Bevor es zu spät ist: 11 Fragen an Menschen, an denen uns liegt

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„In 20 Jahren wirst du enttäuschter sein über die Dinge,
die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast.
Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen.
Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln.
Erforsche. Träume.“ – Mark Twain

Als Jayson Krauses bester Freund im September 2005 starb, wurde Jayson klar, dass er ihn nie wirklich gekannt hatte.

Also hat er ein Projekt gestartet: Ein Jahr lang stellte er 52 Fremden dieselben elf Fragen, eine pro Woche.

Sein Ziel: Alte Gerüchte über zwischenmenschliche Beziehungen herausfordern und die Leute zu mehr als Small Talk bewegen. Er stellte Fragen über das Leben, Leistungen, Ängste, Ziele – all die Dinge, nach denen die Menschen selten fragen.

Seine Mission: Menschen zu verbinden.

Ich habe seine Fragen unten beantwortet und glaube, dass es für jeden wichtig ist, sie zu beantworten. Machst Du mit?

Beantworte die folgenden elf Fragen und teile diesen Artikel dann mit anderen, so dass auch sie antworten können.

Verbringe nicht einen einzigen Tag mehr mit sinnlosen Gesprächen, wenn Du stattdessen:

  • über die Dinge reden kannst, die wirklich wichtig sind, und
  • mit denen Du Dich selbst und die Menschen in Deinem Leben kennenlernen kannst.

BEVOR es zu spät ist.

1. Was ist Dein Traumjob?

Dafür bezahlt zu werden, dass ich ich selbst bin!
Eine schillernde Agentin der Veränderung und der Freude, die Menschen inspiriert, sich selbst zu lieben, das zu tun, was sie lieben, und ihr Leben nach ihrer eigenen Vorstellung zu leben. Eine super Online-Community zu erschaffen und dort zu vermitteln und abzuhängen. Menschen kennenzulernen, die so ticken wie ich, lernen, wachsen, große Träume träumen, die sich gegenseitig unterstützen und außergewöhnliche Leben voll Leidenschaft, Sinn und Spiel leben.

Jap. Ungefähr genau das, was ich sowieso schon mache.

Als Kind wollte ich eine veröffentlichte Autorin wie Enid Blyton und Mutter werden. Für beides habe ich noch Hoffnung und freue mich, dass ich nun auch einen dritten Traum habe, den ich schon lebe.

2. Was erfüllt Dich?

Beziehungen, bedeutende Gespräche, Blödeleien, schiefes Singen, ungestüme Umarmungen, Tanzpartys allein oder zu zweit in der Küche, Bauchschmerzen vor lauter Lachen, Road Trips, Schlagzeug-Sessions, ein schlafendes Baby wiegen, Liebe, Intimität, ungetrübte Freude.

3. Was ist Deine größte Angst?

Dass ich mich irgendwie selbst sabotiere und mich davon abhalte, mein Potenzial auszuschöpfen.
Dass ich am Ende meines Lebens bereue, nicht mehr Risiken eingegangen zu sein, mich habe einschränken lassen und nicht mehr Dinge getan habe, die mich „na gut, es ist ja gut ausgegangen“ sagen lassen anstatt „was wäre gewesen, wenn…“.

4. Von was hättest Du gern mehr im Leben?

Erfahrungen, Leben, Zufriedenheit. Mehr intime Momente mit Freunden und Familie. Erinnerungen schaffen. Im Hier und Jetzt leben. Spontane Road Trips. Neue Länder sehen. Zu Festivals gehen. Schlagzeug-Partys. Gemeinsame Essen, bei denen jeder Gast etwas mitbringt. Einfach alles, das mit Gesellschaft, Spaß, Teilen und Lachen zu tun hat. Oh, und natürlich eine Ehefrau und Mutter zu sein.

5. Was ist Deine bisher größte Leistung?

Am Leben zu sein. Mich in den letzten zehn Jahren neu erfunden zu haben. Von Jahr zu Jahr mag ich mich selbst lieber, werde ich mehr ich selber und vertraue ich der göttlichen Ordnung des Lebens genauso wie meiner eigenen Macht, das Leben zu erschaffen, das ich will.

6. Wofür schämst Du Dich am meisten?

Eigentlich für gar nichts – ich habe schon zu viel Zeit meines Lebens damit verbracht, mich zu schämen.
Heutzutage versuche ich, möglichst verletzlich und offen zu sein. Ich mache dumme Sachen, ich mache Fehler, ich trete mir selber ans Schienbein. Dann nehme ich mich selber in den Arm, heule mich aus, trockne meine Tränen und weiter geht’s.

7. Was macht Dich traurig?

Kinder, die misshandelt oder allein gelassen werden, denen das Gefühl gegeben wird, dass sie nicht genug sind, dass sie nicht wichtig sind. Ich habe allein vom Schreiben dieses Satzes Tränen in den Augen. Es macht mich traurig, es frustriert mich, es bricht mir das Herz – und doch gibt es mir gleichzeitig die Kraft, alles in meiner Macht Stehende für die zu tun, für die ich etwas tun kann.

8. Was war das Schwierigste, das Du je erlebt hast?

Emotional: Ein gebrochenes Herz und Anfälle der Hoffnungslosigkeit, weil ich geglaubt habe, dass ich nicht wichtig bin, dass mein Leben nicht wichtig ist, dass nichts, was ich mache, jemals wichtig sein wird.
Aus diesen Gedanken herauszukommen und den Sonnenschein zu sehen war hart – und ist es immer und immer wieder.

Physisch: Bootcamp! Und 5.300 Meter während eines Kletterkurses zu klettern.

Spirituell: Immer und immer wieder konsequent am Glauben und dem Vertrauen in das große Ganze festzuhalten, obwohl Dinge schief gehen. Das wird sich nie ändern. Wie Martin Luther King schon gesagt hat:

„Glaube ist, den ersten Schritt zu gehen, auch wenn Du noch nicht die ganze Treppe sehen kannst.“

9. Was an Dir ist großartig?

Wo soll ich da bloß anfangen? 😉 Ich bin gut darin, immer das Gute im Leben zu sehen und das Beste aus jeder Situation zu machen. Man muss mit mir rechnen, wenn ich in meinem Element bin. In meinen besten Zeiten bin ich inspiriert, sehr lebendig, energiegeladen, enthusiastisch, inspirierend, vorausschauend. Dann kann ich mir selbst UND Dir das Gefühl geben, alles machen zu können. Außerdem bin ich gut darin, Menschen das Gefühl zu geben, dass sie bewundert und geliebt werden und dazugehören.

Hartnäckigkeit, Anpassungsfähigkeit, Loyalität, Fairness, „Funkeln“ und Ausdauer sind meine größten Stärken. Entscheidungen und Verpflichtungen fallen mir nicht leicht, aber wenn ich sie eingehe, dann mit vollem Einsatz.

Ich bin spontan, glücklich und jede Menge Spaß.

Jemand Lust auf einen Road Trip?

10. Wer bist Du?

Ein Bündel aus Gegensätzen:

Ein Optimist. Ein Pessimist. Ein Träumer. Ein Realist. Naiv und unverbesserlich optimistisch. Zynisch. Gläubig. Verachtend. Übertrieben selbstbewusst. Selbst-zweifelnd. Eine Heilerin. Eine Liebende. Ermutigend. Ein Verstärker von Selbstliebe und Veränderung. Echt. Voller Fehler. Perfekt. Unperfekt. Total menschlich. Bemüht, alles in meiner Macht Stehende zu tun. Ich falle, ich strample mich ab, ich springe, ich gedeihe.

Ich bin ein Mädchen, das nicht aufhört, seine Reise zu lieben und an sie zu glauben – ich weiß, dass am Ende immer alles gut ausgeht. Meine Aufgabe hier ist es, mir selbst treu zu sein, präsent zu sein, wild zu lieben, kühn zu leben und eine gute, freundliche Person zu sein, die den Menschen einen Spiegel vorhält, der ihre Großartigkeit zeigt und sie sich gut über sich selber fühlen lässt.

Ich glaube, das bekomme ich ganz gut hin.

11. Was ist Deine größte Inspiration?

Menschen, die in jeder Bedeutung des Wortes LEBENDIG sind.

Unkonventionelle Denker und Macher, die aufgewacht sind und Grenzen durchbrechen, um außergewöhnliche Leben voller Abenteuer, Bedeutung, Sinn, Leidenschaft, Spaß und Freude zu leben. Liebe, Verletzlichkeit, Verbindung, Einbeziehung, Einheit. Musik, Tanz, Talent, Hartnäckigkeit, Hingabe, Selbstlosigkeit, Selbstbewusstsein. Natur, Sonnenaufgänge, Gipfel.

Das Wissen, dass wir alle Sternenstaub sind und eines Tages wieder Sternenstaub werden.

Danke für diese kraftvollen Fragen, Jayson.

Der Originalartikel „11 questions you’re not asking that could change your life“ ist auf ihrem Blog Your Life Your Way erschienen.


  • Wem wirst Du diese 11 Fragen stellen, um ihn oder sie besser kennen zu lernen?
  • Hast Du noch weitere Fragen, die Du Menschen stellst, um sie besser kennen zu lernen? Welche?
  • Wie sehen Deine persönlichen Antworten auf Tias Fragen aus? Und mit wem möchtest Du sie teilen, damit diese Menschen Dich besser kennen?

Tia Sparkles

Tia Sparkles bezeichnet sich selbst als Nutella-süchtig - laut eigener Aussage löffelt sie ein großes Glas in zwei Tagen leer. Sie ist Life Coach und schreibt auf ihrer Seite "Your Life Your Way" über ihre Erfahrungen. Was ihr wichtig ist? "Die Freiheit, alle meine Möbel zu verkaufen, mir meinen Laptop und meine Lieblingsjeans zu schnappen und mich in einem neuen Land einzuleben."