Glücklichsein in einer unglücklichen Welt: So kann es gehen

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„Willst Du glücklich sein, dann sei es.“ – Leo Tolstoi

In einer unglücklichen Umgebung, in einer unglücklichen Welt glücklich sein – geht das?

Andere Frage:

Ist die Welt, in der wir leben, denn wirklich ein so feindseliger Ort, eine unglückliche Welt?

Es kommt wahrscheinlich darauf an, wen Du fragst, aber denk mal genauer darüber nach: Die Welt ist weder glücklich noch unglücklich, weder gut noch schlecht – genau wie Shakespeare sagte…

„Denn an sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.“

Wir nehmen die Dinge als das eine oder das andere wahr.

Die Welt um uns herum ist nichts weiter als eine Übertragung unserer inneren Welt:

Eine Übertragung unserer Ängste, unserer Zweifel, unserer Mühen, unserer eigenen Dunkelheit.

Die Welt ist voll mit Negativität, Armut und Leid, weil wir unsere innere Negativität, unsere eigene Armut und unser eigenes Leid auf sie projiziert haben und sie jetzt als etwas Eigenständiges betrachten, das sie eigentlich nicht ist.

Wir geben der Welt die Schuld an unserem Mangel an Glück, Reichtum und inneren Frieden und verstehen nicht, dass wir uns und anderen so noch mehr Schmerz zufügen.

„Glück ist eine Eigenschaft. Wir sorgen selbst dafür, ob wir uns elend oder glücklich und stark fühlen. Der Arbeitsaufwand ist derselbe.“ – Francesca Reigler

Wenn wir jeden Tag Nachrichten gucken, wenn wir uns nur darauf konzentrieren, was wir nicht haben und was nicht richtig läuft, wenn wir mehr auf Armut als auf Reichtum, mehr auf Hässlichkeit als auf Schönheit achten –

ja, dann sieht die Welt wirklich nach einem extrem unglücklichen Ort aus.

„Die meisten Menschen wären sich lieber sicher, dass sie unglücklich sind, als dass sie riskieren würden, glücklich zu sein.“ – Robert Anthony

Wenn wir es jedoch genau andersherum machen und

  • die vielen unglaublich schönen Dinge wahrnehmen, die jeden Tag in der ganzen Welt passieren,
  • die tollen Menschen in unserem Leben,
  • all die großartigen Dinge, die uns und um uns herum geschehen –

dann können wir die Welt als einen wunderschönen, einträchtigen, friedlichen und glücklichen Ort sehen und alle das Glück finden.

Oft erzählen Menschen, dass sie die Welt verändern und retten wollen – aber was genau, bitteschön, gibt es zu retten?

Wirklich die Welt – oder doch vielleicht UNS, die Menschen auf dieser Welt?

Die Welt ist eine Kopie von uns selbst und sobald wir das verstehen, können wir alle Frieden finden und glücklich sein

„Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.“ – Lao Tzu, 2500 v. Chr.

Glücklichsein ist eine bewusste Entscheidung.

Das Glück kommt zu Dir, sobald Du die Verantwortung für Deine eigenen Gedanken, Deine eigenen inneren Einstellungen, Dein eigenes Leben übernimmst – es hat nichts mit Geografie, Alter, Hautfarbe, Rasse, Religion, Gewicht usw. zu tun.

Solange wir uns weiterhin als Opfer dieser Welt betrachten, solange wir uns weiterhin ständig beschweren und alles und jeden kritisieren, weil uns etwas in unserem Leben fehlt, können wir nicht glücklich sein.

Wenn wir unsere Zeit und Energie nur auf das verschwenden, was falsch läuft, was nicht funktioniert, was uns fehlt, haben wir keine Zeit für uns und unser Leben.

Wir haben aber nur ein Leben, dieses Leben, und wir sollten es genießen und wertschätzen, dankbar sein für was wir sind und was wir haben und mit dem Rest der Menschheit in Frieden leben – ohne Konflikte, ohne Hass, ohne Negativität.

Wir müssen zusammenhalten, wir sind alle EINS – es wäre so schade, das zu ignorieren und weiter gegeneinander zu kämpfen.

Der Originalartikel „How to be happy in an unhappy environment“ ist auf ihrem Blog Purpose Fairy erschienen.

[Bildquelle: Unsplash auf Pixabay – lieben Dank!]

Luminita Saviuc

Luminita Saviuc ist in Rumänien geboren, lebt in den USA und schreibt ihren Blog Purpose Fairy auf Englisch. Dort gibt sie Anregungen, wie man ein glückliches Leben lebt, das man selber in der Hand hat. Die Ideen für ihre Artikel holt sie sich von überall her: Sie ist sehr interessiert an Kunst, Wirtschaft, Psychologie und Spiritualität. Außerdem bewundert sie Visionäre wie Lao Tzu, Albert Einstein, Steve Jobs, Wayne Dyer und viele mehr, deren kluge Worte sie häufig in ihren Texten zitiert. Ihren Blog betreibt sie übrigens quasi nebenbei - sie arbeitet derzeit bei Mindvalley, einem Online-Verlag für Persönlichkeitsentwicklung.