Den Startpunkt zum Glück finden [4]: Stabil durch unsichere Phasen

glück finden, mit angst umgehen, stabil durch unsichere Zeiten, tipps, The Lifepreneurs' Club, Kristin Reinbach, lifepreneureWenn Du losgehst, Dein Glück zu finden, dann heißt das meistens, dass Du irgendetwas anders und/oder neu tun wirst in Deinem Leben. Oft müssen wir auch Altes loslassen – und uns auf Neues zu bewegen – ohne wissen zu können, ob das alles so funktionieren wird. Sein Leben zu verändern, bedeutet erstmal Unsicherheit, bevor sich später das Leben wieder neu sortiert. Für diese Phasen brauchst Du

Trittsteine für mehr Halt in schwammigen Zeiten

Hier ist die gute Nachricht:

Schon bevor Du weißt, was so richtig wichtig für Dein Glück ist, kannst Du mit ETWAS auf jeden Fall loslegen – nämlich

mit den Gewohnheiten für ein gutes Leben hier und heute, für das Glück im Alltag.

Die folgenden Gewohnheiten scheinen für alle, die ihren eigenen Weg im Leben suchen und gehen wollen, besonders geeignet zu sein (schau mal genau hin – die meisten richtig erfolgreichen KünsterInnen, UnternehmerInnen setzen manche oder sogar alle davon ein, um in ihren unsicheren Umfeldern ‚bei Verstand‘ 😉 zu bleiben):

  • Meditation und/oder Atemtechniken – kostet nix, geht fast überall, und hat endlos positive Effekte. [Quellen dazu]
  • Yoga-Asanas und -Philosophie. Viele denken hier nur an die Körperübungen – aber Yoga kann auch anders in den Alltag integriert werden.
  • Bewegung – das hat natürlich eine Schnittmenge zum Yoga, wenn es um Asanas geht. Du merkst einfach deutlicher, wie Du Dich fühlst, wie es Dir geht. Ein wichtiger Schritt, um zu lernen, was Du wirklich willst oder nicht willst.
  • Natur – oder beides in Kombination – Surfen, Golfen, Trailrunning etc. gehören hier dazu.
  • Sich gut ernähren: Was wir essen, ist eben nicht egal. Ich will Sachen, die lecker, lebendig, bunt, voller Aroma und Geschmack sind – und mir ganz nebenher gut tun. Damit ist nicht eine spaßfreie „Nie wieder X essen“ oder „ungewürzte, welke Möhren an…unter geschmackloser Zucchini“ gemeint.
  • Kreativ sein mit etwas Konkretem, Überschaubarem – wie Malen, Stricken, Kochen, Gärtnern, Fotografieren – was immer Du magst. Es ist nicht so wichtig, was es ist, es geht darum, dass Du Dich dabei gut und zuversichtlich in Deinen Fähigkeiten fühlen kannst. Hier kannst Du Dir unabhängig von anderer Anerkennung direkt aus der Sache ein Ergebnis ziehen.
  • Schreiben – zur Reflexion (s. auch unten) – oder als kreatives Schreiben
  • Aufmerksam sein – was passiert hier gerade um mich? Was weiß ich besonders zu schätzen? Wie fühle ich mich besonders lebendig?

Apropos: Ist Yoga = Hinduismus?

Ich habe selbst lange dazu recherchiert, weil mich das anfänglich verunsichert hatte – und keine klaren Antworten bekam:

Yoga ist NICHT gleichzusetzen mit Hinduismus, auch wenn sich viele Yoga-Schulen der entsprechenden Symbole oder Statuetten bedienen. Das Ganze schadet nix und wenn Du es magst, ist das ohnehin gut, aber wenn nicht:

Im Basiswerk des Yoga, den sog. Sutren von Patanjali, wird klar gesagt, dass der Glaube an etwas größeres als man selbst hilfreich, aber nicht per se notwendig ist, um den Weg zu beschreiten. Was das „größere“ ist, ist aber völlig offen.

Das macht das System ‚Yoga‘ ja so zeitlos.

Bitte lasse etwas Vorsicht walten mit Dir und Deiner Seele

In solch unsicheren Phasen suchen viele nach Halt – und finden ihn dann an dubioser oder schädlicher Stelle.

Sei Dir bewusst, dass man in einer unsicheren Phase anfälliger für Heilsversprechen aller Art ist (die Varianz ist groß und geht vom Yoga-Guru rüber bis zum „Zum Millionen-Unternehmer in 10 Tagen“).

Sorge stattdessen auf gute Weise für Stabilität in Deinem Leben.

Selbst Verantwortung übernehmen beim Glück finden

Die eigene Perspektive, wie wir selbst denken, uns verhalten, welche Vermutungen wir über die Welt haben, spielt eine wesentliche Rolle, wie sich auch unsere Umwelt zu uns verhält. Natürlich kannst Du nicht alles beeinflussen damit (das wäre seltsam bis gruselig) – doch Du kannst Einfluss nehmen, entscheiden, welche Türen Du öffnest oder schließt.

  • Sich selbst gut zu kennen,
  • etwas darüber zu lernen, wie Kommunikation funktioniert, wie Konflikte leichter gut enden

– das sind Fähigkeiten, die automatisch zu mehr Glück führen.

Auch damit kannst Du jetzt anfangen.

Damit tust Du Dir, Deinem Leben und Deinem Umfeld auf jeden Fall etwas Gutes.

Welche Gewohnheiten, Techniken, Methoden sind Deiner Erfahrung nach hilfreich für Dein Glück?

  • Welche weiteren Tipps hast Du?
  • Wenn sich viel verändert in Deinem Leben: Was gibt Dir innere Stabilität?

[Bildquelle: Helena auf Pixabay – danke!]

Kristin Reinbach

Kristin ist Gründerin des Clubs. Sie testet und entwickelt Inspirationen und Tools für Dein Selbst-Coaching für Dich und teilt als Autorin viele erprobte Tipps. Als langjährige Expertin in Sachen Marketing leitet sie außerdem die Boutique Agentur Overw8, die mit Web-Design, Branding & Marketing-Systemen v.a. mittelständische und kleine Unternehmen, Startups & Professionals bei ihren Plänen unterstützt. In ihrem persönlichen Blog teilt sie u.a. Ergebnisse ihrer Lebens-Experimente.