Geringes Selbstwertgefühl? Jetzt ist Schluss damit! 11 erprobte Tipps

geringes selbstwertgefühl, selbstbewußtsein stärken, The Lifepreneurs' Club, Kristin ReinbachLeserin Danny hatte in einem Kommentar eine Frage hinterlassen – und dieser Artikel ist die Antwort darauf. Danny schrieb:

„Ich leide an Verlustängsten ( z.b. in Beziehungen klammer ich und erreiche genau das Gegenteil von dem was ich möchte), hab kein Selbstbewußtsein. Auf gut Deutsch, ich kann mich selber nicht leiden. So, das war es erst mal von mir, ich hoffe, ihr könnt mir helfen.“

So oder ähnlich geht es punktuell sicher jedem von uns mal – sei es wegen eines negativen Umfelds zuhause, in der Schule, bei der Arbeit…. Dass ein geringes Selbstwertgefühl weder fürs Glücklichsein gut ist noch fürs Erfolg-Haben, das leuchtet auch so schon ein. Inzwischen ist auch erwiesen: Menschen mit gutem Selbstwertgefühl verdienen ein höheres Gehalt, sie erhalten mehr Anerkennung – sie haben es einfach rundum leichter im Leben.

Also, packen wir das mit dem geringen Selbstwertgefühl mal an, ok?

Gehen wir mal davon aus, Du hast heute oder seit einer Weile oder schon lange kein oder wenig oder einfach zu wenig Selbstwertgefühl:

Was kannst Du tun?

  1. Das geringe Selbstwertgefühl ignorieren.
  2. An die Wurzel gehen: Die Gründe für ein schlechtes Selbstwertgefühl durchschauen
  3. Etwas für ein besseres Selbstwertgefühl tun – aber was?

Gehen wir die verschiedenen Alternativen mal eine nach der anderen durch.


1. Das geringe Selbstwertgefühl ignorieren.

Ich will’s kurz machen: Das ist eine echt schlechte Option. Denn die Welt ist ein Dschungel und ‚da draußen‘ riechen die anderen ‚Tiere‘ Deine Unsicherheit – und ein paar unfeine Menschen sind nachher wieder mal bös zu Dir.

Ungünstig.

Lass uns sagen:

„Diese Alternative ist raus.“ – ok?


2. An die Wurzel gehen: Die Auslöser für ein geringes Selbstwertgefühl durchschauen

Zu verstehen, wie etwas zustande kommt, das macht es viel leichter, dem negativen Effekt die Wirksamkeit zu nehmen. Ein bisschen wie wenn wir dem Monster unterm Bett mit der Taschenlampe ins Gesicht leuchten… plötzlich ist es nicht mehr da und kann uns nichts mehr anhaben! 🙂

a) Andere sind doof zu Dir – und Du denkst, das liegt tatsächlich an Dir

Allermeistens geht es überhaupt nicht um Dich. Es geht darum, dass der andere sich besser fühlen kann und er oder sie versucht das dadurch zu erreichen, indem er oder sie dich niedermacht. Simple Rechnung, nicht wahr? Du kleiner, sie größer. Damit fühlt man sich gleich toller. Dass dass erbärmlich ist…tja, was soll ich sagen? Lass sowas nicht weiter zu. Und erinnere Dich an das Zitat dazu:

„Wie Menschen andere Menschen behandeln, ist ein unmittelbarer Spiegel dessen, wie sie selbst von sich denken.“
Paul Coelho

b) Andere sind doof zu Dir ohne überhaupt zu kapieren, was sie tun

Eltern sind da der Klassiker, auch Klassenkameraden, Kommilitonen, Kollegen. Der gemeinsame Nenner ist, dass wir ihnen in einer bestimmten Situation einfach nicht entkommen können.

Wir verstehen deren Verhalten uns gegenüber als ‚Wahrheit‘ über das, was wir angeblich sind.

Das stimmt nur nicht:

Wechsle das Umfeld und eine ganz neue Wahrheit kommt zum Zuge.

c) Du nimmst an, andere wären alle so selbstbewusst

Jede Wette: Das ist ein Irrtum.

Jeder, der halbwegs reflektiert ist, hat manchmal Zweifel. Das ist ok. Das ist gesund.

Viele haben nur gelernt, dass es nicht ständig so ist und sie lassen sich durch die Zweifel nicht so sehr irritieren. Das gibt tatsächlich mehr Stabilität. Du kannst und brauchst nicht zu erwarten, dass Du ständig die selbstbewusste Ruhe selbst sein wirst.

Wenn Du Dich von den Momenten des Zweifels, des Unten-Seins nicht so kriegen lässt, sie nicht so ernst nimmst – das reicht schon völlig aus.

d) „Von Natur aus“ ein geringes Selbstwertgefühl?

Ich weiß nicht genau warum und woher, aber es scheint schon so zu sein, dass es selbstbewusstere Babies gibt und solche, die schon bei der Geburt am Leben zweifeln. Warum? Ich weiß es nicht. Ich kann nur feststellen: Es ist so.

Wer selbstbewußter, selbst-verständlicher ist, der wird natürlich von außen auch leichter anerkannt, das bestätigt wiederum sein Selbstvertrauen, etc. Wenn Du meinst, ‚von Natur aus‘ mit schlechterem Selbstwertgefühl zur Welt gekommen zu sein, nimm‘ es erst recht als Ansporn, es Dir anzueignen.

Eine wunderbare Positiv-Schleife von Selbstwert und Reaktion von außen!

Da wollen wir hin, oder?

Allerdings: Früher oder später nutzt das auch den Glücklichen, die mit besserem Selbstwertgefühl an den Start gegangen sind, auch nix.

Irgendwann erwischt es alle mal.

Ein von Natur aus gutes Selbstwertgefühl erleichtert den Start, aber letztlich wird das Leben immer irgendwann die Vertrauensfrage stellen, die da heißt:

Und – was machst Du jetzt, wenn Du ohne Anerkennung von außen auskommen musst?

Wer bist Du DANN? Bist dann jemand? Und magst Du diesen Menschen?

Wer dieses Thema gut löst, wer das hier hin bekommt, der macht sich selbst das größte Geschenk des Lebens.

Echtes Scheitern, das hat meistens damit zu tun, zu abhängig von der Anerkennung anderer zu sein.

e) Du passt nicht in Dein Umfeld – zumindest nicht in Dein jetziges

Das Brüder Grimm-Märchen vom hässlichen kleinen Entlein – kennst Du die noch?

Die ging darum, dass ein kleiner Schwan unter Enten aufwächst. Er ist immer anders, größer, seine Farbe so komisch, sein Hals so lang. Er wird verspottet, er fühlt sich schlecht.

Was meinst Du, wie es da mit seinem Selbstbewusstsein ausschaut?

Naja, jedenfalls – irgendwann trifft er andere Schwäne – und es stellt sich raus: Er ist ein schöner Schwan. Die anderen Schwäne erkennen ihn und freuen sich und alles wird gut. Was meinst Du:

Wie sieht es jetzt mit seinem Selbstbewußtsein aus?

f) Das Warten auf Erlaubnis

Du bist hier auf dieser Welt, Du lebst, damit hast Du bereits die Erlaubnis zu leben. Und das Leben will, dass Du es lebst.

Dafür brauchst Du keine Erlaubnis.

Du brauchst nicht die Erlaubnis, zu atmen.

Nicht die Erlaubnis, zu essen.

Nicht die Erlaubnis, zu lieben.

Aber fürs DU sein?

Nein. Auch dafür nicht.

Warte nicht länger drauf.

Deine Erlaubnis hast Du mit Deiner Geburt mitbekommen.

Nein, ich untertreibe: Ich meine, wir haben mit unserer Geburt die Pflicht, den Auftrag mitbekommen, zu leben und wir selbst zu werden.

Das ist unser Beitrag zum Ganzen.

So wird die Welt schöner, weil mehr und mehr Menschen erfüllt und glücklich leben.


3. Das Selbstwertgefühl steigern – aber wie?

Tipp 1 zum Selbstwertgefühl steigern: Affirmationen

Das wird oft geraten. Mein Ratschlag dazu ist: Ja, versuch‘ das ruhig. Aber mach es mit DEINEN Affirmationen. Teste gründlich, welche Formulierung sich für Dich WAHR anfühlt.

Eine Affirmation, die zu weit weg ist von Deiner momentanen Wahrnehmung „Ich bin tooootal glücklich.“ wird meistens nicht nur nicht funktionieren, sondern es nur noch schlimmer machen. Dein Hirn ist schließlich nicht auf den Kopf gefallen und wird stattdessen womöglich noch trotzig.

Tipp 2 zum Selbstwertgefühl steigern: ~ MEDITIEREN ~

Daran denken viele NICHT, diese Methode halte ich jedoch für SEHR wirksam.

Meditation ist so ungeheuer wirksam, weil Du so endlich merkst,

  • was (und WER!) da alles so in Dir rumlabert
  • welche negativen inneren Dialoge bei Dir passieren und vor allem:
  • was davon gar nicht von Dir selbst ist.

Viele unserer Stimmen im Kopf sind nämlich die anderer Menschen und – wenn Du sie nicht aktiv daran hinderst – können sie ungestraft und vor allem ungehindert ihr Unwesen in Deinem Hirn & Herz treiben. Die ‚Stimmen‘ anderer verschwinden davon zwar nicht gleich oder vielleicht nie, aber aus meiner eigenen Erfahrungen kannst Du sie wenigsten in ihre Schranken weisen.

Tipp 3 zum Selbstwertgefühl steigern: ~ TAGEBUCH SCHREIBEN ~

Es heißt nicht umsonst: Selbst-Bewusstsein. Um zu wissen, wie Du was verbessern kannst, musst Du erstmal wissen, wie es Dir eigentlich geht und warum. In Deinem Tagebuch kannst Du Dir ungestört Deine ganz eigene Meinung zu Dir selbst und Deinem Leben bilden.

Nimm ein Notizbuch, starte mit 10 Minuten täglich und schreib.

Das ist schon alles.

Tipp 4 zum Selbstwertgefühl steigern: ~ INNEREN FOKUS ÄNDERN ~

Was ähnliches wie beim Tagebuch-Schreiben passiert, wenn man in mini-kleinen Schritten Stück für Stück die eigene Perspektive verändert.

Auch das geht am besten schriftlich: Du könntest z.B. täglich 5 Dinge aufschreiben, für die Du dankbar bist und außerdem 5 Dinge, die Du an Dir magst.

Ja, das ist nix Großes, oder?

Aber probier es mal täglich.

Oder mach es als Übung im Kopf immer wenn Du nix Besseres zu tun hast.
Wenn Du allein bist, rede laut vor Dich hin.
Du könntest Dir auf einer Bahnfahrt auch in Deinem Handy eine Notiz machen.

Tipp 5 zum Selbstwertgefühl steigern: Die Situation verlassen

Es ist nicht gesagt, dass wir da aufwachsen und leben, wo es uns gut tut.

Tatsächlich ist das sogar ziemlich unwahrscheinlich, wenn man mal überlegt.

Die Geschichte vom hässlichen kleinen Entlein, dass viel zu gross und weiss ist und einen viel zu langen Hals hat – die geht genau darum. Dieses Märchen will sagen: Du, es ist durchaus möglich, dass Du derzeit so wie Du bist nicht an der richtigen Stelle bist.

In einem Umfeld zu leben, das Dich nicht so akzeptiert, wie Du eben bist,

da bräuchte es schon sehr viel innere Stärke und wahre Yogi-Gelassenheit, damit die ständig fehlende Wertschätzung von außen nicht früher oder später ihre Spuren bei Dir hinterlässt. Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Jahrelang habe ich als selbständige, viel arbeitende Frau in einem Umfeld gelebt, in dem Erfolgswille, viel Arbeiten und das auch noch als Frau eben sehr seltsam waren. Mir ist es nicht so gut bekommen. Ich habe das Umfeld verändert – und lebe jetzt sehr viel besser in einem Umfeld, in dem beruflicher Ehrgeiz, selbständig und kreativ zu sein einfach viel normaler ist.

Mach‘ keinen Oscar Wilde aus Dir

Viele Menschen sind leider unnötig unglücklich – weil sie weiter in einer Situation bleiben, von der sie bereits wissen, dass sie ihnen nicht liegt. Neulich habe ich z.B. Oscar Wildes Lebensgeschichte genauer nachgelesen. Er war SEHR schwul und SEHR ehrlich und das in einer Zeit und Gesellschaft, die sowohl mit dem Schwulsein als auch der Ehrlichkeit ein echtes Problem hatte. Sein Leben hat wegen dieser schlechten Kombination aus Persönlichkeit und Umfeld leider ein trauriges Ende im Exil in Paris genommen.

Ein schlauer Mensch, der wirklich neutral ist, hätte ihm wohl geraten, sein Umfeld früher und von sich aus zu verlassen.
Andererseits hat ein guter Schulfreund von mir das heutige London als sein persönliches Mekka als homosexueller und kreativer Mann entdeckt – und ist direkt nach dem Abitur dort hingezogen, hat Mode-Design studiert und wurde dort glücklich. Umfelder und Menschen ändern sich – und sie können sich positiv unterstützen oder auch platt machen.

Wir sind auch nicht anders sind als Pflanzen oder Tiere:

Um gut zu gedeihen, brauchen wir das passende Umfeld & Klima.

Manchmal müssen wir das eben erst selbst suchen und finden gehen. Geschichten von Menschen, die auszogen, um ‚ihr Glück zu machen‘ und dann später zurückkehren, reich und erfolgreich, die gibt es natürlich auch. Und vielleicht ist ja Deine Geschichte so eine Geschichte – wer weiß? 😉

Trau‘ Dich also bitte, zu hinterfragen, ob evtl. Deine aktuelle Lebenssituation, Dein Umfeld Deinem Selbstwertgefühl nicht gut tut und nicht gut tun kann.

Erlaube Dir, ein neues Umfeld zu finden, dass Dich genau so schätzt wie Du bist.

Tipp 6 zum Selbstwertgefühl steigern: Herausfinden wer oder was Du wirklich bist

Aufpassen – das hier ist lebenslange Aufgabe! 😉

Wenn Dein Selbstwertgefühl sehr angeschlagen ist, funktioniert das am besten, wenn Du die aktuelle Situation verläßt. Der Grund: Ohne bisherige als negativ wahrgenommene Einflüsse von außen, fällt es leichter, sich selbst neu zu sehen.

Wahrscheinlich findest Du heraus, dass Du Dich sehr gut auf Dich selbst verlassen kannst – eine ungeheuer stärkende Erfahrung für Dein Selbstwertgefühl.

Tipp 7 für mehr Selbstwertgefühl: Fordere Dich – und überrasche Dich selbst

Das hier wissen die wenigsten:

Unterforderung ist die absolute Pest fürs Selbstbewusstsein.

Woher sollst Du wissen was Du kannst, wie stark, wie gut Du bist, wenn Du nichts tust?

Wenn Du es wagst, etwas Anstrengendes, Großes, Abgefahrenes zu tun, kann es sehr gut sein, dass Du von Dir selbst positiv überrascht bist. Klassiker dafür: Eine Kampfsportart lernen, eine Ausbildung zum Yoga Teacher….

Tipp 8 für mehr Selbstwertgefühl: Eine neue ‚Jury‘ auswählen

Hast Du mal eine dieser Casting-Shows angeschaut? Dann wird Dir bestimmt aufgefallen sein, wie unterschiedlich die Meinungen der ‚allwissenden‘ Jury sind.

Lass‘ nicht die falschen Leute in Deine persönliche Jury.

Der falsche, negative, eifersüchtige (! gerade bei kreativen Berufen oft der Fall!) ‚Lehrer‘, Professor mit einer falschen Haltung kann alles ruinieren – wenn Du ihn oder sie läßt.

Ein schönes Beispiel dafür habe ich neulich in einer Dokumentation über Künstler gesehen: Die junge Künstlerin – und als Gegenpart ihr ‚Mentor‘ – ein richtiger Macho. Ihre Kunst: Ja, weiblich geprägt, fragil, kleinteilig. Er: Baut große Satuen, ihr gegenüber negativ, nicht wertschätzend. Sie: Zum Glück unbeeindruckt.

Doch was wäre, wenn sie sich hätte kriegen lassen und große schwere Skulpturen statt ihren eigenen kleinen fragilen zu machen? Es wäre nicht mehr IHRE KUNST.

Das ist meiner Ansicht nach auch der wahre Grund,warum so viele Menschen, die viel erreicht haben, aus der Schule, der Uni, wo auch immer raus geflogen sind – oder selbst die Flucht ergriffen haben.

Sie wussten, sie haben gespürt, sie müssen sich einer anderen Jury stellen, ihrer eigenen im Zweifel – und konnten so faktisch mehr leisten als innerhalb eines vorhandenen Bewertungssystems, das gar nicht kapiert, was sie da tun wollen.

Wenn Du an ihn glaubst und er ein netter Gott ist…nimm‘ vielleicht den lieben Gott als oberstes Jury-Mitglied.

Wenn Deine Jury nicht in echt existiert, bau Dir eine im Kopf als Ausgleich.

Mir sind z.B. Karl Lagerfeld und David Bowie und Coco Chanel eine Inspiration. Sie dürfen in meine Jury. Sie helfen mir, mutiger und unkonventioneller zu sein, sie dürfen bei mir etwas zu sagen haben.

Tipp 9 für mehr Selbstwertgefühl: Humor!

Humor ist sooo unterschätzt, bringt aber so viel.

Wie oft hat mich Humor – und sei es nur Galgenhumor! 😉 – gerettet. So rumzumaunzen bis ich mich selbst wieder lächerlich, lustig finden kann – wie eine Comicfigur in einem Disney-Cartoon – das ist lebensrettend.

Denn Humor sorgt für:

Distanz.

Innere Distanz zu dem, was gerade passiert, hilft uns wortwörtlich, die Kirche im Dorf zu lassen.

Ganz von oben aus dem Himmel runter zu schauen auf die Szene, die da grade um Dich rum passiert… ja, das rückt die Relationen zurecht.

Wenn Du in 10 Jahren eine berühmte Sängerin bist – wen juckt es da noch, ob Dich heute eine Kurs-Kollegin dumm angemacht hat!?

Tipp 10 für mehr Selbstwertgefühl: Die 5 engsten Leute um Dich rum bewusst auswählen

Die 5 Menschen, mit denen Du am meisten zu tun hast, deren Meinung Dir am meisten bedeutet, die werden wohl oder übel deutlichen Einfluss darauf haben, wie Du Dich fühlst.Natürlich ist Deine persönliche Haltung entscheidend – ein negatives Umfeld sorgt allerdings für unnötige Anstrengung, Dir und Deiner positiven Einstellung treu zu bleiben.

Denk dran:

Bei diesem ‚innersten Kreis‘ wählerisch zu sein, ist Dein gutes Recht.

Oft sind das die Eltern – das sind schon 2 von 5.

Oder der Ehepartner und das Kind – auch schon 2 von 5.

Oder der Partner, der Chef, der missgelaunte Kollege, der direkt gegenüber sitzt.

Als Kind waren wir da instinktiv clever – wir haben uns in der Schule meistens sehr genau ausgesucht, neben wem wir sitzen wollen.

Oder alternativ: Bewusst allein sein

Manchmal geht’s nicht anders: Bevor die Leute um Dich rum Dich runterziehen, verbring lieber gute Zeit mit Dir allein. Geh in die Natur, lies, probier neue Aktivitäten aus.

Tu Dir die Negativität anderer einfach nicht weiter an.

Tipp 11 für mehr Selbstwertgefühl: Finde etwas, in dem Du richtig gut bist –

und dann tu es und lern dazu und werde super darin.

Auch das ist gar nicht so einfach. Menschen, die genau wissen, was sie wollen und das dann auch tun, die gibt es. David Bowie wußte schon mit 9, dass er mal ein Rockstar werden will. Deswegen hat er trotzdem nix geschenkt bekommen und hat hart dafür arbeiten müssen. Aber er wußte wenigstens, was er will.

So häufig gibt es das gar nicht.

Da hilft nur eins:

Probieren. Probieren. Probieren.

In ganz vielen Fällen reicht es auch, einfach ETWAS zu tun, das Du kannst, um Dich besser zu fühlen.

Leg‘ heute los:

Zeig der Welt, was in Dir steckt, überrasch‘ uns alle – und Dich zuerst!

=> welchen dieser Tipps wirst Du wohl ausprobieren?
=> was würdest Du jemandem raten, der ein schlechtes Selbstwertgefühl hat?

[Bildquelle: „Unsplash“ / Pixabay – danke!]

Kristin Reinbach

Kristin ist Gründerin des Clubs. Sie testet und entwickelt Inspirationen und Tools für Dein Selbst-Coaching für Dich und teilt als Autorin viele erprobte Tipps. Als langjährige Expertin in Sachen Marketing leitet sie außerdem die Boutique Agentur Overw8, die mit Web-Design, Branding & Marketing-Systemen v.a. mittelständische und kleine Unternehmen, Startups & Professionals bei ihren Plänen unterstützt. In ihrem persönlichen Blog teilt sie u.a. Ergebnisse ihrer Lebens-Experimente.