6 Dinge, die Du Dir schleunigst vergeben solltest

bike-1227145_1280 (1)

„Liebe Dich selbst – akzeptiere Dich – vergib Dir selbst – und behandle Dich gut, denn ohne Dich geht uns anderen allen anderen eine Quelle wundervoller Dinge verloren.“ – Leo F. Buscaglia

Gerade solche Dinge wie beispielsweise „sich selbst verzeihen“ oder „sich selbst vergeben“ können ganz entscheidend sowohl für unser eigenes Leben als auch für das anderer sein.

Sie können viele Blockaden im Kopf lösen, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben. Blockaden, die uns in unserer aktuellen Situation fest- und davon abhalten, das Leben unserer Träume zu leben.

Ich glaube, dass wir inneren Frieden und Glück finden können, wenn wir uns selbst folgende „Fehler“ verzeihen:

„Als ich fünf Jahre alt war, sagte meine Mutter mir, dass Glück der Schlüssel zum Leben sei. In der Schule fragten sie mich, was ich werden wolle, wenn ich groß bin. Ich schrieb: ‚glücklich‘. Sie sagten mir, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden – ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.“ – John Lennon

1. Vergib Dir selbst dafür, dass Du Dich bisher nicht 100%ig akzeptiert hast

Wir alle kennen doch Menschen, die nicht glücklich mit sich selbst sind, die sich ständig kritisieren, die sich immer mit anderen vergleichen.

Wenn wir so leben, werden wir nie glücklich sein. Wir müssen lernen, uns selbst dafür zu vergeben, dass wir unsere Schönheit, unsere Größe bisher ignoriert haben – dann können wir unser Denken und unsere Sichtweise auf uns selbst verändern.

2. Vergib Dir selbst dafür, dass Du immer an den falschen Stellen nach Anerkennung gesucht hast

Es ist nie zu spät, Dir Anerkennung von den richtigen Stellen, von der richtigen Person zu holen – nämlich von Dir selbst!

'Alle Anerkennung, die Du jemals brauchen wirst, ist Deine eigene, nicht die von anderen.' Klick um zu Tweeten

Wie viele Jahre Deines Lebens hast Du geglaubt, dass Du nur etwas wert bist, wenn SIE Dich mögen und loben und wenn nicht…naja, dann muss wohl etwas mit Dir nicht richtig sein, dann musst Du wohl noch härter nach ihrer Aufmerksamkeit und Bestätigung streben?

Wie viel Zeit und Energie hast Du damit verbracht, jemand zu sein, der Du gar nicht bist; hast Du versucht, Dich anzupassen und einzufügen; hast Du Dich bemüht, wie alle anderen zu sein?

Du dachtest, das wäre richtig so – aber jetzt, wo Du es besser weißt, ist es an der Zeit, Dir selbst dafür zu vergeben.

„Schau in Dich hinein. In Dir entspringt Gutes. Wenn Du danach bohrst, wird es emporsprudeln.“ – Marcus Aurelius

3. Vergib Dir selbst dafür zu denken, Du seist nicht gut genug

Gedanken haben große Macht: Deine inneren Einstellungen haben sich aus ihnen gebildet; aus Deinen inneren Einstellungen entsteht Deine Wahrnehmung der Realität. Dein derzeitiges Leben ist das Ergebnis all dieser Gedanken und aller Entscheidungen, die Du basierend auf Deinen inneren Einstellungen getroffen hast. Mach Dir bewusst, dass es so ist, akzeptiere es und vergib Dir selbst dann für all die Male, die Du Dich als nicht gut genug erachtet hast.

„Mitgefühl, Vergebung, dies sind die wahren, ultimativen Machtquellen für Frieden und Erfolg im Leben.“ – Tenzin Gyatso, der 14. und derzeitige Dalai Lama

4. Vergib Dir selbst Deine früheren Fehler

Die Vergangenheit ist lange her. Du kannst sie nicht mehr ändern, Du kannst nicht mehr ändern, was Dir passiert ist.

Nur wenn Du das verstehst, kannst Du Dich aus dem Gefängnis befreien, in das Du Dich selbst eingesperrt hast.

Es gibt keine Fehler. Es gibt nur Lehren, die Dir das Leben beigebracht hat.

Damit Du glücklich mit Deinem derzeitigen Leben sein kannst ist es besser, sie als Lehren zu betrachten und nicht als Fehler. Vergib Dir selbst für Deine vermeintlichen früheren Fehler und lass sie los, damit Du glücklich sein kannst. Dann leb Dein Leben weiter.

5. Vergib Dir selbst für all die Schubladen, in die Du Dich und andere gesteckt hast

Ich finde total schön, wie Mutter Teresa von Urteilen gesprochen hat:

„Wenn Du Menschen beurteilst, bist Du zu beschäftigt, um sie zu lieben.“

Vergib Dir selbst für die Urteile, die Du für Dich und andere Menschen entwickelt hast. Verschiebe Deine Wahrnehmung von Schuldzuweisungen und Kritik hin zu Liebe und Vergebung – sowohl bei anderen als auch bei Dir selbst.

6. Vergib Dir selbst dafür, dass Du Deine Hoffnungen, Träume und Ziele aufgegeben hast

Vergib Dir selbst hier und jetzt, dass Du Deine großen, fetten, wunderschönen Träume aufgegeben hast – denn weißt Du, der Gag ist, dass Du so von ganz vorne beginnen kannst, ohne weiter nach Fehlern in Dir und Deiner Vergangenheit zu suchen.

So kannst Du wieder neugierig auf Deine Zukunft sein und Deine Träume zurückfordern – und daran arbeiten, sie diesmal wahr werden zu lassen.

„Du bist niemals zu alt, um Dir ein neues Ziel zu setzen oder einen neuen Traum zu träumen.“ – C.S. Lewis

Der Originalartikel „6 things you should forgive yourself for“ ist auf ihrem Blog Purpose Fairy erschienen.


  • Wie ist das mit Dir und der „Selbstliebe“: Magst Du Dich – oder gibt es Dinge, die Du Dir selbst lieber endlich verzeihen möchtest? Welche sind das?
  • Welche Tipps hast Du für andere Life-Preneure, die sich selbst lieben und akzeptieren lernen möchten?

[Bildquelle: Taniadimas auf Pixabay – herzlichen Dank!]

Shannon Kaiser

Shannon schreibt auf ihrem Blog Playwiththeworld über ihre Reiseerfahrungen und ihre "Bucket List" - Dinge, die sie in ihrem Leben erreichen, machen und erlebt haben will. Aus ihren Geschichten hört man deutlich ihre Abenteuerlust heraus - ihr Motto ist "Liebe das Leben aus vollem Herzen". Ihre Geschichten sind bereits vier Mal in der Buchserie "Chicken Soup for the soul" ["Hühnersuppe für die Seele"] erschienen; außerdem schreibt sie regelmäßig für die Online-Plattformen TinyBuddha, CrazySexyLife und MindBodyGreen. Ihr erstes Buch "Find your Happy" (auch ein Punkt ihrer Bucket List :)) ist 2014 erschienen.