

Sei dieser Mensch für jemand anders.

Vergib Deine Likes auf Facebook, per Mail und SMS weiterhin und erst recht großzügig, aber vor allem:

Gib den echten Menschen im echten Leben echte Likes.

Schau den anderen in die Augen, lächle und SAG ES:

„Ich finde das klasse an Dir. Es ist so besonders, dass Du X machst.“

Liebe Bekannte, Freunde, liebes Leben:

Ich gebe Dir, ich gebe Euch

ein dickes, fettes LIKE!

Probier es aus – und erzähl uns hier, was Du gemacht hast und wie die Leute reagiert haben.

P.S.: Ein kleiner Warnhinweis:

Wenn Menschen lange nichts Nettes mehr gehört haben oder es wirklich gar nicht gewöhnt sind, etwas Gutes über sich zu hören, werden sie vor lauter Irritation manchmal sogar biestig, wenn man nett zu ihnen ist. Lass Dich davon nicht beeindrucken – zieh weiter durch die Welt und versprühe großzügig Deine LIKES! 🙂

[Bildquelle: JesusLovesYou auf Pixabay – danke!]
  • Wie und wo verteilst Du Deine Likes?
  • Ist Dir schon einmal passiert, dass Du jemanden anerkennend gelobt hast – und der andere „biestig“ geworden ist?
  • Welche Tipps hast Du für andere Life-Preneure, die ihre ‚Likes‘ verteilen wollen?
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